ai : SUDAN

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MENSCH IN GEFAHR : “San­dara Farouq Kadou­da wurde am 12. April ver­mut­lich von Ange­höri­gen des sudane­sis­chen Geheim­di­en­stes ent­führt. Der Verbleib der Ärztin und zweifachen Mut­ter ist unbekan­nt. San­dara Farouq Kadou­da war am 12. April zu ein­er Ver­anstal­tung in Omdur­man unter­wegs, die von der poli­tis­chen Oppo­si­tion in den Räum­lichkeit­en der Nation­al Umma Par­ty organ­isiert wor­den war. Kurz nach 17.00 Uhr wurde ihr Wagen von eini­gen Män­nern in Zivilk­lei­dung ange­hal­ten, die allem Anschein nach Ange­hörige des Geheim­di­en­stes (Nation­al Intel­li­gence Secu­ri­ty Ser­vice — NISS) waren. Die Män­ner nah­men ihr das Handy ab, als sie ger­ade mit ein­er Fre­undin tele­fonierte. Diese hörte laute Stim­men, als San­dara Farouq Kadou­da jeman­den nach seinem Ausweis fragte. Kurz darauf wurde das Handy abgestellt. Der Wagen von San­dara Farouq Kadou­da wurde 30 Minuten später an der Straße gefun­den, er war ver­lassen und die Schlüs­sel steck­ten noch. Die Fam­i­lie von San­dara Farouq Kadou­da zeigte den Vor­fall bei der Polizei und dem NISS an. Bish­er weigern sich die Behör­den jedoch, Infor­ma­tio­nen über ihren Verbleib und ihren Gesund­heit­szu­s­tand preiszugeben. San­dara Farouq Kadou­da hat keinen Zugang zu einem Rechts­bei­s­tand oder ihrer Fam­i­lie. Sie lei­det an chro­nis­ch­er Unterzuckerung und muss daher einen speziellen Ernährungs­plan ein­hal­ten und täglich Medika­mente ein­nehmen. Allerd­ings ist unklar, ob sie Zugang zu der benötigten medi­zinis­chen Ver­sorgung hat. Sie ist zudem in Gefahr, gefoltert und ander­weit­ig mis­shan­delt zu wer­den. — Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen sowie emp­foh­lene schriftliche Aktio­nen, möglichst unverzüglich und nicht über den 25. Mai hin­aus, unter »> ai : urgent action

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