brooklyn : ausgebeulte Stimmen

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foxtrott : 2.32 – Wenn ich aus dem Fenster sehe wenn tiefe Nacht ist, dann scheinen die Menschen alle gleich­wohl noch immer zu arbeiten oder sie verfügen über keinerlei Licht­erschalter in New York. Ja, die Menschen arbeiten und arbeiten und arbeiten und dann sitzen sie eine halbe oder eine ganze Stunde Fahrt in der Subway und schlafen. Das Selt­same ist, dass sie zur rechten Zeit aufwa­chen, jawohl, sie scheinen mit ihrem Gehör an einer Geräusch­spur zu hängen, wie Stra­ßen­bahnen in Europa an einer Ober­lei­tung. Einer­seits schlafen sie, ande­rer­seits warten sie darauf von einem vertrauten Signal geweckt zu werden. Viel­leicht ist da ein beson­deres Krei­schen oder Rütteln, das nur an einer bestimmten Stelle ihrer Strecke heim­wärts zu vernehmen ist, die ausge­beulte Stimme einer Maschi­nen­in­for­ma­tion. Kurz darauf stehen sie auf, so als wär kein Schlaf gewesen und spazieren aus dem Zug, erstaun­lich! – Samstag. Später Abend. Es heult wieder herum da unten auf Höhe der Straße, ein Unglück irgendwo viel­leicht. Wenn man den Feuer­wehr­autos so zuhört den Tag entlang, dann möchte man bald meinen, die Stadt insge­samt würde in Flammen stehn. – stop
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