central park – liegend

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tango : 15.28 – Im Central Park für Stunden. Einmal lege ich mich ins Gras und notiere was ich sehe : Hunde, zum Beispiel, Riesen­pudel im weißen Pelz, rosa­farben die Haut ihrer Gesichter, Krea­turen, Menschen­hunde, die uralte Bäume markieren. Das feine, helle Grün der Kronen, wisperndes Licht, als wär noch Früh­ling, solche Bäume, die geduldig flanie­rende Personen beschirmen. Und Läufer, männ­liche und weib­liche Läufer, leicht bekleidet, entspanntes Lächeln, wie von unsicht­baren Fußsänften getragen. Vier Poli­zisten, je mit Mütze, schweres Gerät klim­pert in der Mitte ihrer runden, festen Körper. Eisver­käufer streiten am Ufer eines Sees, auf dem Funk­steu­er­boote segeln. Ein verliebtes Paar ist da noch, sie liegen, und ein weiteres, ein gleich­gül­tiges Paar lungert auf einer Bank, die Frau einer­seits türmt mit zartesten Bewe­gungen ihrer rot bemalten Zehen Baum­sa­menspreu zu Gebirgen, der Mann ande­rer­seits beob­achtet ein fili­granes Wesen, das von Leib­wäch­tern umringt über eine Wiese nord­wärts schreitet. Ich schlafe bald ein. Eine nord­ame­ri­ka­ni­sche Biene, brum­mend. Das meeri­sche Blau des Himmels. Zwei Luft­bal­lons wippen vorüber, als würden sie auf eigenen Beinen gehn. – stop

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