giuseppi

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oli­mam­bo : 2.05 — Eine Schwe­fel­wolke, von Feuer­w­erk­ern über dem Fluss an den Him­mel geset­zt, walzt nachts durch mein Arbeit­sz­im­mer. Ich warte in diesem Moment vor dem Bild­schirm und tele­foniere und beobachte zur gle­ichen Zeit, wie mein Ver­schlüs­selung­spro­gramm meldet, irgen­deine Mas­chine habe in den ver­gan­genen 5 Minuten ver­sucht, meinen Basiss­chlüs­sel her­auszufind­en. Ich erhalte 1218 War­nun­gen inner­halb 1 Minute per E-Mail zugestellt. Und während ich von Giusep­pi Logan ( Hört ihm zu! ) erzäh­le, dem ich ohne es zu bemerken, im Jahre 2010 im Thomp­kins Square Park per­sön­lich begeg­net sein kön­nte, geht das immer weit­er so fort, in kleineren Paketen tre­f­fen rasend schnell alarmierende E-Mails bei mir ein. In diesem Moment kön­nte ich wirk­lich nicht sagen, ob ich nicht vielle­icht träume, was ich vor mir auf dem Bild­schirm beobachte. Vorhin zählte ich Marienkäfer nahe der Lam­p­en. Zur Zeit leben 22 Per­sön­lichkeit­en in mein­er Woh­nung, 1 Käfer sitzt schon seit Stun­den auf dem Gehäuse Esmer­al­das fest. — stop

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Nie­mand klang in einem Ensem­ble so wie Giusep­pi [Logan]. Bei seinem Spiel hielt er seinen Kopf weit zurück; dazu erk­lärte er: „Auf diese Art ist meine Kehle weit offen“, so kon­nte er mehr Luft einziehen. Er spielte in einem Umfang von vier Oktaven auf dem Alt­sax­ophon. Was ihn als Impro­visator von anderen unter­schied, war die Art, wie er seine Noten platzierte und damit einen bes­timmten Klang schuf, dem die anderen der Gruppe dann fol­gten. Seine Stücke waren aus diesem Grund sehr attrak­tiv; Giusep­pi hat­te seine ganz eige­nen Ansicht­en über Musik …“ – Bill Dixon

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