im juli

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echo : 0.10 UTC — Ein­mal, vor einem Jahr präzise, ging ich im Haus der alten Men­schen herum. Da waren geöffnete Türen, und da schaute ich hinein in die Zim­mer. Ich beobachtete einen alten Mann, der vor seinem Roll­stuhl kni­ete, und eine alte Dame mit schlo­hweißem Haar, die lag wie ein Mäd­chen mit weit von sich gestreck­ten Armen und Beinen im Bett wie in ein­er Som­mer­wiese. An einem weit­eren Tag beobachtete ich ein Bett, in dessen Kissentiefe ein klein­er Men­sch ruhen musste. Nur Hände waren von ihm zu sehen, die sich bewegten, die Schat­ten war­fen, die spiel­ten oder mit der Luft sprachen Stunde um Stunde, Tag für Tag. — Und jet­zt ist ein Jahr später gewor­den, es ist Novem­ber, es ist Zeit zu bericht­en, dass der kleine unsicht­bare Men­sch im August gestor­ben ist. Vielle­icht ist er an den Wirkun­gen der Zeit gestor­ben oder aber in seinem Bett an den Fol­gen eines ohren­betäuben­den Lärms, der auf ihn ein­wirk­te monate­lang, weil man das Haus über ihm um ein Dachgeschoss erweit­erte, während er noch immer in seinem Bett lag. Aber das ist natür­lich nur eine Ver­mu­tung öder eine Befürch­tung oder eine Behaup­tung, nichts weit­er. — stop

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