ludwig wittgenstein

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5.27 — Bemerke immer wieder, dass ich nicht spüren kann, wo genau im Kopf ich denke. Da sind durch Worte gehemmte [ Lud­wig Wittgen­stein ] Gedanken, präzise vernehm­bare Geräusche, die in blauen, in roten, in gel­ben Farbtö­nen erscheinen. – Ein­mal CNN. | stop | Nacht­fernse­hen. | stop | New Orleans. | stop | Alte Men­schen, die aus Fen­stern, von Balko­nen ihrer Woh­nun­gen her in Boote steigen. | stop | Junge Män­ner in Uni­for­men der Nation­al­gar­de, die ihnen die Hände reichen. | stop | Gesten, als wären sie Gon­do­liere. | stop | Das Gesicht eines Mannes, — erschöpft, leer, aus­gezehrt, geschlossen. | stop | Ja, ein geschlossenes, licht­los­es Gesicht. | stop | Nichts mehr darf hinein. | stop | Nichts kann her­aus. | stop | Vielle­icht die Ahnung, dass er nicht wieder zurück­kehren wird? | stop | Vielle­icht reicht mein Blick, mein Kam­er­ablick, nicht aus­re­ichend tief in die Woh­nung? | stop | Ich kön­nte ein Ohr fest auf den Boden leg­en und dem Meer lauschen, wie es in der Woh­nung unter mein­er Woh­nung mit den Möbeln spielt. | stop | In Schif­f­en, in Städten, auf Bäu­men wohnen arme Men­schen tief oder an steilen Erd­segel­hän­gen. | stop |

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