lydia

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echo : 0.01 – In der Stra­ßen­bahn treffe ich eine junge Dame. Ich erkenne sie zunächst nicht, aber als sie mich grüßt, erin­nere ich eine Begeg­nung vor vielen Jahren an der selben Stelle, in einer Stra­ßen­bahn. Aus dem kleinen Mädchen, das mich mit einer Bemer­kung für den Rest mei­nes Lebens rührte, ist tatsäch­lich eine junge Frau geworden. Sie sagt, sie habe unser Gespräch, das wir führten, nie vergessen, es handelte von ihren Ohren, von einem Gedan­ken, der mir zu erklä­ren suchte, wes­we­gen ihre Ohren etwas grö­ßer seien als die Ohren ihrer bes­ten Freun­din. Das wäre näm­lich so, dass ihre Ohren des­halb grö­ßer seien, weil sie viel weni­ger spre­chen würde als ihre Freun­din übli­cher­weise. Sie könnte, sagte sie damals, mit ihren Ohren sogar ihre eigene Stimme hören, obwohl sie gar nichts sage. Zum Glück haben meine Ohren inzwi­schen aufge­hört zu wachsen, ich könnte sonst mit ihnen herum­fliegen, dann hätten Sie mich vermut­lich nie wieder­ge­sehen. Sie lacht jetzt sehr fröh­lich. Draußen fällt gerade viel Wasser vom Himmel. – stop

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