oqaatsut

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himalaya : 2.03 — Gestern erre­ichte mich eine Nachricht Opalkas. Er meldete sich aus einem grön­ländis­chen Städtchen, welch­es an der West­küste der Insel liegt. Er notierte: Lieber Louis, bei dichtem Schnee­treiben mit Pro­peller­flugzeug in Oqaat­sut eingetrof­fen. Fis­ch­er Roon, der mich vom Flug­platz abholte, erzählte, es sei glück­licher­weise noch nicht wirk­lich Win­ter gewor­den, — 7°C, heftige Winde vom Meer, viel Schnee, haushohe Wehen, fast dunkel. Gegen Abend zu, im Schein der Lam­p­en ein­er Schneer­aupe, besucht­en wir einen Strand. Unter der dicht­en Haut von feinem Schnee waren noch Spuren eines ges­tran­de­ten Wals zu erken­nen, Rudi­mente seines Schädel­knochens, Teile der Wirbel­säule. Das Eis weit draußen, das sich heftig bewegte, don­nerte zu uns herüber, es ist wun­der­bar, der Boden zit­terte und mein Atem pulsierte unter dem Ein­druck zarter Luft­druck­wellen. Ich werde Dir in den kom­menden Tagen eine Tonauf­nahme der Eis­meerg­eräusche anfer­ti­gen, auch Du wirst ver­mut­lich begeis­tert sein. Lid­vien, die im Magen des Wals jenen Rech­n­er ent­deck­te, den ich für Dich unter­suchen werde, wird bald ein­tr­e­f­fen. Sie soll das Gerät bere­its geöffnet und eine Indizierung der Dateien vor­bere­it­et haben. Bald Nacht, lieber Louis, wün­sch Dir eine gute Zeit, freu mich, dass J. bald wieder aufwachen wird. Dein Opal­ka. — stop
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