1.55 — Gedanken. Geckozungen.

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15.08 — In der schwankenden Straßenbahn höre ich, wie sie mit brennenden Augen nach Worten suchen für das scheppernde Licht des Magnesiums, für das Fauchen der bengalischen Feuer, die sie in Händen gehalten haben. Da ist eine Nachtsekunde, die Sekunde, in der sie das rote, das verbotene Stäbchen entzündet und gerade noch eben rechtzeitig von sich geworfen haben, da ist das Heulen der chinesischen Pulverpfeifen, da sind Funkenregen, da sind blaugraue Wölkchen, die sich auf kleine Zungen niederlegen. Nicht die Feuerblumen des Himmels, das Spektakel der nächsten Nähe entfesselt die Erinnerung von Stunde zu Stunde. Zündhölzer, verborgen in Hosentaschen, sind zurückgeblieben, auch dieses Schwefelholz, eine heimliche Geschichte. — stop
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0.01 — Inwiefern würde sich unsere Menschenwelt verändern, wenn wir von einem Tag zum anderen Tag über armlange Zungen der Geckos verfügten? In welcher Form kämen sie in einer voll besetzten Straßenbahn zum Einsatz? Und wie bei der Liebe? Und wie im Streit? Was würden diese Zungen wohl im Schlaf unternehmen? — stop

