ai : RUSSISCHE FÖDERATION

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MENSCH IN GEFAHR : “Der Sprech­er des tschetschenis­chen Par­la­ments hat am 6. Jan­u­ar seinen Insta­gram-Account benutzt, um den bekan­nten Jour­nal­is­ten Grig­o­ry Shve­dov zu bedro­hen. Grig­o­ry Shve­dov ist der Chefredak­teur des Kauka­sis­chen Knotens, ein­er unab­hängi­gen Web­site, die über die Lage im Kauka­sus berichtet. / Grig­o­ry Shve­dov ist der Mit­be­grün­der und Chefredak­teur der Web­seite Kauka­sis­ch­er Knoten, ein­er der ser­iös­es­ten Nachricht­en­quellen zur kauka­sis­chen Region. Das Medi­enun­ternehmen und dessen Angestellte erhal­ten regelmäßig Dro­hun­gen und wer­den im Zusam­men­hang mit ihrer Arbeit schikaniert und tätlich ange­grif­f­en, ins­beson­dere weil sie über die Men­schen­rechtssi­t­u­a­tion im Nord­kauka­sus und über Tschetsche­nien bericht­en. / Am 6. Jan­u­ar richtete Magomed Dau­dov, der Sprech­er des tschetschenis­chen Par­la­ments und ein­er der mächtig­sten tschetschenis­chen Beamten, eine kaum kaschierte Dro­hung gegen Grig­o­ry Shve­dov. Magomed Dau­dov veröf­fentlichte auf seinem Insta­gram-Kon­to das Bild eines Hun­des mit einem Knoten in der Zunge, das den Unter­ti­tel trug: “Kauka­sis­ch­er Knoten?” In der Bil­dun­ter­schrift beze­ich­nete er den Hund als “Shved” und sagt, dass er “statt nüt­zliche Arbeit zu tun, an Kämpfen zwis­chen Hun­den ander­er Rassen teil­nehme”, und eine “beson­dere Schwäche für den kauka­sis­chen Schäfer­hund hat”. Er schlug vor, dass “Shveds” Zunge auf eine nor­male Größe zurück­geschnit­ten und seine Zähne gezo­gen wer­den sollen. Magomed Dau­dov ist ein enger Mitar­beit­er des Präsi­den­ten von Tschetsche­nien Ramzan Kady­rov. Der Press­esprech­er der tschetschenis­chen Ver­wal­tung hat abgestrit­ten, dass der Post Dro­hun­gen bein­halte. / Journalist_innen, die über die Sit­u­a­tion in Tschetsche­nien bericht­en, wer­den häu­fig bedro­ht und einige wur­den bere­its getötet. So wurde Natalya Estemiro­va, die häu­fig Beiträge auf der Web­seite Kauka­sis­ch­er Knoten veröf­fentlichte, im Juli 2009 in Tschetsche­nien ent­führt und ermordet. Anna Politkovskaya, die eben­falls über Tschetsche­nien berichtete, wurde im Okto­ber 2006 vor ihrer Moskauer Woh­nung erschossen.” — Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen sowie emp­foh­lene schriftliche Aktio­nen, möglichst unverzüglich und nicht über den 20. Feb­ru­ar 2017 hin­aus, unter > ai : urgent action

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