brummkreisel DOYU 66Y

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bamako : 18.55 – Ich habe über das Problem lebender Brumm­kreisel nach­ge­dacht. Das ist nämlich so, dass ein Lebe­wesen, das einem Brumm­kreisel ähnlich sein würde, über zwei Abtei­lungen verfügen sollte, über eine der Erde verbun­dene Fuß – oder Basis­ab­tei­lung einer­seits, sowie über eine sich drehende, krei­sende Einheit ande­rer­seits, die sich in den Momenten der Karus­sell­fahrt in Frei­heit, also unab­hängig von dem geer­deten Teil des Brumm­krei­sel­wesen bewegen müsste und doch eindeutig zu ihm gehören würde. Demzu­folge würde die krei­sende Abtei­lung dieses Wunsch­we­sens nach Ende ihrer rasenden Fahrt zu sich selbst zurück­kehren, das heißt, sich mit der wartenden Fußab­tei­lung in orga­ni­schem Sinne wieder vereinen. Eigent­lich ist das insge­samt nicht schwer zu denken. Ein Gefäß, anstatt eines Kopfes, könnte auf den Schul­tern der Basis­ab­tei­lung exis­tieren, eine Fassung, in welcher sich die untere Spitze des wirbelnden Körper­teiles frei drehend bewegen würde. In diesem Gefäß sollten sich Öle befinden, die dem mensch­li­chen Liquor ähnlich sind. Nach einer Phase der Rota­tion würden sich in dieser Flüs­sig­keit Blut­ge­fäße und Nerven­bahnen, die zuvor gelöst worden waren, von unten nach oben erneut mitein­ander in Verbin­dung bringen, so dass das Wesen bald wieder zu einer voll­stän­digen Person geworden sein wird. Augen und Ohren, so stelle ich mir vor, sollten sich in der unteren Abtei­lung befinden, auch Füße zum Stehen und Wandern und alle Organe, die für einen gesunden Stoff­wechsel notwendig sind. Ja, so könnte das möglich sein, das ist denkbar, das macht Knoten im Kopf. – stop

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