hummergeschichte

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india : 6.32 — Ein Solariss­chiff, von dem ich träumte, war der­art naht­los in ein düsteres Stadthaus von enormer Größe mon­tiert, dass nie­mand, der nicht in Ken­nt­nis geset­zt wor­den war, seine Exis­tenz wahrzunehmen ver­mochte. Natür­lich spielte die Fahrstuh­lanlage eine bedeu­tende Rolle. Dort war eine zen­trale Achse des Raumkreuzers hineingedacht, umgebende Woh­nun­gen gehörten dazu, Teile der Küchen, Bäder, Flure, Wohnz­im­mer, auch weit­er ent­fer­nte Abteilun­gen des Gebäudes, in dem allerorten Wass­er von den Deck­en tropfte. An einem Abend, von dem ich präzise träumte, wur­den woh­nungsweise rauschhafte Feste unter Regen­schir­men gefeiert. Sie dien­ten einem einzi­gen Zweck, wel­traum­reisende Men­schen näm­lich von zurück­bleiben­den Men­schen zu separi­eren. Ich kon­nte im Traum den ein oder anderen Bewohn­er des Haus­es leicht narko­tisiert von einem Apart­ment in das näch­ste wan­deln sehen. Als ich erwachte, hock­te ein klein­er blauer Hum­mer an der Wand meines Zim­mers. — stop

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