s.alvise

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nord­pol : 15.55 UTC — Heute Mor­gen ist mir etwas Selt­sames mit mir selb­st passiert. Ich war näm­lich Einkaufen in einem Super­markt. Eine alte Dame, sehr fre­undlich, weck­te mich, in dem sie mir erk­lärte, wo genau ich Plas­tikhand­schuhe find­en könne, um Apfelsi­nen oder Mel­o­nen in meine Hände nehmen zu dür­fen. Ich muss mich schlafend nach Hand­schuhen erkundigt haben oder aber habe Äpfel und Bir­nen barhändig berührt. Die alte Dame war sehr für­sor­glich und leise, als ob sie seit Jahrhun­derten mit schlafend­en Men­schen im Super­markt Umgang pflegte. Ich kaufte für zwei Tage Obst, Krabben und Lin­sen, und auch etwas Wass­er und Kaf­fee, trat dann aus dem Super­markt hin­aus in die warme, helle Sonne, ein Vaporet­to fuhr in weni­gen Metern Ent­fer­nung an mir vor­bei, und ich sah sehr deut­lich mich selb­st an Bord des Schif­fchens ste­hen, wie ich vielle­icht ger­ade die Echolot­fol­gen ein­er Twit­ter­nachricht beobachtete, welche ich eine Stunde zuvor gesendet hat­te. Eine Eidechse flitzte über uraltes Plfaster lan­dein­wärts, zwei junge Seemöwen warteten pfeifend auf die Ankun­ft ihrer Eltern, und das Wass­er zu meinen Füßen blink­te, als sendete es Botschaften irgend­wohin. Nach­mit­tags dann war ich spazieren im Cannare­gio. Ich glaube ich habe ein Haus ent­deckt, das über kein­er­lei Türen ver­fügt, oder aber vielle­icht über eine Tür auf dem Dach, eine Dachtür. Ob vielle­icht in dieser merk­würdi­gen Stadt Men­schen existieren, die zu fliegen in der Lage sind? — stop

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