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himalaya : 0.12 — Men­schen, die tele­fonierend in U-Bah­nen sitzen, machen Geräusche, als funk­ten sie aus ein­er anderen Zeit herüber, als wären sie Kon­serve, als würde eine uralte Schallplat­te abge­spielt, als wür­den sie in einem U-Boot langsam sinken, kreis­chende, knis­ternde, krachende Töne aus ton­nen­schw­er­er Tiefe, aus dem Infer­no spie­len­der Krak­en Stim­men, die Frag­mente flüstern, so dass man nur noch ver­dammte let­zte Dinge antworten kann. Dann aber Stille. Ein weit­eres Ende. Man ste­ht herum, man weiß nichts zu tun, man öffnet die Tür, Salz stürzt die Treppe her­auf, und Luft, eine Welle feuchter Luft, vom Wass­er gehet­zt, das bere­its um die Ecke don­nert. Kaum hat man einen Gedanken gefasst, ist alles geflutet, der Flur, das Bad, die Lunge. Jet­zt treiben sie here­in, schweben in der Küche herum, machen Zeichen und Sätze, bericht­en von kleinen Schreibtis­chkriegen, Kom­man­dan­ten der Tage.

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