zezito lopes

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india : 0.05 —  Während Zug­fahrt nach ein­er Textstelle in Pete L. Munkis Roman Nau­tilus gesucht, die ich vor eini­gen Tagen markiert hat­te, um sie bei Gele­gen­heit noch ein­mal lesen zu kön­nen. Der Erzäh­ler der Geschichte, ein junger Mann namens Zez­i­to Lopes, ruhte im 10. Stock eines Haus­es in der Lex­ing­ton Avenue auf ein­er Trep­pen­stufe. Früher Nach­mit­tag. Ein schw­er­er Behäl­ter von gepanz­ertem Glas, in dem sich zwei Mol­lusken­fis­che der Gat­tung Nau­tilus befan­den, stand neben dem wartenden Mann auf dem Boden. Ich erin­nere mich, dass der junge Mann, er war ein gut trainiert­er Träger, sich kurz darauf erhob, um an ein­er der Woh­nungstüren, die auf den Flur führten, zu klin­geln und nach einem Glas Wass­er zu fra­gen. Unverzüglich wurde geöffnet, ein Gespräch entwick­elte sich, in dessen Folge Zez­i­to Lopes sich bück­te, seinen gepanz­erten Behäl­ter in die Hände nahm und mit ihm in der Woh­nung ver­schwand. So weit so gut. Als ich nun aber das Buch im Zug öffnete, kon­nte ich die markierte Textstelle nicht find­en. Sofort der Gedanke, ich hätte möglicher­weise phan­tasiert, eine dur­chaus beun­ruhi­gende Vorstel­lung. Nicht min­der beun­ruhi­gend scheint mir in diesem Moment der Gedanke zu sein, das Buch selb­st kön­nte sich verän­dert haben, weit­er- oder umgeschrieben wor­den sein, obwohl sich das Buch, auch nachts, immer in mein­er Nähe aufge­hal­ten hat­te. Eine Nacht leichter Ver­wirrung. Das Beste ist, ein­fach weit­er zu machen. — stop

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