new york – hurricane deck

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tango : 22.28 – Von einer Sekunde zur anderen Sekunde. Als wär der Sonntag ohne Augen­licht gewesen. Als hätte ich nur geträumt, über den Atlantik geflogen zu sein, fünf­tau­send Kilo­meter schloh­weißer Wolken­decke bis kurz vor Neufund­land. Jamaica-Station. Roose­velt Island. Lexington Avenue. Das helle Zimmer im 22. Stock. Ein kühler Wind bläst über den Balkon. Rauschen von tief unten von der Straße her. Wie ich bald vor das Haus trete kommt mir eine ältere Frau entgegen in einen feinen Mantel­stoff gehüllt, Hände seit­lich gegen den Hals gefaltet. Eigent­lich müsst ich ihr unver­züg­lich folgen, sehen, warum sie das macht, einer Geschichte folgen, und diesem damp­fenden, rot und grün und blau blin­kenden Dioden­hund, der sie begleitet, einem Riesen­tier, das ich berühren sollte, seine Tempe­ratur zu fühlen. Ich verstehe an diesem Abend kein Wort in meinem Kopf. Ja, dieses Rauschen der Stadt. Südwärts wandern. Aus dem Boden sind die Stimmen der Subway­spre­cher zu hören, next station : grand central, das Rumpeln, das Zischen der Züge. Ich könnt ein paar Stunden noch so weiter­gehen und schlafen. – stop

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