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echo : 22.05 – Durch einen Zufall bekomme ich einen Brief in die Hände, der mit einer bemer­kens­werten Botschaft versehen wurde. Diese Botschaft ist, ob vorge­sehen oder nicht, in Anschrift und Absen­der­an­gabe auf Vorder- und Rück­seite des Briefes enthalten. Leicht oszil­lie­rende Schrift­zei­chen weisen auf eine ältere Person hin, die mit Tinte notierte in leuch­tend blauer Farbe. ANSCHRIFT: An den britisch israe­li­ti­schen Vertreter des USA – Geheim­dienstes Ysolde de Kreis / Alster College / 99 Char­let­street / London W11CH / Great Britain. ABSENDER: Chosmo Lager 260754-L-10618 / Nato secret Truppen-Nach­rich­ten­dienst Olden­burg P3 / Neuins­ter­bur­gerweg 14 / Kiel. – Man könnte nun meinen, dass es sich bei diesem Brief um den Brief eines Verrückten handeln könnte, vor allem deshalb, weil der Brief in authen­ti­schem Auftrag gesendet zu sein scheint, ein Brief, der zu einem Irrläufer werden könnte, nicht zustellbar, aber auch ohne die Möglich­keit, seinen Absender wieder­zu­finden, weshalb jene Person, die notierte, davon ausgehen kann, dass der Brief seinen Empfänger erreichte und dass dieser nun, in der Art der Geheim­dienste, unfreund­li­cher Weise nicht antwor­tete. Eine wunder­volle, sehr wirkungs­volle Sandbox, die sich beliebig oft wieder­holen lässt und immer wieder zu dem selben, sich selbst bestä­ti­gendem Ergebnis führen wird. – Ja, so könnte das sein. Es ist Sonntag, es ist Abend. Ich sollte einmal einen oder zwei Tage in dem festen Vorsatz verbringen, mich selbst für eine Erfin­dung zu halten. – stop
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