von frauen unter zelten

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oli­mam­bo : 0.55 — Vor Straßen­bahn­hal­testellen warten Flüchtlings­men­schen in Train­ings­bek­lei­dung, Fam­i­lien, sie steigen nicht ein, sie schauen, schauen diese selt­samen Men­schen an, beobacht­en vielle­icht das Leben hier im Nor­den, Ein­heimis­che, wie sie aus Straßen­bah­nen steigen. Im Foy­er des Hos­pi­tals ein junger Mann an der Seite eines Wesens, das sich als wan­del­ndes Zelt darstellt, schwarz mit einem Sehschlitz. Dort sind ein Paar Augen zu erken­nen. Eine irri­tierende Erschei­n­ung. Ich werfe dem Wesen, ver­mut­lich ein­er Frau, im gehbaren Zelt einen Blick zu in ein­er konzen­tri­erten, direk­ten, auch fra­gen­den Weise, die für mich nicht üblich ist. Im Flur vor der Inten­sivs­ta­tion, weit­ere Frauen in schwarzen Gewän­derzel­ten, die Gesichter dieser Frauen liegen jedoch frei. Ich ver­mag ihre Nasen, ihre Mün­der, gle­ich­wohl ihre Augen zu sehen, ihr scheues Lächeln. Sie ste­hen auf Zehen­spitzen, sprechen in ein Mikrophon, das an ein­er Wand befes­tigt ist neben ein­er Tür von opakem Glas. In englis­ch­er Sprache erkundi­gen sie sich nach ihrem Vater, der auf der Inten­sivs­ta­tion liegen soll. — stop
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