ai : USA

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MENSCH IN GEFAHR : “Sara Bel­trán Hernán­dez floh vor häus­lich­er Gewalt und Ban­denkrim­i­nal­ität im Novem­ber 2015 aus El Sal­vador in die USA, um dort bei Ver­wandten zu leben. Sie wird sei­ther in ein­er Haftein­rich­tung in Texas fest­ge­hal­ten, obwohl sie einen Asy­lanspruch hat. Sie benötigt drin­gend medi­zinis­che Ver­sorgung und sollte bis zur Entschei­dung über ihren Asy­lantrag drin­gend auf Bewährung freige­lassen wer­den. / Sara Bel­trán Hernán­dez befind­et sich in ein­er Haftein­rich­tung der US-amerikanis­chen Ein­wan­derungs- und Zoll­fah­n­dungs­be­hörde in Dal­las im Nor­den von Texas und wartet auf den Gericht­sentscheid zu dem von ihr ein­gelegten Rechtsmit­tel gegen ihre Abschiebung aus den USA. Sie befind­et sich seit ihrer Ankun­ft an der US-amerikanis­chen Gren­ze zu Mexiko am 4. Novem­ber 2015 in Haft. Obwohl sie Ange­hörige mit US-amerikanis­ch­er Staat­sange­hörigkeit hat, die ihr Erscheinen bei allen zukün­fti­gen Anhörun­gen sich­er­stellen kön­nen, ver­weigern ihr die US-Behör­den eine Freilas­sung auf Bewährung und begrün­den dies mit Flucht­ge­fahr. / Sara Bel­trán Hernán­dez beantragte Asyl in den USA, weil sie ihren Aus­sagen zufolge in El Sal­vador Mord­dro­hun­gen von einem Ban­den­führer und Ban­den­mit­gliedern erhal­ten hat, die bere­its Men­schen getötet haben sollen. Sara Bel­trán Hernán­dez hat an Eides statt erk­lärt, dass sie schwere kör­per­liche und seel­is­che häus­liche Gewalt erfahren hat und sex­uell miss­braucht wurde. / Laut ihrem Rechts­bei­s­tand brach Sara Bel­trán Hernán­dez am 10. Feb­ru­ar 2017 in der Haftein­rich­tung zusam­men. Angestellte des Haftzen­trums bracht­en sie daraufhin in das Hugu­ley-Kranken­haus im tex­anis­chen Fort Worth. Am 13. Feb­ru­ar 2017 informierte sie ihren Rechts­bei­s­tand darüber, dass bei ihr ein Gehirn­tu­mor diag­nos­tiziert wor­den sei, der oper­a­tiv ent­fer­nt wer­den müsse. Am 18. Feb­ru­ar, erst acht Tage nach ihrer Ein­liefer­ung ins Kranken­haus, ges­tat­tete die Ein­wan­derungs- und Zoll­fah­n­dungs­be­hörde Sara Bel­trán Hernán­dez, ihre Fam­i­lie anzu­rufen. Sie sagte, sie habe inzwis­chen Krämpfe, Nasen­bluten sowie Kopf­schmerzen und Prob­leme klar zu denken. Sie sei aber immer noch nicht operiert wor­den. Am 22. Feb­ru­ar teilte ihr das Kranken­haus­per­son­al mit, dass sie am 27. Feb­ru­ar operiert werde und brachte sie in die Haftein­rich­tung zurück. / Eine Inhaftierung soll von Ein­wan­derungs­be­hör­den lediglich als let­ztes Mit­tel einge­set­zt und jed­er einzelne Fall muss begrün­det wer­den. Freilas­sung auf Bewährung sollte aus human­itären Grün­den in den Fällen gewährt wer­den, in denen die Per­son keine Bedro­hung für die öffentliche Sicher­heit darstellt und keine Flucht­ge­fahr beste­ht. Da diese Vor­gaben auf Sara Betrán zutr­e­f­fen, sollte sie umge­hend aus der Haft ent­lassen wer­den.” — Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen sowie emp­foh­lene schriftliche Aktio­nen, möglichst unverzüglich und nicht über den 7. April 2017 hin­aus, unter > ai : urgent action

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