Aus der Wörtersammlung: maschine

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vom erfinden

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0.20 — Vor dem Schreib­tisch. Ich beob­ach­te mei­ne Hän­de, wie sie über die Tas­ta­tur der Maschi­ne sprin­gen. Ich glau­be, ich habe heu­te nur eine wesent­li­che Fra­ge: Sind viel­leicht Samm­ler, die nicht exis­tie­ren­de Din­ge sam­meln, Erfin­der? — stop

ping

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sekundengeschöpfe

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20.14 — Im Haus sind alle Fern­seh­ge­rä­te aus­ge­schal­tet. Eine bei­na­he geräusch­lo­se Welt. Aber da ist die Stim­me einer indi­schen Frau in mei­nem Kopf, wie sie vor dem Meer ste­hend nach ihren Kin­dern ruft. Eine lan­ge Zeit ist das her, das Meer und die­se Frau. Ich scan­ne uralte Foto­gra­fien der Stadt Paris : Stei­ne : Metal­le : Wol­ken : Män­tel : schwarz und weiß und grau. Das sum­men­de Geräusch der Maschi­ne, sobald Foto­gra­fien aus der Welt des Zel­lu­loids in die Welt der digi­ta­len Spei­che­rung wan­dern. Ein Mann, der in der geöff­ne­ten Tür eines Metro­wag­gons unter Art­ge­nos­sen steht. Eine jun­ge Frau. Der Indi­sche Oze­an. Sie kniet jetzt. Sekun­den­ge­schöp­fe. — stop

metro

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datenspeicher

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0.10 — Ein Daten­spei­cher, in dem alle je von Men­schen­hand geschrie­be­nen Zei­chen­sät­ze ver­sam­melt sind. Mei­ne Schreib­ma­schi­ne könn­te mit die­sem frei schwe­ben­den Gedächt­nis ver­bun­den sein, und wäh­rend ich nun notie­re, wür­de unver­züg­lich ange­zeigt, ob der gera­de ein­ge­ge­be­ne Satz bereits ein­mal auf­ge­schrie­ben wur­de oder nicht. — stop

pagoda



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