one man band

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himalaya : 2.10 — Ein­mal, im Alter von fünf oder sechs Jahren, beobachtete ich einen Mann, von dem nichts zu sehen gewe­sen war, als die Spitzen sein­er Schuhe, eine ram­ponierte Hose, ein rußiges Hemd und ein Hut mit Fed­er, weil der Mann von Musikin­stru­menten ger­adezu über­fall­en gewe­sen zu sein schien. Ich hat­te den Ein­druck, dass nicht der Mann auf seinen Instru­mente spielte, son­dern die Instru­mente  auf einem Gefan­genen. An diese Geschichte, von meinem damals jun­gen Gehirn vor einem wirk­lichen Bild ent­wor­fen, erin­nerte ich mich gestern Abend, während ich an der Kon­struk­tion eines Ras­selkäfers arbeit­ete. Bald geis­terte die Gestalt eines weit­eren Mannes durch meinen Kopf, auf dessen Kör­p­er hun­derte knat­ternde Käfer­we­sen Platz genom­men hat­ten. Nein, sie hat­ten sich nicht eigentlich niederge­lassen, sie waren fest mit ihm ver­bun­den, sie waren Teil, sie waren ihm aus der Haut gefahren und knis­terten und klap­perten ohne eine Pausen­zeit einzule­gen, weswe­gen es sich bei jen­em von mir eroberten Men­schen­we­sen, um eine Per­son ohne Gehör han­deln musste. Kön­nte dieser Mann glück­lich sein? Ich wüsste gerne, was nun zu unternehmen ist! Schluss jet­zt. Fan­gen wir noch ein­mal von vorne an. Heute ist Dien­stag, Früh­ling und Win­ter.

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