max

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char­lie : 20.45 UTC — Ich habe meinen Fre­und Max besucht, der in München wohnt in der Bri­en­ner­straße unter dem Dach in einem Loft, das der­art weiträu­mig ist, dass man darin Hal­len­fußball spie­len kön­nte. Seine Vögel, zwei Kakadus, fliegen dort gern frei herum, sie sollen, so Max, niemals bis­lang irgen­deinen Schaden an seinen Möbeln angerichtet haben. Das liegt vielle­icht auch daran, dass Max’ Vögel möglicher­weise nicht ganz echt sind, ich meine, dass sie küh­le Tiere von äußerst leichtem Met­all sein kön­nten unter dichtem Fed­erkleid ver­bor­gen, dass sie also nur vorgeben, Vögel zu sein, während sie vielmehr Drohnen sind, die sich von Max’ Com­put­er ges­teuert durch die Woh­nung bewe­gen, als wären sie natür­liche Wesen. Ich habe bei­de Tiere immer nur im Flug beobachtet, nie aus näch­ster Nähe, denn wenn sie ein­mal nicht fliegen, sitzen sie in einem Käfig, der dicht unter der Decke des Raumes unerr­e­ich­bar weit ent­fer­nt mon­tiert wurde. Wun­der­bare Algo­rith­men steuern den Flug der Kakadus, auch ihre Gespräche, die sie beständig führen. Es ist spät gewor­den, eigentlich wollte ich eine ganz andere Geschichte erzählen, von Max’ Com­put­er, der über eine Taste für Cap­puc­ci­no ver­fü­gen soll. Diese Geschichte werde ich im näch­sten Jahr erzählen. — stop

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