ai : USBEKISTAN

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MENSCH IN GEFAHR : “Abdu­mavlon Abdu­rakhmonov ist seit April ohne Zugang zu seiner Familie in Usbe­ki­stan inhaf­tiert. Seine Familie befürchtet, dass ihm Folter und andere Miss­hand­lungen drohen. / Der 38-jährige Tadschike Abdu­mavlon Abdu­rakhmonov ist am 25. April in Usbe­ki­stan ange­kommen, um sein Kind aus erster Ehe zu besu­chen. Er hätte am 28. April wieder nach Tadschi­ki­stan zurück­kehren sollen. Am 29. April erhielt Abdu­mavlon Abdu­rakhmo­novs Bruder in Tadschi­ki­stan einen Anruf von dessen Ex-Frau, die ihn darüber in Kenntnis setzte, dass Abdu­mavlon Abdu­rakhmonov am 27. April vom usbe­ki­schen natio­nalen Sicher­heits­dienst fest­ge­nommen worden war. Seine Ange­hö­rigen hatten seitdem keinen Kontakt mehr zu ihm. Berichten zufolge wurde er zwei Tage lang auf einer Poli­zei­wache in Bekobod in Ost-Usbe­ki­stan, 150 km von der Haupt­stadt Tasch­kent entfernt, fest­ge­halten. Am 10. Juni erhielt die Familie einen Anruf von einem Mann, der angab, in einer vorüber­ge­henden Haft­ein­rich­tung in Tasch­kent inhaf­tiert gewesen zu sein, in der auch Abdu­mavlon Abdu­rakhmonov inhaf­tiert war. Abdu­mavlon Abdu­rakhmo­novs Familie weiß nicht, ob er Zugang zu einem Rechts­bei­stand hat. / Sein Bruder kontak­tierte das tadschi­ki­sche Konsulat in Tasch­kent, um sich über die Gründe für die Inhaf­tie­rung von Abdu­mavlon Abdu­rakhmonov zu erkun­digen. Das tadschi­ki­sche Konsulat bat das usbe­ki­sche Außen­mi­nis­te­rium um Auskunft und erhielt am 30. Mai die Rück­mel­dung, dass Abdu­mavlon Abdu­rakhmonov nicht von der Polizei in Bekobod fest­ge­nommen worden war. Abdu­mavlon Abdu­rakhmo­novs Vater schrieb daraufhin im Juni an den tadschi­ki­schen Menschen­rechtsom­buds­mann, um Unter­stüt­zung und Hilfe bei der Aufklä­rung des Verbleibs seines Sohnes zu erhalten. Der tadschi­ki­sche Ombuds­mann leitete die Anfrage an den usbe­ki­schen Ombuds­mann weiter. Bisher hat der tadschi­ki­sche Ombuds­mann jedoch keine Antwort erhalten. / Menschen, die ohne Kontakt zur Außen­welt inhaf­tiert sind, drohen unab­hängig von der Länge der Inhaf­tie­rung Folter und andere Miss­hand­lungen.” – Hinter­grund­in­for­ma­tionen sowie empfoh­lene schrift­liche Aktionen, möglichst unver­züg­lich und nicht über den 2. Oktober 2013 hinaus, unter »> ai : urgent action

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