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2.25 — f a s z i e n l o g e

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2.25 — f a s z i e n l o g e

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17.32 — Saß traumwärts in einem Café nahe eines Meeres unter Männern, die Go oder etwas anderes spielten mit kleinen, runden, bernsteinfarbenen Steinen. Die Luft an diesem Ort war heiß und trocken. Ich wunderte mich nicht, dass die Männer, die von hohem Alter gewesen waren, sich mit gewaltigen Ohren Luft zufächelten in der Art und Weise der Elefanten. Seltsame Geräusche waren zu hören, schwere, knarzende Töne, als würde an hölzernen Schrauben gedreht. Und doch war die Haut der Ohren so fein, dass man durch sie hindurch sehen konnte. Sobald sie hinter den verwitterten Köpfen zusammenschlugen, wurden die Augen des Herrn zu Schlitzen, bewegten sich die luftigen Häute zurück, öffneten sie sich. Hinter dem Tresen dämmerte ein weiterer Mann, der hatte sich mit seinem Pergament das Gesicht zugedeckt. Ich betrachtete ihn eine Weile, und schon war ich, noch im Stehen, dem heutigen Tage zu, eingeschlafen. — stop
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3.15 — Ich kann mir auf der Stelle ein flugtaugliches Wesen denken, das von einer leuchtend roten Körperfarbe ist und über Augen verfügt, die auf Türmen sitzen. Statt Antennen wachsen ihm Scheren aus dem Kopf, statt Wasser bewohnt es Bäume, statt von Vögeln wird es von Menschen gefressen. Weshalb faszinieren mich Hummer? Warum fürchte ich Krabben? — stop

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11.48 — Seit einer Stunde bereits versuche ich den Namen einer jungen Frau wiederzufinden, das heißt, hervorzuholen, um mich auf die Suche nach jener Musik machen zu können, die ihre Trompete einmal spielte oder vielleicht noch immer spielt. Ich laufe auf und ab. Ich spüre, dass er da ist, dass ich den Namen noch in meinem Kopf gespeichert habe. Aber selbst mit geschlossenen Augen komm ich nicht heran. — stop
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3.15 – Kaum drei Minuten zurück, überquerte sehr langsam, Stelzschritt für Stelzschritt, eine Spinne von enormer Größe meinen Schreibtisch. Sie kam von rechts über die Tischkante, also von Westen, und marschierte auf einer schnurgeraden Linie ostwärts. Als sei ich schon immer hier gewesen, der Tisch, der mein Tisch ist, zwei Bücher, die meine Lesebücher sind, meine Schreibmaschine, meine Hände und meine großen Augen, kletterte sie an einem Mann vorüber, der die Luft anhielt, der Fluchtinstinkte zähmte, der sich sagte, dass diese Spinne, eine sehr entscheidende Spinne darstellte, dass, wenn er die Gegenwart dieser Spinne nicht ertragen könnte, er, der ganze Mann, für Urwald jeder Art nicht geeignet sei. — Haben Spinnen dieser Größe einen persönlichen Geruch? — Könnte ich je eine Spinne verzehren? — Ist es möglich, einen Gedanken zu erfinden? — stop

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0.20 — Vor dem Schreibtisch. Ich beobachte meine Hände, wie sie über die Tastatur der Maschine springen. Ich glaube, ich habe heute nur eine wesentliche Frage: Sind vielleicht Sammler, die nicht existierende Dinge sammeln, Erfinder? — stop

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20.33 — Einmal, vor zwei oder drei Jahren, erzählte mir ein junger Medizinmann einen merkwürdigen Traum. Folgendes, sagte der Mann. Stell dir einen Wartesaal vor, einen Bahnhof. Reisende sitzen dort auf hölzernen Bänken. Sie rauchen und plaudern miteinander. Unweit einer Schaltergalerie kauern unbekleidete Zyklopen von schneeweißer Haut zu einem Kreis auf dem Boden, tauschen Herzen und Gehirne und Beine und Arme von Menschen. Sie rauchen gleichwohl und scherzen in einer Sprache, die nicht zu verstehen ist. Ich erinnere mich, meinen eigenen Kopf gesehen zu haben. So lange reichen sie ihn herum, bis jeder der Zyklopen ihn ein Mal in Händen gehalten und von allen Seiten her betrachtet hat. — An dieser Stelle machte der junge Mann eine Pause. — Wolkenloser Nachthimmel mit Mond. Der Eindruck, es würde regnen. — stop

