Aus der Wörtersammlung: elle

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polarkäfer

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sier­ra : 0.28 — Ein Polar­kä­fer, stel­len Sie sich vor, das ist ein sehr küh­ler Käfer. Der­art kühl oder kalt ist sein Kör­per, dass die Luft um ihn her­um knis­tert, dass Was­ser augen­blick­lich zu frie­ren beginnt, dass Schnee fällt in Räu­men, da die Luft feucht ist, Vögel fal­len zu Boden, wenn sie einem Polar­kä­fer zu nahe kom­men, Mäu­se und ande­re klei­ne Tie­re erstar­ren. Polar­kä­fer lie­ben des­halb war­me Gegen­den der Welt, weil dort köst­li­che Lebe­we­sen durch Käl­te zu fan­gen sind, Wür­mer auch und Asseln und Amei­sen, die ganz beson­ders wun­der­bar schme­cken. Man kann das Knir­schen ihrer Kie­fer­werk­zeu­ge in der Stil­le gut ver­neh­men. Eher sel­ten sind sie und weiß wie Schnee und im Inne­ren von der bläu­li­chen Far­be des Glet­scher­ei­ses. Was ganz und gar unbe­kannt ist, das ist der Grund, war­um sie so kalt sind, ihre Metho­de. — stop

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von nashornkäfern

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sier­ra : 0.28 — Ges­tern, am spä­ten Abend, habe ich wie­der ein­mal den Ver­such unter­nom­men, das Wort Streich­holz so lan­ge wie mög­lich in mei­nem Kopf hin und her zu bewe­gen, ohne indes­sen ein wei­te­res Wort zu den­ken. Kurz dar­auf habe ich mei­nen Ver­such wie­der­holt, in dem ich das Wort Streich­holz durch das Wort Nas­horn­kä­fer ersetz­te, eben­sol­ches eine Zehn­tel­stun­de spä­ter durch das Wort Cole­por­ter, wel­ches selbst kurz vor Mit­ter­nacht im Wort­loop der Hibis­kus­blü­te ende­te. Vor­ges­tern noch hat­te ich eine ähn­li­che Nacht­übung durch­ge­führt. Wör­ter waren fol­gen­de gewe­sen: Sams­he­pard, Hum­mer­vo­gel, Tict­ac­to, Lepo­rel­lo. Ich stel­le fest: Die lang anhal­ten­de Wie­der­ho­lung des Wor­tes Lepo­rel­lo bewirkt in mei­ner See­le noch immer einer­seits ein deut­li­ches Gefühl von Hit­ze, ander­seits eine Ahnung der Far­be Gelb­oran­ge, ohne dass die­se Far­be selbst vor mei­nem inne­ren Auge sicht­bar wer­den wür­de. War­um? — stop

ping

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funk

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sier­ra : 16.01 UTC — Ges­tern Abend mein­te ich wie­der zum drit­ten Ein­mal, ein Geräusch wahrgenom­men zu haben, in etwa hör­te sich das so an, als wür­de man ein Ohr an ein Bam­bus­rohr leg­en, durch welch­es Kiesel­steine fall­en. Zunächst mel­de­te sich das Geräusch links oben unter der Decke, wo sich Büch­er befind­en, die ich bis­her nicht gele­sen habe, war­ten­de Büch­er, sagen wir, Mah­nende. Kurz dar­auf wan­derte das Geräusch in die Mit­te des Regals, Chris­toph Rans­mayr klim­per­te, John Berg­er, Janet Frame, Anto­nio Tabuc­chi. Ich hat­te für eini­ge Minu­ten den Ein­druck, das Geräusch oder sei­ne Ursa­che kön­nte sich ver­viel­fäl­tigt haben. Wenn nun fol­gen­des gesche­hen wäre, dass sich die Büch­er mei­nes Regals in Funkbüch­er ver­wan­del­ten, in Büch­er, die nur vor­ge­ben, Bücher von Papi­er zu sein, in Büch­er also, die über Seit­en ver­fü­gen, die eigent­lich Bild­schirme sind, die man umblät­tern kann. Dann wäre denk­bar, dass ich jenes typ­is­che Geräusch ver­nom­men habe, das in genau dem Moment entste­ht, da der Autor eines Buch­es mit­tels Funk­wel­len eine erneu­er­te Fas­sung sei­nes Wer­kes in die Zim­mer der Welt ent­sen­det. Ich muss dar­über nach­denken, was die Mög­lich­keit oder die Exis­tenz der Funkbüch­er bedeu­ten wür­de für das Schrei­ben, für das Auf­hö­ren kön­nen, für Anfang und Ende ein­er Geschich­te. Und wenn nun Jean Pauls Komet in mei­nem Zim­mer rascheln wür­de, oder Feder­spiels Typho­id Mary, Pon­ge? – Noch zu tun: Win­ter­wör­ter erfind­en. — stop

ping

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unterwegs in den wolken

pic

del­ta : 5.28 UTC — Das war schon selt­sam, wie die alte Dame zum ers­ten Mal in ihrem Leben vor­sich­tig hin­ter einem Leicht­ge­wicht­roll­a­tor spa­zier­te. Sie trug Leder­hand­schu­he, ver­mut­lich weil sie zur Maschi­ne, die hel­fen soll, ihren Gang zu sta­bi­li­sie­ren, einen gewis­sen stoff­li­chen Abstand ein­zu­hal­ten wünsch­te. Sie schien sich zu fürch­ten, ernst schau­te sie gegen den Boden. Mög­li­cher­wei­se fürch­te­te sie, mit den Räd­chen und Gestän­gen aus Car­bon in ihrer nächs­ten Nähe ver­wach­sen zu müs­sen. Gern wür­de sie wei­ter­hin auf ihren eige­nen Bei­nen allein, die sie schon so lan­ge Zeit kann­te, Schritt für Schritt Wege bestrei­ten, die ihr ver­traut waren, das Laub der Buchen, der Kas­ta­ni­en auf der Stra­ße, wie schön, ein Tep­pich, Schne­cken da und dort, die sich herbst­lich lang­sam fort­be­weg­ten schein­bar ohne Ziel. Es war feucht an jenem Mor­gen, Wol­ken berühr­ten den Boden, auf den die alte Dame weni­ge Tage zuvor noch gestürzt war, ein­fach so, ohne einen Grund und ohne wie­der auf­ste­hen zu kön­nen, uner­hört, solch ein Schla­mas­sel. Hun­dert Meter weit war sie nun schon gelau­fen, da ent­deck­te sie eine Klin­gel an ihrem Gefährt, das so leicht war, dass sie es mit einer Hand anhe­ben und für eine Wei­le in der Luft fest­hal­ten konn­te. Ja, Kraft in den Armen, aber die Bei­ne, waren unsi­cher gewor­den, viel­leicht des­halb, weil sie hin­ter die­ser Maschi­ne her­lau­fen muss­te. Für einen Moment blieb die alte Dame ste­hen. Es wur­de ganz still. Sie beug­te sich zur Klin­gel her­ab, und schon war ein hel­les Geräusch zu hören, ein ange­neh­mes Geräusch, zwei­fach war das Geräusch zu hören gewe­sen. — stop /kof­fer­text

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yangpu

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india : 4.18 UTC — Das Radio erzählt, ein Mäd­chen namens Bai­du Bai­long, 5 Jah­re alt, habe, wäh­rend ich noch schlief, in Yang­pu eine Scha­le mit Reis und etwas Enten­fleisch zu sich genom­men. Eine Daten­bank, die die­ses Ereig­nis ver­zeich­net, ver­fü­ge, so wird wei­ter­hin erzählt, der­zeit über 23 Mil­li­ar­den Zei­len. Ist das eine Nach­richt? Oder viel­leicht in etwa eine Über­le­gung? — stop

ping

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auf dem friedhof

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bamako : 20.16 UTC – Es war im Traum ein Som­mer­abend, schon Däm­me­rung. Ich spa­zier­te über einen ver­trau­ten Fried­hof. Ver­traut der Fried­hof dar­um, weil ich schon als Kind dort gewe­sen war. Auf dem Fried­hof lagen vie­le Men­schen in den Grä­bern, die ich, das Kind, noch kann­te, da waren sie sehr leben­dig und mäch­tig, weil eben erwach­sen gewe­sen. Nun waren sie tot und drin­gend auf Hil­fe ange­wie­sen. Im Traum waren plötz­lich Lich­ter in der Luft, sie kamen vom Wes­ten her ange­flo­gen, ver­teil­ten sich über den Kro­nen der alten Bäu­me, um kurz dar­auf lang­sam abzu­stei­gen. Ich saß im Traum am Grab mei­ner Eltern, beob­ach­te­te aus nächs­ter Nähe, wie sich eine Droh­ne näher­te. Über einem Pla­teau von Hand­tel­ler­grö­ße hielt sie inne. Die Droh­ne summ­te sehr schön. Bald öff­ne­te sich ihr trans­pa­ren­ter Leib, die Droh­ne set­ze behut­sam mit­tels einer Greif­hand von blit­zen­dem Metall ein Tee­licht ab. Kurz dar­auf schloss sich ihr Bauch und sie flog schnell davon, auch Hun­der­te wei­te­rer Droh­nen summ­ten da und dort. Licht nun über und unter den Bäu­men. — stop

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ai : MOSAMBIQUE

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MENSCH IN GEFAHR: „Ama­de Abu­ba­car arbei­tet als Jour­na­list beim kom­mu­na­len Radio­sen­der Naced­je im Bezirk Maco­mia in der Pro­vinz Cabo Del­ga­do im Nor­den von Mosam­bik. Am 18. Janu­ar ord­ne­te das Bezirks­ge­richt von Maco­mia eine Ver­län­ge­rung sei­ner Unter­su­chungs­haft in der Poli­zei­zen­tra­le von Maco­mia an. Der zustän­di­ge Rich­ter erklär­te sei­ne Inhaf­tie­rung für recht­mä­ßig mit der Begrün­dung, Ama­de Abu­ba­car sei am Tag nach sei­ner Ver­brin­gung in den Poli­zei­ge­wahr­sam dem Gericht vor­ge­führt wor­den. Gemäß Para­graf 311 des Straf­ge­setz­buchs von Mosam­bik muss jede Per­son inner­halb von 48 Stun­den nach der Inhaf­tie­rung vor Gericht erschei­nen. Der Rich­ter ließ im Fall von Ama­de Abu­ba­car unbe­ach­tet, dass die­ser bereits am 5. Janu­ar von der Poli­zei fest­ge­nom­men wor­den war. Anschlie­ßend hielt das Mili­tär ihn dann zwölf Tage lang ohne Kon­takt zur Außen­welt fest, bevor er am 17. Janu­ar wie­der an die Poli­zei über­ge­ben wur­de. Mit der anhal­ten­den Inhaf­tie­rung von Ama­de Abu­ba­car wird gegen sein Recht auf ein fai­res und ord­nungs­ge­mä­ßes Ver­fah­ren ver­sto­ßen. / Ein von dem Jour­na­lis­ten ein­ge­reich­ter Antrag auf eine Frei­las­sung unter Auf­la­gen wies der Rich­ter ab. Er begrün­de­te dies damit, dass Bewei­se, die in der poli­zei­li­chen Ermitt­lungs­ak­te ent­hal­ten sind, kei­ner­lei Zwei­fel an sei­ner Schuld lie­ßen. Der Rich­ter gab wei­ter­hin an, dass Ama­de Abu­ba­car im Fal­le einer Frei­las­sung wei­te­re Straf­ta­ten bege­hen kön­ne und somit eine Gefahr für den sozia­len Frie­den dar­stel­len wür­de. Die Poli­zei leg­te dem Gericht als Beweis gegen Ama­de Abu­ba­car eine Lis­te von mut­maß­li­chen Mit­glie­dern der isla­mis­ti­schen Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on Al-Shaba­ab vor, die der Jour­na­list bei sei­ner Fest­nah­me bei sich trug. Zudem wies die Poli­zei dar­auf hin, dass der Vor­ge­setz­te von Ama­de Abu­ba­car nichts von den Inter­views gewusst habe, die er durch­ge­führt hat­te. / Ama­de Abu­ba­car dro­hen kon­stru­ier­te Ankla­gen wegen „öffent­li­cher Auf­wie­ge­lung mit­hil­fe von elek­tro­ni­schen Medi­en“ (Para­graf 322 des Straf­ge­setz­buchs) und „Ver­let­zung von Staats­ge­heim­nis­sen über sozia­le Medi­en“ (Para­graf 323 des Straf­ge­setz­buchs). Amnes­ty Inter­na­tio­nal befürch­tet, dass er nur auf­grund sei­ner Arbeit als Jour­na­list und wegen der Wahr­neh­mung sei­nes Rechts auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung unter Ankla­ge steht.“ - Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen sowie emp­foh­le­ne schrift­li­che Aktio­nen bis spä­tes­tens zum 7.3.2019 unter > ai : urgent action
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ANFANG === bEKOl6nBFkbLw4UCQdhQBw === ENDE

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india : 0.58 — Der Feed-Atom eines Tex­tes, den ich im Juni des Jah­res 2013 an die­ser Stel­le ver­schlüs­selt sen­de­te, wur­de bis­her 21202 Mal ange­for­dert. Täg­li­che Lek­tü­re einer Maschi­ne viel­leicht, die sich rhyth­misch ver­ge­wis­sert, ob der mög­li­cher­wei­se gefähr­li­che Text noch exis­tiert auf dem Par­tic­les-Ser­ver. Denk­bar ist außer­dem, dass die Maschi­ne noch immer oder wei­ter­hin nicht in der Lage sein könn­te, einen Code zu erken­nen oder zu ver­ste­hen, der im letz­ten Satz des Tex­tes selbst für sei­ne umge­hen­de Ent­schlüs­se­lung prä­pa­riert wur­de. Ver­such No. 3 : ANFANG === a 4 n Z Q c Z c V 5 2 E p 5 0 P B S a l A B Y l g e 0 E Z M a N Q M D U F f a 5 g a F X 0 r j W u G h y B C V u v f L 7 U r D z s 9 y V 7 Q x I Q R E m I L c I 9 c n c D p t x g / y G r p M e k z a x 3 s O f c H / E e Q s 2 X 0 8 6 6 U h i M J 3 G 5 0 r m A f j Q j h k 3 f f 7 5 m r W + i R O f F H R d b m 1 n q i v 8 B Y 5 P m b q J 6 W J 8 Z t j o F h u J V Z T r W V 8 h + I 3 Y k g / P j L 0 S 5 p B j 8 J t / B 1 8 p + O O h k l 5 f n i z q e H J s s e g P W 9 m F n c L n / 6 Y C 8 n L p v / G H x m n K / D I 5 v d F u 8 u 8 M l 5 A m / V Y p g Q === ENDE / code­wort : bir­dy­bir­dy — stop

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verschwinden

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gink­go : 0.01 UTC — Vor Kur­zem, vor fünf­zehn Minu­ten prä­zi­se, ist mir eine merk­wür­di­ge Geschich­te mit mir selbst pas­siert. Ich hat­te die­se Geschich­te bereits vor Jah­ren genau so erlebt, wie­der also vor dem Com­pu­ter­bild­schirm. Ich beob­ach­te­te, wie ein Ser­ver Zei­le um Zei­le mel­de­te, wel­che Datei einer digi­ta­len Arbeit gera­de aus der les­ba­ren Welt in eine nicht les­ba­re Welt beför­dert wird, als ich bemerk­te, dass mir das Löschen gefällt, dass auch das Ver­schwin­den, Zei­le für Zei­le, reiz­voll sein kann. Für einen kur­zen Moment hat­te ich die Idee, dass der Ser­ver, nach­dem er mei­ne Geschich­te zu Ende gelöscht haben wür­de, auf mich selbst zugrei­fen könn­te, also die Per­son des Autors zu sich holen und löschen, wie kurz zuvor die Gedan­ken­ar­beit zwei­er Tage. Womit, frag­te ich, wür­de er begin­nen? Mit einer mei­ner Hän­de even­tu­ell, oder mit mei­nen Augen oder mit mei­nen Ohren? Wie wür­de sich die­ses Ver­schwin­den bemerk­bar machen? Wür­de ich den Ein­druck haben, leich­ter zu wer­den, oder wür­de ich viel­leicht ver­geb­lich nach einem Blei­stift grei­fen, weil mei­ne zupa­cken­de Hand licht­durch­läs­sig gewor­den ist? – stop
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warten auf schnee

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india : 15.05 — Ein wei­te­rer Ver­such an die­sem win­ter­li­chen Sams­tag, die Zeit vor­zu­stel­len, das heißt, die Zeit einer Minu­te zu mes­sen oder zu füh­len oder zu den­ken, ohne eine Uhr zu Hil­fe zu neh­men. Natür­lich wer­de ich die Genau­ig­keit mei­ner geis­ti­gen Mes­sung prü­fen, in dem ich nach Ablauf einer Minu­te, einer vor­ge­stell­ten Minu­te, die tat­säch­lich ver­stri­che­ne Zeit vom Zif­fer­blatt einer klei­nen Stopp­uhr lese, die ich in dem Moment mit einer Hand­be­we­gung in Gang set­ze, da ich den­ke: Jetzt, genau jetzt, ist die Zeit einer Minu­te ange­bro­chen. Nein, ich zäh­le nie bis sech­zig, auch nicht bis drei­ßig! Und die Arbeit der Uhr, die in mei­ner Hand der Minu­ten­zeit eine gül­ti­ge Gestalt ver­leiht, ist nicht zu spü­ren, nicht zu hören. Ich habe fest­ge­stellt, dass die Minu­ten­zeit des Mor­gens kür­zer ist als die Minu­ten­zeit des Abends an der­sel­ben Stel­le. — Kein Schnee nach wie vor, nicht eine ein­zi­ge Flo­cke. — stop



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