Aus der Wörtersammlung: rom

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sisulu

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del­ta : 6.15 UTC — In der ver­gan­ge­nen Nacht hat­te ich einen merk­wür­di­gen Traum. Ich war in der Däm­me­rung mit mei­nem Trom­pe­ten­kä­fer abends spa­zie­ren im Pal­men­gar­ten. Die Luft duf­te­te nach Flie­der, obwohl schon Juni gewor­den war. Der Käfer, dem ich kurz nach sei­ner Ent­wick­lung den Namen Sisu­lu 8 gege­ben hat­te, hock­te auf mei­ner rech­ten Schul­ter, wes­we­gen ich vor­sich­tig einen Fuß vor den ande­ren Fuß setz­te, weil ich natür­li­cher­wei­se von der Flug­un­fä­hig­keit des klei­nen Wesens wuss­te, er war nicht zum Flie­gen aus­ge­dacht, son­dern zum Trom­pe­ten­spie­len. Ich ging also ganz lang­sam nord­wärts vor­bei an einer wun­der­ba­ren Som­mer­wie­se, die von den Schlaf­ge­räu­schen der Heu­schre­cken lei­se knis­ter­te, erreich­te dann nach zwei Stun­den lang­sa­men Gehens eine höl­zer­ne Bank am Ran­de einer wei­ten Step­pen­land­schaft, es war schon Nacht gewor­den. Ich nahm Platz auf der Bank, über­schlug die Bei­ne und setz­te den klei­nen Käfer auf mein rech­tes Knie. Unver­züg­lich begann Sisu­lu 8 zu spie­len in einer Wei­se, wie ich es vor lan­ger Zeit schon ein­mal zu beschrei­ben ver­such­te. Bald war ich ein­ge­schla­fen, ich weiß nicht genau, wie lan­ge Zeit ich geschla­fen hat­te, als ich erwach­te, saß Maceo Par­ker neben mir auf der Bank. Er hat­te sich mit sei­nem rech­ten Ohr mei­nem Knie genä­hert, ich wag­te in die­sem Augen­blick kaum zu atmen, das muss man sich ein­mal vor­stel­len, Maceo Par­ker auf einer Nacht­bank neben mir sit­zend, wie er mei­nem Käfer­freund Sisu­lu lauscht. Es ist jetzt schon bald Mor­gen­däm­me­rung, mei­ne Güte, und ich bin noch immer nicht wirk­lich wach gewor­den. — stop
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bei harrods

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MELDUNG. Auto­mo­bi­le, fol­gen­de, wur­den nach einem Kauf­haus­be­such zu Lon­don in Mar­tha B., 91, vor­ge­fun­den. Magen — 1 Bent­ley Con­ti­nen­tal [ 1952 ], Dünn­darm — 1 Lam­bor­ghi­ni Miuri [ 1964 ], Dick­darm — 2 Citro­en B12 [ 1912 ]. Ein nach­sich­ti­ger wie wohl­mei­nen­der Rich­ter hat­te die Durch­su­chung des hoch­be­tag­ten Bau­ches einer­seits, sowie unmit­tel­ba­re Rück­füh­rung der Fahr­zeu­ge in das Waren­haus Har­rods an der Bromp­ton Road ande­rer­seits, ange­ord­net. — stop

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in der schnellbahn

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zou­lou : 10.12 UTC — Ges­tern in der Schnell­bahn las ich in mei­nem elek­tri­schen Notiz­buch fol­gen­den Hin­weis: Geschich­te vom Papier­seg­ler. Ich habe die­sen Ver­merk einer Geschich­te, die sich  in mei­nem Kopf befin­den muss, im August des ver­gan­ge­nen Jah­res fest­ge­hal­ten, ver­mut­lich in einer Schnell­bahn fah­rend. Auch in die­sem Moment, wie­der sit­ze ich in einer Schnell­bahn, kom­me ich an mei­ne Geschich­te nicht her­an. Sie ken­nen das viel­leicht. Wie man nach einem Wort sucht oder einer Tele­fon­num­mer, in die­ser Art und Wei­se such­te ich vor weni­gen Minu­ten nach mei­ner Geschich­te. Ich schloss also mei­ne Augen oder öff­ne­te sie, um vor­über­zie­hen­de Wald­land­schaft zu betrach­ten, der eigent­li­che suchen­de Blick aber war nach Innen gerich­tet. Auch mei­ne Gedächt­nis­oh­ren waren indes­sen äußerst auf­merk­sam gewe­sen. Vie­ler­lei Geräu­sche, aber nicht ein ein­zi­ges Geräusch, das mich zu mei­ner Geschich­te führ­te. Ich ahne, dass ich Geschich­ten oder Wör­ter, sobald ich sie gefun­den habe, zunächst höre, mit mei­nem Kopf, erst dann ver­mag ich sie zu lesen. Ich will das wei­ter beob­ach­ten. Jetzt muss ich aus­stei­gen. — stop

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sekundenglück

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romeo : 17.10 UTC — Ade­le, die in Süd­afri­ka gebo­ren wur­de, in Johan­nes­burg, genau­er, in Sove­to, sitzt auf einer Bank der Zen­tral­sta­di­on. Sie soll­te eigent­lich längst auf dem Weg zur Arbeit sein, es ist kurz nach zehn Uhr, statt­des­sen sitzt sie hier unter wei­te­ren Men­schen auf einer Bank und weint. Sie sagt, sie habe ihre Bril­le ver­ges­sen, ohne Bril­le kön­ne sie nicht arbei­ten, wenn sie heu­te nicht arbei­ten wür­de, wer­de das sehr schlim­me Fol­gen haben, man wür­de ihren Ver­trag nicht ver­län­gern, ohne Arbeit sei ihre Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gung bald ver­wirkt, sie müs­se dann zurück nach Süd­afri­ka, ich könn­te mir gar nicht vor­stel­len, was das für sie bedeu­ten wür­de, des­halb wei­ne sie, des­halb sei sie ganz am Ende, nein, dass Lese­bril­len exis­tie­ren, die nicht ein­mal so viel kos­ten wie eine Wochen­zei­tung, das wuss­te sie nicht, das ist jetzt doch eine wun­der­ba­re Über­ra­schung. Bril­len gleich hier um die Ecke, Bril­len, die stark sind, nein wirk­lich! Wie sie jetzt auf­springt, wie sie zunächst auf die Uhr blickt, dann auf die klei­ne Skiz­ze, die sie aus den Wör­tern pflück­te, die ich ihr erzähl­te, wie sie auf knall­ro­ten Turn­schu­hen los­rennt, wie sie mit einem Lächeln zurück in der Men­schen­men­ge ver­schwin­det, so viel Glück, dass die Luft zu knis­tern beginnt, soviel Glück. — stop

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die geschwindigkeit der wörter

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tan­go : 22.30 UTC — Wie flink ver­mag ich mit einem Fin­ger auf einem Bild­schirm zu schrei­ben, wie schnell mit einem Sen­sor­stift? Am schnells­ten schrei­be ich, wenn ich mit­tels Wör­tern den­ke? Ich schrei­be dann, ohne eine sicht­ba­re Spur zu hin­ter­las­sen, schrei­be eine den­ken­de Spur, die erin­nert oder sofort ver­ges­sen wer­den könn­te, wie jener Mann, der in einer Erzäh­lung Patri­cia Highsmith’s einen Roman nach dem ande­ren Roman im Kopf notiert. Das Schrei­ben per Hand auf Papier oder mit­tels einer Tas­ta­tur auf einem Bild­schirm bewirkt ver­mut­lich ohne Aus­nah­me eine Ver­lang­sa­mung des Den­kens, eine Prä­zi­sie­rung. Das spre­chen­de, erzäh­len­de Den­ken scheint der Luft, den Vögeln ver­bun­den, das schrei­ben­de Den­ken dem Was­ser, den Fischen. Ich stel­le mir vor, Men­schen, die mich ein­mal schweig­sam wahr­ge­nom­men haben, eine in sich gekehr­te Per­son, wer­den die­se Gedan­ken in einer voll­kom­men ande­ren Wei­se wahr­neh­men, als jene Men­schen, die einen spru­delnd erzäh­len­den, Wör­ter sprü­hen­den Mann erleb­ten. — stop

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eine telefongeschichte

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hima­la­ya : 17.50 UTC — Ges­tern klin­gel­te mein Tele­fon, nein, wirk­lich, mein Tele­fon mel­de­te nicht nur einen Anruf, es klin­gel­te tat­säch­lich, weil ich einen Signal­ton ein­ge­stellt hat­te, der einem Klin­gel­ton der Tele­fo­ne mei­ner Kind­heit sehr ähn­lich ist. Mein Tele­fon ver­mag gleich­wohl zu zwit­schern oder zu sum­men oder zu trom­pe­ten, wie Ele­fan­ten spre­chen, aber wenn mein Tele­fon klin­gelt in der Wei­se mei­ner Kind­heit, mag ich das am liebs­ten, oder wenn es Ben­ny Good­man spielt, aber dann gehe ich nicht dran, dann hebe ich nicht ab, dann höre ich zu und tan­ze ein wenig in der Woh­nung her­um bis die Vögel an mein Fens­ter klop­fen: Lou­is komm, die Arbeit war­tet! — Ges­tern also klin­gel­te mein Tele­fon. B. mein Paten­kind, war in der Lei­tung, und ich freu­te mich sehr, weil ich ein hal­bes Jahr nichts von ihr gehört hat­te. Kannst du dich erin­nern an unse­re Affen­ge­schich­te? Oh, ja, sag­te B., da habe ich mich gefürch­tet, da war ich noch klein. Es ist inter­es­sant, fuhr sie fort, ich fürch­te mich vor der Geschich­te noch immer, obwohl ich schon erwach­sen gewor­den bin. B. erzähl­te noch ein wenig von Ber­lin und von New York, und als sie auf­ge­legt hat­te, such­te ich nach einer Notiz der Affen­ge­schich­te, die schon so lan­ge Zeit in der Ver­gan­gen­heit liegt, dass B. bald selbst ein­mal von Affen erzäh­len wird. Die Geschich­te geht so: Ein­mal, früh­mor­gens, kam ein schläf­ri­ges Mäd­chen zu mir in die Küche, setz­te sich auf mei­ne Knie und sag­te: Du, Lou­is, ich muss Dir was erzäh­len. Ein Mann lebt in Ame­ri­ka. Er lässt sich sei­nen Kopf abneh­men und auf einen Affen ver­pflan­zen. – War­um, frag­te ich, will der Mann das tun? – Bei dem Mann lebt nur noch der Kopf, antwor­tete das Mäd­chen und gähn­te. – War­um nur noch der Kopf, frag­te ich. – Er ist gelähmt. – Und der Affe? – Der Affe nicht. – Was geschieht mit dem Kopf des Affen? – Weiß nicht, sag­te das Mäd­chen, und stürm­te davon. — stop

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von rechenkernen

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lima : 18.12 UTC — Apfel­kern. Man­del­kern. Rechen­kern. — Ich stell­te mir vor, wie ich mit feins­ten Werk­zeu­gen einen Kirsch­kern öff­ne, wie ich in der Kirsch­kern­höh­le ein gefal­te­tes Blatt Papier able­ge, auf dem mit kleins­ten Schrift­zei­chen ein Gedicht ver­zeich­net wur­de. Wie ich nun den Kern ver­schlie­ße, wie ich ihn zurück­le­ge in sei­ne Frucht, wie ich jetzt zufrie­den und glück­lich bin. — Oder die Vor­stel­lung der Rechen­ker­ne eines Pro­zes­sors. Wie ein oder zwei Roman­ent­wür­fe mög­li­cher­wei­se heim­lich in ihren Regis­ter­wer­ken ver­steckt sein könn­ten, kurio­se Idee. Das habe ich mir aus­ge­dacht, weil ich ges­tern Abend hör­te, dass Rechen­ker­ne für mathe­ma­tisch-logi­sche Sprach­ein­drü­cke zu jeder Zeit emp­fäng­lich sind. Dar­über soll­te unbe­dingt wei­ter nach­ge­dacht wer­den. — stop
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nuriye gülmen

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romeo : 0.01 UTC — Ich ken­ne Jasus, der eigent­lich ganz anders heißt, seit eini­gen Mona­ten flüch­tig. Wir begeg­nen uns von Zeit zu Zeit am Bahn­hof oder im Zug. Ein­mal kamen wir auf sei­ne Hei­mat­stadt Istan­bul zu spre­chen. Er sag­te, dass er sich freu­en wür­de, wenn ich Istan­bul gera­de jetzt in die­ser schwie­ri­gen Zeit besu­chen wür­de. Jasus ist glü­hen­der Ver­eh­rer des tür­ki­schen Prä­si­den­ten, der habe sein Land moder­ni­siert, er kön­ne end­lich stolz sein auf die Tür­kei. Ich erwähn­te, dass ich Orhan Pamuk sehr ger­ne lesen wür­de, da wur­de Jasus vor­sich­tig, der Pamuk wäre ihm nicht geheu­er, der soll kri­tisch über die Tür­kei geschrie­ben haben, obwohl er doch selbst Tür­ke sei. Nun saßen wir kürz­lich auf einer Bank im Flug­ha­fen­ter­mi­nal 1. Ich frag­te Jasus, ob er bereit wäre, einen Film der Deut­schen Wel­le anzu­se­hen, den ich auf mei­nem Note­book gespei­chert mit mir führ­te. Der Film berich­tet von einer Dozen­tin der Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ten, die seit vie­len Mona­ten in Anka­ra öffent­lich dar­um kämpft, an ihren Arbeits­platz zurück­keh­ren zu dür­fen. Sie wur­de des­halb jeden Tag ver­haf­tet und erst nach je 5 Stun­den wie­der frei­ge­las­sen. Von Nuri­ye Gül­men hat­te Jasus noch nie gehört, aber er woll­te den Film betrach­ten. Ich stell­te mein Note­book also zwi­schen uns ab, und Jasus ver­folg­te den Film wort­los von der ers­ten bis zur letz­ten Minu­te. Ich mein­te zu bemer­ken, dass ihm der Film nahe­zu­ge­hen schien. Als der Film zu Ende war, woll­te er wis­sen, war­um ich ihm die Auf­nah­me gezeigt habe. Ich sag­te: Ich fin­de, die­se Frau hat recht, sie kämpft um ihre Exis­tenz, sie kämpft für Gerech­tig­keit und Frei­heit, sie ist unge­heu­er mutig. Ja, ant­wor­te­te Jasus, sie ist mutig und sie ist ver­rückt. Er mach­te eine Pau­se. Er schien zu über­le­gen. Dann frag­te er, was mich denn eigent­lich die­se gan­ze Geschich­te ange­hen wür­de? Die­se Geschich­te gehe nur ihn und sei­ne Lands­leu­te etwas an. — Ein Fun­ke Hoff­nung! — Seit vier Wochen befin­det sich Nuri­ye Gül­men im Hun­ger­streik. — stop

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vom drohnenvögelchen

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echo : 17.18 UTC — Er fliegt nicht, sag­te die klei­ne S. am Tele­fon. Es ist frü­her Abend, die hel­le Stim­me am Tele­fon klang ängst­lich. — Wer fliegt nicht, woll­te ich wis­sen? — Na, der Vogel, den Du mir geschenkt hast, er sitzt auf dem Boden und bewegt sich nicht. S. war beun­ru­higt, sie sag­te, der Vogel sei gera­de noch durch die Küche geflo­gen, dann sei er vor dem Küchen­tisch gelan­det, jetzt sit­ze er reg­los auf dem Boden. Sind denn sei­ne Lich­ter noch an, erkun­dig­te ich mich. Nein, sag­te S., auch die Lich­ter bren­nen nicht, und er sagt nichts, kei­nen Pieps. — Ich über­leg­te kurz, wech­sel­te den Hörer mei­nes Tele­fons vom lin­ken an mein rech­tes Ohr: Ich glau­be, ich weiß, war­um Dein Vogel gera­de nicht fliegt. Hör zu, ich wer­de mich ein wenig umhö­ren, dann rufe ich Dich wie­der an! — Viel­leicht soll­te ich an die­ser Stel­le schnell erzäh­len, dass ich mei­ner Nich­te S. im ver­gan­ge­nen Jahr zu Weih­nach­ten eine fin­ger­lan­ge Droh­ne für Kin­der schenk­te, die wun­der­bar blin­ken kann in blau­en und roten Far­ben. Bis­wei­len gibt sie Geräu­sche von sich, als wäre sie eine Loko­mo­ti­ve. Die­ses Wesen, dem Ver­neh­men nach welt­weit die ein­zi­ge Loko­mo­ti­ven­gat­tung, die zu flie­gen ver­mag, lässt sich über eine hand­li­che Funk­steue­rung manö­vrie­ren. Ich habe das selbst aus­pro­biert, das ist nicht ganz ein­fach für Kin­der, und auch für erwach­se­ne Per­so­nen eine Her­aus­for­de­rung. Ich ver­mu­te­te nun, dass die Strom­ver­sor­gung der Droh­ne mög­li­cher­wei­se aus­ge­fal­len sein könn­te. Kurz nach­dem ich her­aus­ge­fun­den hat­te, wie man die Bat­te­rien der Loko­mo­ti­ve aus­wech­seln könn­te, rief ich mei­ne Nich­te wie­der an. Ihre Mut­ter kam ans Tele­fon, Sekun­den spä­ter S., die fröh­lich erzähl­te, der Vogel sei wie­der in der Luft, sie kön­ne im Moment nicht reden, sie müs­se auf­pas­sen, dass der Vogel sich nicht wie­der auf den Boden setzt. Ein lei­ses Sur­ren war zu hören, dann Schrit­te, dann eine hel­le Stim­me, die bereits zum Vogel sprach: Komm, wir flie­gen jetzt ins Wohn­zim­mer. — stop

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