Aus der Wörtersammlung: tief

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hu jia

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6.08 — Ich besit­ze eine klei­ne Fern­seh­ma­schi­ne. Sie steht auf einem Brett, unter dem sich Rol­len befin­den, sodass sich das emp­fan­ge­ne Licht­bild im Raum her­um­fah­ren lässt. Ges­tern Abend, ich saß auf dem Sofa und schau­te in das Licht die­ser klei­nen Fern­seh­ma­schi­ne, kam eine jun­ge Frau ins Bild, das heißt, genau­er, die Kame­ra­ma­schi­nen, die das Licht für mei­ne Fern­seh­ma­schi­ne ein­zu­fan­gen, beauf­tragt waren, hat­ten sich weit weg in Chi­na auf die Gestalt die­ser jun­gen Frau aus­ge­rich­tet und für einen kur­zen Zeit­raum ihres Lebens hiel­ten sie an ihr fest, an ihrem jun­gen Gesicht, das vol­ler Trau­er gewe­sen war. — Was habe ich gese­hen, was habe ich gehört? — Da war eine jun­ge Frau, eine sehr blas­se jun­ge Frau, die in der chi­ne­si­schen Spra­che spre­chend davon erzähl­te, dass ihr Mann, Hu Jia, soeben von einem Volks­ge­richt zu 3 Jah­ren und 6 Mona­ten Haft ver­ur­teilt wor­den war, weil er sein Men­schen­recht auf freie Rede aus­übend gesagt und geschrie­ben hat­te, die Olym­pi­schen Spie­le des Jah­res 2008 sei­en für die Men­schen­rech­te in sei­nem Hei­mat­land eine Kata­stro­phe. Die jun­ge Frau hielt ein Kind in ihren Armen, einen Säug­ling. Wäh­rend sie sprach, beweg­ten sich ihre Hän­de in einer selt­sa­men Art und Wei­se vor Mund und Nase, Ges­ten von tie­fer Trau­rig­keit und Ver­zweif­lung, Ges­ten, die ihr Gesicht viel­leicht vor den Licht­ma­schi­nen schüt­zen soll­ten. Ich habe gese­hen, dass ihre Hän­de beb­ten. Dann war sie wie­der weg und auch ihr Kind.  – Fünf­zehn Uhr sie­ben in Lha­sa, Tibet. — stop

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abschnitt neufundland

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Abschnitt Neu­fund­land mel­det fol­gen­de gegen Küs­te gewor­fe­ne Arte­fak­te : Wrack­tei­le [ See­fahrt – 1222, Luft­fahrt — 3798, Auto­mo­bi­le — 55635], Gruß­bot­schaf­ten in Glas­be­häl­tern [ 18. Jahr­hun­dert — 2, 19. Jahr­hun­dert – 164, 20. Jahr­hun­dert – 1318 , 21. Jahr­hun­dert — 428 ], phy­si­cal memo­ries [ bespielt — 387, gelöscht : 5 ], Licht­fang­ma­schi­nen [ PFXLW-II Pana­flex : 2 ], Öle [ 0.7 Ton­nen ], Pro­the­sen [ Herz — Rhyth­mus­be­schleu­ni­ger – 28, Knie­ge­len­ke – 12, Hüft­ku­geln – 331, Bril­len – 1266 ], Schu­he [ Grö­ßen 28 – 39 : 1356, Grö­ßen 38 — 45 : 1218 ], Kühl­schrän­ke [ 158 ], Tief­see­tauch­an­zü­ge [ ohne Tau­cher – 5, mit Tau­cher – 34 ], Engels­zun­gen [ 221 ] | stop |

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karpfenzungen

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18.15 — Ich hör­te, eine U‑Bahn-Linie soll ein­mal vor lan­ger Zeit Euro­pa mit dem nord­ame­ri­ka­ni­schen Kon­ti­nent ver­bun­den haben. Sie folg­te dem 55. Brei­ten­grad unter atlan­ti­schen Gestei­nen, nahe Bryant Park, Man­hat­tan, stieg man zu. Dann fuhr man los. Man fuhr zwei Tage und drei Näch­te, Zeit, viel Zeit, Geschich­ten zu erzäh­len. Wenn Nacht gewor­den war unter dem Mee­res­bo­den, schlief man auf Hän­ge­mat­ten gebet­tet tief und fest, war wie­der Tag gewor­den, saß man plau­dernd vor den Fens­tern zu den Stei­nen. Am letz­ten Abend der Rei­se end­lich wur­de getanzt bis spät in die Nacht. Schon mit­tel­eu­ro­päi­scher Zeit, ser­vier­te man über offe­nen Feu­ern gebra­te­ne Täub­chen. Die waren prall gefüllt mit Karp­fen­zun­gen. Dann war’s fünf und Mor­gen über Buda­pest. Metro Vörös­mar­ty tér stieg man aus und jeder ging sei­ner Wege. – Zwei Uhr fünf­und­zwan­zig in Lha­sa, Tibet. — stop

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lumumba

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2.27 – Das Geräusch eines Blei­stifts auf Papier. Seit ich vor eini­gen Tagen bemerk­te, dass ich nach und nach die Fer­tig­keit des Schrei­bens mit der Hand ver­lie­re, notie­re ich wie­der mit dem Blei­stift in einem Heft. – Fol­gen­des, sagen wir. Sobald ich ein Wort Zei­chen für Zei­chen lese, sobald ich das Wort in ein Geräusch ver­wan­delt habe, ver­lie­re ich sei­ne Bedeu­tung. Das Wort LUMUMBA zum Bei­spiel, warm, tief, wohl­klin­gend, leer. Alle Wör­ter, die ich nach die­sem Wort LUMUMBA erfin­de, tra­gen ein – u — in sich. Zu die­sem Zeit­punkt kann ich sagen, dass ich gegen das inten­siv wir­ken­de — u — in dem Wort LUMUMBA am Bes­ten mit einem — i — ankom­men kann. — HIBISCILLI. — Das — i -, weiß der Him­mel war­um, hat in mei­nem Kopf mit Freu­de, mit Glück zu tun. Also wei­ter mit der Musik : begai­o­ku : lidabo­bi : basi­je­bu : pom­e­be­bu : bodi­ba­be : mitusubu : cawa­ri­ba : babu­na­be : nufu­me­tu. — stop

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particlesmaschine

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5.48 — Die Beob­ach­tung, dass ich in der Par­tic­les­ma­schi­ne ver­geb­lich mit der Mou­se ein­zu­fan­gen ver­such­te, was ich kurz zuvor noch durch einen Code in Bewe­gung gesetzt hat­te. Sofort ein Gefühl von Hei­ter­keit. Ich könn­te viel­leicht sagen, dass die­se Beob­ach­tung des Schei­terns an Objek­ten, die ich selbst geschaf­fen habe, grund­sätz­lich zu tun haben könn­te mit der suchen­den Bewe­gung schrei­ben­der Men­schen. Da schwebt zum Bei­spiel Ken­taur Bil­ly vor Neu­fund­land 70 Meter tief unter dem Mee­res­spie­gel. Eine Erfin­dung. Eine Erfin­dung, die zunächst eine Ent­de­ckung gewe­sen ist, die Wahr­neh­mung einer uralten, einer neu­ro­lo­gisch fest geschal­te­ten Form, die unver­züg­lich, blitz­ar­tig, wei­ter gefal­tet wur­de, ein Modell wenig spä­ter mit Rob­ben­fell an der ein oder ande­ren Kör­per­stel­le, einem schö­nen Men­schen­kopf, der Heck­flos­se eines Wal­es und ana­to­misch klan­des­ti­nen Ver­dau­ungs­or­ga­nen eines Pfer­des. Sobald die­ses Wesen vor mir schweb­te und sprach, war es nie wie­der ein­zu­ho­len, weil es in der Sekun­de sei­ner Ent­de­ckung, in jener ers­ten Sekun­de sei­ner Exis­tenz, sich sofort in eine jener Sub­stan­zen ver­wan­del­te, die nur unvoll­kom­men in einen erzäh­len­den Text zu trans­por­tie­ren sind, weil die­ser tau­chen­de Ken­taur wie alle ande­ren Wesen höchst fei­nen Gesang aus 1 Tril­li­ar­de Zif­fern erwar­tet. — 12.58 in Tibet. Lha­sa. — stop

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lowrysteine

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3.15 — Bei fei­ner Col­tra­ne­mu­sik Notiz­par­tic­les für Lowrysto­ry über­tra­gen. Sagen wir : Atlan­tik : Damp­fer : Kof­fer : Black­out : Ellis Island : Trom­pe­te : Mexi­ko : Höl­len­stein : Gin : Satel­lit : Vul­kan : Bel­le­vue : Wal­fisch­vo­gel : Mel­ville : Bat­tery Park : : lunar cau­st­ic. — Um nicht ein­zu­schla­fen, ver­brin­ge ich die­se Nacht auf einem sehr har­ten, höl­zer­nen Gar­ten­stuhl. 70 Meter tief unter der Was­ser­ober­flä­che, 2000 m hoch über dem Mee­res­bo­den. | stop | Licht­blit­ze einer Medu­se. | stop | Schla­fen­de Wale. | stop | Senk­recht schwe­ben­de Tür­me. | stop | Ein Gra­nat­barsch, der sich um mein lin­kes Ohr bemüht. | stop | Salz im Mund. | stop | Suche nach neu­en Pseud­ony­men. — Elf Uhr fünf­und­zwan­zig in Lha­sa, Tibet. — stop

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coco chanel

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1.18 — Ein­mal, in den Mona­ten der Vogel­grip­pe, kam mir bei klei­ne­ren Tur­bu­len­zen im Gang eines Flug­zeu­ges eine uralte Lady ent­ge­gen, deren Gesichts­zü­ge mich sofort an Coco Cha­nel erin­ner­ten. Sie war von zier­li­cher Gestalt, trug einen dunk­len Man­tel, sport­li­che Schu­he und mach­te Schrit­te wie ein Matro­se auf hoher See. Vor allem ihr schloh­wei­ßes Haar und ihr äußerst wil­lens­star­ker Blick sind nah geblie­ben, auch ihr hell­rot geschmink­ter Mund, der min­des­tens acht­zig Jah­re alt gewe­sen sein muss­te und doch bei­na­he wirk­te wie der Mund einer jun­gen Frau. Eines Abends, wäh­rend ich einer Nach­rich­ten­sen­dung folg­te, erin­ner­te ich mich an die­se selt­sa­me Frau, und ich stell­te mir vor, wie sie aus der drit­ten Eta­ge eines Miets­hau­ses in den Kel­ler steigt, um ein Roll­wä­gel­chen zu suchen, das sie dort — für immer — abge­stellt hat­te, nach­dem sie beim Ein­kau­fen um ein Haar gestürzt war. Es ist also frü­her Mor­gen, es ist Win­ter und noch dun­kel, als die alte Dame das Haus ver­lässt. Ich sehe sie mit vor­sich­ti­gen Schrit­ten in ihrem dunk­len Man­tel und Win­ter­stie­feln über die Stra­ße gehen. An der ers­ten Ampel biegt sie nach links ab, über­quert einen Platz, folgt einer wei­te­ren schma­len Stra­ße, jetzt ist sie vor einem Super­markt ange­kom­men. Sie stellt ihr Roll­wä­gel­chen in der Nähe der Kas­se ab, geht in die Geträn­ke­ab­tei­lung und nimmt eine Fla­sche Was­ser aus dem Regal. Sie trägt die Fla­sche zu ihrem Wägel­chen, kehrt zurück, nimmt sich die nächs­te Was­ser­fla­sche aus dem Regal und so geht das fort, bis das Wägel­chen gut gefüllt ist und ein wenig pfeift, wie es auf dem Heim­weg über die Stra­ße gezo­gen wird. — Jetzt ist die alte Frau vor der Tür ihres Hau­ses ange­kom­men. — Jetzt stellt sie das Wägel­chen neben die Trep­pe, die zur Haus­tü­re führt. — Jetzt ist sie mit einer der Fla­schen im Haus ver­schwun­den. — Zehn Minu­ten ver­ge­hen. Dann erscheint sie wie­der auf der Stra­ße. Sie hat ihren Man­tel aus­ge­zo­gen, trägt eine graue Jacke und Sport­schu­he. Kurz, für zwei oder drei Sekun­den, hält sie sich am Gelän­der der Trep­pe fest. — stop

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ludwig wittgenstein

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5.27 — Bemer­ke immer wie­der, dass ich nicht spü­ren kann, wo genau im Kopf ich den­ke. Da sind durch Wor­te gehemm­te [ Lud­wig Witt­gen­stein ] Gedan­ken, prä­zi­se ver­nehm­ba­re Geräu­sche, die in blau­en, in roten, in gel­ben Farb­tö­nen erschei­nen. – Ein­mal CNN. | stop | Nacht­fern­se­hen. | stop | New Orleans. | stop | Alte Men­schen, die aus Fens­tern, von Bal­ko­nen ihrer Woh­nun­gen her in Boo­te stei­gen. | stop | Jun­ge Män­ner in Uni­for­men der Natio­nal­gar­de, die ihnen die Hän­de rei­chen. | stop | Ges­ten, als wären sie Gon­do­lie­re. | stop | Das Gesicht eines Man­nes, — erschöpft, leer, aus­ge­zehrt, geschlos­sen. | stop | Ja, ein geschlos­se­nes, licht­lo­ses Gesicht. | stop | Nichts mehr darf hin­ein. | stop | Nichts kann her­aus. | stop | Viel­leicht die Ahnung, dass er nicht wie­der zurück­keh­ren wird? | stop | Viel­leicht reicht mein Blick, mein Kame­ra­blick, nicht aus­rei­chend tief in die Woh­nung? | stop | Ich könn­te ein Ohr fest auf den Boden legen und dem Meer lau­schen, wie es in der Woh­nung unter mei­ner Woh­nung mit den Möbeln spielt. | stop | In Schif­fen, in Städ­ten, auf Bäu­men woh­nen arme Men­schen tief oder an stei­len Erd­se­gel­hän­gen. | stop |

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rote handtasche tot

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20.50 — Die alte Frau mit der roten Hand­ta­sche ist tot. Wäh­rend des Tages irgend­wann muss sie im Hos­pi­tal gestor­ben sein. Jetzt, es ist ohne sie wie­der Abend gewor­den, ver­lässt ihr Fern­seh­ge­rät das Haus. Ein Hin und Her auf der Stra­ße, noch nie gese­he­ne, tief­flie­gen­de Vögel. Im Haus, vom Flur her, Kampf­ge­räu­sche, Geze­ter, Ver­wün­schun­gen, Emp­feh­lun­gen, hei­se­re Stim­men. Der Sohn ist da und der Sohn des Soh­nes, betrun­ken steht der blut­jun­ge Gei­er auf der Stra­ße her­um und regelt den Ver­kehr. Woh­nungs­auf­lö­sung. Nun, zu vor­ge­rück­ter Stun­de, hat sich mir das Wort erschlos­sen. Ein Pro­zess der Entro­pie, der Ver­wer­tung, des Ver­schwin­dens. Ich sehe die Ver­schwun­de­ne wie im Traum, eine 89-jäh­ri­ge Frau in bun­ter Klei­dung, Steh­lam­pe in der Hand, das Haus ver­las­sen. Unlängst noch war sie unter­wegs gewe­sen. Sie hat­te bereits den Gang der Hoch­see­ma­tro­sen. Manch­mal ras­te­te sie im Schat­ten der Bäu­me. Sie ging spa­zie­ren, als mel­de sie sich, Tag für Tag, bin noch am Leben. Nie­mand weiß genau, wie lan­ge sie in der Gegend, die­sem Haus, die­ser Woh­nung leb­te, sie war schon hier, als Bom­ben fie­len, und noch immer, bis ges­tern, stolz und ein­sam und zu lang­sam für die rasen­de Stadt. Jawohl, sie war stolz gewe­sen, ließ sich nicht hel­fen, nie­mand durf­te ihr Milch oder den Sand für ihre Tie­re durch das Trep­pen­haus in die Woh­nung tra­gen. Manch­mal heul­te das Fern­seh­ge­rät durch die Wand. Jetzt ist es vor­bei, jetzt wer­den Mon­teu­re und Maler kom­men. Es ist vor­bei, auch für die Kat­zen. — stop

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Saint-Exupery

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20.17 — Träum­te, hin­ter dem Dich­ter Saint-Exupé­ry in einem Dop­pel­de­cker­flug­zeug zu sit­zen, offen im Wind über einer Wüs­te flie­gend. Vor mir, in nächs­ter Nähe, der Kopf des Dich­ters im Leder­man­tel, hin und her gewor­fen von Tur­bu­len­zen in der küh­len Höhen­luft. Tief unter uns, in flir­ren­der Hit­ze, rasch wan­dern­de Dünen. Wir rasen ent­lang eines dunk­len Ban­des, das sich wie eine Schlan­ge durch Täler win­det. Domi­no­stei­ne. Da und dort Bedui­nen, die ihre Zel­te auf­ge­schla­gen haben auf den Par­ti­keln des Spiels. Kame­le trin­ken aus Augen­fel­dern, die ohne Grund sind, dun­kel, als sei­en Räu­me hin­ter ihnen ange­schlos­sen. Von Zeit zu Zeit explo­die­ren schwar­ze Wölk­chen neben den Trag­flä­chen des Flug­zeugs, Qualm, der nach Schwe­fel duf­tet, nach Feu­er und knallt. Plötz­lich dreht sich der leder­ne Kopf her­um. Flie­ger­bril­le. Augen von altem Glas. Saint-Exupé­ry spricht, aber anstatt Wör­tern, schießt ihm Was­ser aus dem Mund. — stop

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