Aus der Wörtersammlung: arm

///

yanuk : zeitherz

pic

marim­ba

~ : yanuk le
to : louis
sub­ject : ZEITHERZ
date : nov 24 08 6.32 p.m.

Höhe 310. Beob­ach­te Pflan­zen seit drei Tagen. Auch in den Näch­ten, wenn ich unterm Pfei­fen der Mos­ki­tos nicht ein­schla­fen kann, war­te ich am Ran­de der Platt­form, las­se die Bei­ne bau­meln, hof­fe, dass der Schwarm schwe­ben­der Zwerg­see­ro­sen sich wie­der in Bewe­gung setz­ten wird. Lan­ge Stun­den der Ruhe, des Still­stan­des, stolz zei­gen sie ihre wei­ßen, ihre blau­en Blü­ten, schwim­men oder schwe­ben fast reg­los auf dem Nebel. Ist die­ser Nebel viel­leicht schon eine Wol­ke, bin ich so weit gekom­men, dass ich die Wol­ken­de­cke durch­sto­ßen habe? Ja, Stun­den der Bewe­gungs­lo­sig­keit, nur von einem leich­ten Wind­zug gestrei­chelt, aber dann, sehr plötz­lich, schlie­ßen sie zur sel­ben Sekun­de ihre locken­den Kel­che, eine Wel­le süßen Duf­tes wan­dert gegen den Him­mel, und es wird so still, als wären all die pfei­fen­den, sin­gen­den, krei­schen­den Geschöp­fe des Wal­des betäubt von der schwe­ren Sub­stanz der Pflan­zen­luft. Habe die Zeit gemes­sen, habe ver­sucht, einen Rhyth­mus des Schlie­ßens und Öff­nens zu fin­den, ver­geb­lich, viel­leicht, weil ich sie Jah­re beob­ach­ten müss­te, um ihre Fre­quenz zu ver­ste­hen. Ein­mal bin ich zurück in den Nebel getaucht, habe das Wur­zel­haar unter­sucht, fili­gra­ne Gefä­ße, rosa­far­ben, aber kei­ne Ver­bin­dung von Pflan­ze zu Pflan­ze. Ein Wun­der, wie sie das machen, syn­chron, simul­tan, als ver­füg­ten sie über ein gemein­sa­mes, ein gehei­mes Herz, das die Zeit zäh­len kann. – Wie­der letz­te Minu­ten vor Däm­me­rung. Das Rudel der Affen liegt um mei­ne Schreib­ma­schi­ne her­um. Du kannst Dir nicht vor­stel­len, Mr. Lou­is, von welch wei­cher, geschmei­di­ger Gestalt glück­li­che Affen sind. Selbst die Kno­chen ihrer klei­nen Köp­fe schei­nen der Schwer­kraft nach­zu­ge­ben. — Cucur­ru­cu! Yanuk

ein­ge­fan­gen
22.18 UTC
1686 Zeichen

yanuk to louis »

ping

///

geraldine : walfisch

pic

nord­pol

~ : geraldine
to : louis
sub­ject : WALFISCHE

Ich habe das Mit­tag­essen ver­schla­fen. Vor­mit­tags war ich schon auf dem Haupt­deck, schöns­tes Wet­ter, kei­ne Wol­ke am Him­mel, das Meer ganz ruhig. Papa hat mich hoch­ge­tra­gen, es ist anstren­gend für ihn, obwohl er nicht sehr alt ist, aber ich bin kein leich­tes Mäd­chen. Papa sag­te, man habe ihm von Walen erzählt, die auf dem Radar­schirm sicht­bar gewe­sen sei­en. Es ist also mög­lich, dass ich heu­te Wale sehen wer­de. Merk­wür­dig, ich sage immer Wale, aber ich den­ke Wal­fi­sche. Und so war­te­te ich auf die Wal­fi­sche und wäh­rend ich war­te­te, bin ich ein­ge­schla­fen. Es war sehr warm gewor­den unter der Decke, die Papa über mich gebrei­tet hat­te. Als ich auf­wach­te, war das Mit­tag­essen längst vor­bei und der jun­ge Mann, der Ste­wart, von dem ich Ihnen schon geschrie­ben habe, saß neben mei­ner Lie­ge auf dem Boden. Er hat­te ein Fern­glas dabei. Ich glau­be, er hat­te das Fern­glas für mich mit­ge­bracht. Ich habe zuerst noch so getan, als wür­de ich schla­fen, und habe ihn mir ange­schaut, Sie ver­ste­hen, Mr. Lou­is, Seh­schlitz­au­gen. Er ist hübsch. Er mag die Son­ne. Er mag die Son­ne sehr. Und fast bin ich mir sicher, dass er mich wie die Son­ne mag. Oft ist er in mei­ner Nähe. Wenn er nur nicht immer so trau­rig schau­en wür­de. Mal sieht er mich ver­liebt an, dann wie­der, als wür­de es reg­nen in sei­nem Her­zen. Viel­leicht weiß er, dass ich sehr krank bin, ja, viel­leicht weiß er das, und trotz­dem ist er ver­liebt. Das wär schön, wenn er sich in mich ver­lie­ben könn­te, obwohl er weiß, dass ich sehr krank bin. Ich habe mir oft gedacht, dass ich allei­ne bin, ein­sam, weil die jun­gen Män­ner mit einem kran­ken Mäd­chen kei­ne Lie­be haben wol­len, obwohl ich ein schö­nes Mäd­chen bin. Oh, wie glück­lich wäre ich, wenn er alles von mir wüss­te. Ich müss­te nichts ver­ber­gen. Wale haben wir bis­lang kei­ne gese­hen. Viel­leicht spä­ter, viel­leicht am Abend. – Ihre Geral­di­ne auf hoher See

notiert im Jah­re 1962
an Bord der Queen Mary
auf­ge­fan­gen am 16.11.2008
22.27 MEZ

geral­di­ne to louis »

ping

///

nadja einzmann : zeit vergeht

pic

tan­go : 8.25 — Ein war­mer Wind weh­te ges­tern Abend Laub von der Stra­ße her ins Café. Lausch­te einer ange­neh­men Stim­me. Hör­te eine Geschich­te, die ein­mal mei­ne Geschich­te gewe­sen war und noch immer zu mir gehört und doch eine aus­ge­wan­der­te, eine geschenk­te Geschich­te ist. Die­se Geschich­te schil­dert eine ers­te Wahr­neh­mung der Zeit. Als ich sie vor zwei oder drei Jah­ren an genau jenem Tisch erzähl­te, an dem sie nun aus einem Buch vor­ge­le­sen wur­de, hat­te ich nicht die Erwar­tung, sie ein­mal kunst­voll zwei Sät­zen ein­ge­schrie­ben und gedruckt zu sehen: Sei­ne viel­leicht ers­te Erin­ne­rung, dass er unter dem Weih­nachts­baum liegt und sich in einer roten Weih­nachts­ku­gel spie­gelt. Als er sich im fol­gen­den Jahr wie­der so gespie­gelt vor­fin­det, denkt er zurück und weiß auf ein­mal, dass Zeit ver­gan­gen ist, dass Zeit ver­geht. Nad­ja Einzmann

ping

///

coltrane! coltrane!

pic

echo : 8.27 — Das war­me Licht, das im Holz der Kon­tra­bäs­se brennt, ein Glü­hen, in das ich ver­narrt bin, soweit ich zurück­den­ken kann? Die Schu­he eines uralten Bas­sis­ten, wie sie vor dem klei­nen Jun­gen sehr fest auf dem Boden einer Kel­ler­büh­ne ste­hen, wäh­rend die Welt drum­her­um auf­ge­wühlt ist, schwar­ze, spie­gel­blan­ke Schu­he, und irgend­wo weit oben am Schne­cken­turm, dunk­le Hän­de, die wie Ech­sen über Holz und kup­fer­ne Sei­le sprin­gen. — Mein selt­sam füh­len­der Bauch. — Wun­der­te mich, dass sie mit­ein­an­der spre­chen, wäh­rend sie spie­len, lachen, spa­ßen, sich befeu­ern und beim Namen nen­nen. Höre ich nicht gera­de noch The­lo­ni­us Sphe­re Mon­ks Stim­me wie er im Jah­re 1957: Col­tra­ne! Col­tra­ne ruft?  — stop

ping

///

yanuk : monkeys

pic

papa

~ : yanuk le
to : louis
sub­ject : MONKEYS
date : nov 2 08 8.17 p.m.

Habe zwei Tage und zwei Näch­te ohne Unter­bre­chung geschla­fen. Hat­te von einem Blatt gekos­tet, das mir nicht bekannt gewe­sen war. Ich sage Dir, Mr. Lou­is, eine Müdig­keit, ganz wun­der­bar, sehr plötz­lich, leicht und warm, unwi­der­steh­lich warm. Es ist jetzt kurz vor acht Uhr und bereits dun­kel gewor­den. Ich sit­ze noch immer auf Höhe 286 im Zelt unter 15 klei­nen Affen. Sie sind zurück­ge­kehrt, wäh­rend ich schlief, haben mei­ne Vor­rä­te an Tro­cken­fleisch geplün­dert und toben und krei­schen her­um, dass man uns mei­len­weit hören wird. Will noch erwäh­nen, ich sehe sehr selt­sam aus, tra­ge auf der rech­ten Sei­te mei­nes Kop­fes kaum noch Haar, weil einer der Tama­ri­ne eine Sche­re im Ruck­sack ent­deck­te. Wer­de, wenn es wie­der hell gewor­den sein wird, eine Foto­gra­fie ver­su­chen, viel­leicht kann ich sie Dir sen­den. Hof­fe, dass der Regen bald auf­hö­ren wird. Seit ich mei­ne klei­ne Nach­richt an Dich zu schrei­ben begann, ist ein Affe nach dem ande­ren näher gekom­men. Sie sit­zen nun im Kreis um mei­ne Maschi­ne her­um und beob­ach­ten mei­ne Hän­de. Ich ahne, was sie sich bald wün­schen wer­den. — Cucur­ru­cu! Yanuk

ein­ge­fan­gen
22.52 UTC
1382 Zeichen

yanuk to louis »

ping

///

schlafende vögel

pic

echo : 8.25 — Weil ein unter der Was­ser­ober­flä­che leben­der Vogel noch immer ein Vogel ist, weder Fisch noch Amphi­bie, wird er sich von Zeit zu Zeit an die Gestalt der Bäu­me erin­nern, an den Luft­ge­sang sei­ner Freun­de, an den Wind, der durch sein Gefie­der streif­te, an das Vor­däm­me­rungs­licht der Son­ne, das ihm Augen und Schna­bel öff­ne­te, auch an die Far­ben der Wol­ken, an den Schnee, an den Duft der Blü­ten, an das Öl der Samen, der Nüs­se. Er wird viel­leicht auf san­di­gem Boden unter wei­te­ren Vögeln sit­zen und das Licht der Wel­len wird ihm schmei­cheln, komm zurück, komm zurück, und er wird in die­sen Momen­ten füh­len, dass etwas anders gewor­den ist, dass man als schla­fen­der Vogel auf und davon trei­ben, dass man nie­mals wis­sen kann, wo man erwa­chen wird. – Ein wun­der­bar ruhi­ger Abend, spa­zier­te ins Café, besuch­te L., notier­te end­lich wie­der ein paar ana­to­mi­sche Sät­ze, stu­dier­te Zug­fahr­plä­ne Mum­bai – Dar­jee­ling. Wie schritt­wei­se die Far­ben zurück­keh­ren, Gra­vi­ta­ti­on, ein Oben, ein Unten. Und plötz­lich die­ses fei­ne Bild eines Schwarms der Unter­was­ser­vö­gel, wie sie schla­fend als Vogel­wol­ke in der Strö­mung trei­ben. Man­che schwe­ben auf dem Rücken, die Flü­gel weit geöff­net, ande­re haben ihren Kopf ins nas­se Gefie­der gesteckt, glei­ten in einer Hal­tung dahin, als wür­den sie wie immer auf dem Ast eines Bau­mes sit­zen. Das Nacht­ge­spräch der Schla­fen­den in mei­nem Kopf, ein lei­ses Sin­gen, ein Sin­gen, das schon bald zu einem Gespräch gewor­den ist. — stop

ping

///

kirschbaumgarten

pic

echo : 2.08 — Am Ende eines gelun­ge­nen Tages schon inmit­ten der Nacht. Mit Freun­den lan­ge durch ange­neh­men Wind spa­ziert. Leich­ter Regen, der noch warm ist vom Som­mer. Geräu­sche der Nacht­blü­ten, die mir von der Arbeit mei­ner See­le erzäh­len, vom genau­er und immer genau­er wer­den­den Blick auf eine unglück­li­che Geschich­te. Das Rascheln des Regens in den Blät­tern vor den geöff­ne­ten Fens­tern. Höre Charles Min­gus, wäh­rend ich einen Traum der ver­gan­ge­nen Nacht notie­re. In die­sem Traum besuch­te ich einen blü­hen­den Kirsch­baum­gar­ten. Ein wil­der Duft, von dem ich mir träu­mend erzähl­te, dass ich ihn eigent­lich nicht wahr­neh­men kön­ne, also nur erfun­den habe, weil ich im Schlaf befind­lich, über kei­nen Geruchs­sinn ver­fü­ge. Da war im Gar­ten ein papie­re­nes Band von Stamm zu Stamm gespannt, dar­auf eine hand­schrift­li­che Zei­le, unend­lich schein­bar, weil der Anfang und das Ende des Ban­des unsicht­bar. Ich kann mich nun an den Text, den die Zei­le auf dem Papier ent­hielt, nicht erin­nern, wohl aber an einen Mann, auf den ich traf, nach­dem ich der Zei­chen­stre­cke eine Wei­le lesend gefolgt war. Er hielt einen Blei­stift in der Hand, arbei­te­te, schrieb eine zwei­te Zei­le über die bereits vor­han­de­ne Zei­le, gleich­wohl einen Text, den ich nicht erin­ne­re. Für eine län­ge­re Zeit sah ich ihm schwei­gend zu, stand direkt hin­ter ihm und hör­te dann, wie er sag­te, ohne den Blick von sei­ner schrei­ben­den Hand zu neh­men, dass man manch­mal eine Varia­ti­on der eige­nen Lebens­zei­le schrei­ben müs­se, um ver­ste­hen zu kön­nen. Nichts löschen, sag­te der Mann, inter­pre­tie­ren, den­ken, nach­füh­len. — stop

ping

///

yanuk : medusenfliegen

pic

echo

~ : yanuk le
to : louis
sub­ject : MEDUSEN
date : oct 4 08 8.55 a.m.

Gegen den Abend zu Höhe 286 erreicht. Woll­te noch wei­ter stei­gen, hef­ti­ges Fie­ber zwang mich zur Ruhe. Zunächst lan­ge Zeit geschla­fen, nach­dem ich mein Zelt errich­tet hat­te und ver­täut mit dem Stamm des Bau­mes, der noch immer so kräf­tig ist, dass zwei oder drei Men­schen ihn gemein­sam nicht umar­men könn­ten. Heu­te ist mir woh­ler, obwohl ich noch erhitzt bin. Auf Knien bewe­ge ich mich über die Platt­form, weil mei­ne Schrit­te unsi­cher sind, habe das Gefühl zu schlin­gern. Ja, Mr. Lou­is, so schla­fe ich und beob­ach­te dann wie­der das Stei­gen und Sin­ken der Medu­sen­flie­gen, es sind hun­der­te, viel­leicht tau­sen­de Hand­tel­ler gro­ße Wesen, deren Schir­me lang­sam um sich krei­sen. Und weil sie leuch­ten, ein zar­tes, blau­es Licht, das pul­siert, das auf die Bewe­gung mei­ner Fin­ger reagiert, als wür­den sie zu mir und mit mir spre­chen, wird es nachts an die­ser Stel­le mei­ner Rei­se nie­mals dun­kel. Habe nach lan­ger Beob­ach­tung fest­ge­stellt, dass sie mit­ein­an­der ver­bun­den sind, Fäden, sehr fei­nes Werk, viel­leicht frei­lie­gen­de Neu­ro­nen, sodass ich den Schwarm der Medu­sen­flie­gen, als ein schwe­ben­des Gehirn beschrei­ben könn­te. Muss das wei­ter unter­su­chen. Hast Du schon ein­mal ver­sucht, einen Fisch­schwarm zu zäh­len? Oder eine Vogel­wol­ke? stop. Yanuk

ein­ge­fan­gen
15.58 UTC
1288 Zeichen

yanuk to louis »

ping

///

anleitung zum glücklichsein

pic

gink­go : 18.25 — Am letz­ten Tag des Sep­tem­bers unterm Regen­schirm spa­ziert. Zunächst reg­ne­te es Regen­sand, dann Regen­reis, dann reg­ne­te es klei­ne Frö­sche. Für einen kur­zen Moment dach­te ich dar­an, in einem Film ange­kom­men zu sein, der von Loui­sia­na han­delt. Das war ein fei­nes Gefühl unterm klin­gen­den Schirm am Ufer des Mis­sis­sip­pi zu ste­hen und den Frö­schen zu lau­schen, die auf ihrer letz­ten Rei­se vom Him­mel erstaun­li­che, pfei­fen­de Geräu­sche von sich gaben. Als ich so im Frosch­re­gen am gro­ßen Fluss stand, erin­ner­te ich mich an einen klei­nen Text, den ich im ver­gan­ge­nen Jahr bereits geschrie­ben habe. Und sofort wuss­te ich, dass ich die­sen Text, sobald ich wie­der zu Hau­se ange­kom­men sein wür­de, noch ein­mal lesen soll­te. Es ist noch immer ein beru­hi­gen­der Text, ein Text, der mich berührt. Des­halb will ich die­sen klei­nen Text, eine Anlei­tung zum Glück­lich­sein, noch ein­mal für Sie wie­der­ho­len: „Man ver­las­se das Haus. Sorg­fäl­tig alle Bewe­gun­gen des Ver­kehrs beach­tend, gehe man so lan­ge durch die Stadt, bis man auf eine Buch­hand­lung trifft. Dort kau­fe man: Cor­ta­zar, Julio – Geschich­ten der Cro­nopi­en und Famen. Dann gehe man spa­zie­ren, tra­ge den schma­len Band durch die Stra­ßen, bis man einen Park erreicht, wenn Som­mer, oder ein Café, wenn Win­ter ist. Man neh­me Platz und lese. Über den Umgang mit Amei­sen bei­spiels­wei­se, oder wie wun­der­bar ange­nehm es ist, ein Spin­nen­bein pos­ta­lisch an einen Außen­mi­nis­ter auf­zu­ge­ben. Oder man las­se sich im Uhren­auf­zie­hen oder im Trep­pen­stei­gen unter­wei­sen. Jetzt bereits wird man eine leich­te Wär­me spü­ren, die aus der Gegend des Bau­ches nach oben und unten in Arme und Bei­ne aus­wan­dert. Also lese man wei­ter, lau­sche jenen ange­neh­men Geräu­schen im Kopf, – die­sem sagen wir: Jeder­mann wird schon ein­mal beob­ach­tet haben, dass sich der Boden häu­fig fal­tet, der­ge­stalt, dass ein Teil im rech­ten Win­kel zur Boden­ebe­ne ansteigt und der dar­auf­fol­gen­de Teil sich par­al­lel zu die­ser Ebe­ne befin­det, um einer neu­en Senk­rech­te Platz zu machen. Oder jenem: Trep­pen steigt man von vorn, da sie sich von hin­ten oder von der Sei­te her als außer­or­dent­lich unbe­quem erwei­sen. It works.”
ping

///

nahgespräch

pic

india : 3.30 — Das schöns­te Glück in einer Welt, jen­seits der vir­tu­el­len Welt, wenn es zwei Men­schen mög­lich ist, sich zu sehen, zu berüh­ren, zu umar­men, sobald sie mit­ein­an­der spre­chen und den­ken und lachen oder trau­ern oder strei­ten oder mit­ein­an­der schwei­gen. — stop

ping



ping

ping