Aus der Wörtersammlung: art

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wellen

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tan­go : 6.52 UTC — Viel­leicht kann ich, wenn ich das Meer in den Stra­ßen Vene­digs beob­ach­te, von Wel­len­be­we­gun­gen spre­chen, die einem sehr lang­sa­men Rhyth­mus fol­gen, von Halb­ta­ges­wel­len, von Wel­len, die sich, sobald ich sie jen­seits ihrer eigent­li­chen Zeit betrach­te, wie Palomar’s Sekun­den­wel­len beneh­men. — Wann beginnt und wann genau endet eine Wel­le? Wie vie­le Wel­len kann ein Mensch ertra­gen, wie vie­le Wel­len von einer Wel­len­art, die Kno­chen und Häu­ser zer­trüm­mert? – Däm­me­rung. Stil­le. Nur das Geräusch der trop­fen­den Bäu­me. Eine Nacht voll Regen, glim­men­de Vögel irren am Him­mel, Nacht­vö­gel ohne Füße, Vogel­we­sen, die nie­mals lan­den. — stop
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fondamente nove

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india : 22.58 UTC — Noch fällt mir nicht leicht zu erzäh­len, war­um ich Zeit in Vene­dig ver­brin­ge. Ich bin ein Beob­ach­ter, des­halb bin ich in Vene­dig, zur Beob­ach­tung des Was­sers und auch der Schne­cken, die sich im Was­ser oder in der Nähe des Was­sers bewe­gen. Ich berich­te gleich­wohl sehr ger­ne, dass ich nach Eidech­sen Aus­schau hal­te. Ein­mal bemerk­te ich einen Mann, der mit­tels einer Lupe Tau­stü­cke unter­such­te, die zer­fa­sert, wie kran­ke Schlan­gen sich neben Vapo­ret­to­sta­tio­nen türm­ten. Auf einer Brü­cke nahe des Fäh­ren­ter­mi­nals Fon­da­men­te Nove war­te­te ein Foto­graf auf grö­ße­re oder klei­ne­re Schif­fe, die er senk­recht von oben her foto­gra­fier­te. Nach zwei oder drei Stun­den, die ich in sei­ner Nähe ver­brach­te, nick­te er mir plötz­lich zu. Kin­der turn­ten auf ros­ti­gen Eisen­stan­gen. Ich über­leg­te, ob sie wohl gelernt haben, mit einem Fahr­rad zu fah­ren? Das Was­ser unter der Bewe­gung der Schiffs­schrau­ben pul­siert für Bruch­tei­le von Sekun­den zu Kup­peln von Glas. Noch fällt mir nicht leicht zu erzäh­len, war­um ich eigent­lich Zeit in Vene­dig ver­brin­ge. Schwan­ken­de Wirk­lich­kei­ten, ver­traut. — stop
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sacca fisola

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echo : 18.12 UTC — Mit einem Mari­naio der Linea 2 um kurz nach drei kam ich des­halb ins Gespräch, weil der jun­ge Mann beob­ach­tet hat­te, wie ich eine hal­be Stun­de lang mei­ner­seits sei­ne Hän­de beob­ach­te­te, wie sie in einer ele­gan­ten oder läs­si­gen oder ganz ein­fach erprob­ten Art und Wei­se bei Annä­he­rung sei­nes Dampf­schiff­chens an eine Hal­te­sta­ti­on, an die­sen schwin­gen­den und tan­zen­den und auf und ab wip­pen­den Steg, der noch nicht Land ist aber auch nicht mehr Schiff, ein Tau zur Schlei­fe for­men, um es aus kur­zer Distanz um einen eiser­nen Höcker zu wer­fen und zu kno­ten. Es geht dann rasant, wie sich das Tau knar­zend win­det, wie es sich zuzieht, weil es nicht anders kann, weil es in sich gefan­gen ist, sir­ren­de Geräu­sche, die ich vor Tagen im Traum zu ver­neh­men mein­te, wes­we­gen ich erwach­te und glaub­te auf mei­nem Bett wür­de eine gewal­ti­ge See­mö­we Platz genom­men haben, die mich mit hell­blau­en Augen­di­oden anblitz­te. Es war dann doch das Leucht­werk eines Weckers gewe­sen, mit dem ich bis­lang nicht ver­traut wor­den bin. Ich weiß nun, das Kno­ten­ge­bin­de wird unter den See­leu­ten der Kanä­le als Dopi­no oder wahl­wei­se Nodo di otto bezeich­net. Der jun­ge Mann, der sich über mei­ne Begeis­te­rung freu­te, führ­te den Kno­ten mehr­fach in Zeit­lu­pe vor, hin und zurück, sodass ich die See­le des Kno­tens all­mäh­lich ver­ste­hen konn­te. Es war ein Frei­tag, es reg­ne­te leicht. Ich fuhr dann nach Giudec­ca zurück, besuch­te einen klei­nen Markt, ich glau­be, ich war der ein­zi­ge Frem­de an die­sem Ort gewe­sen. Ich kauf­te einen Peco­ri­no Sici­lia­no, 100 Gramm. Auch heu­te leich­ter Regen, der unver­züg­lich im Meer ver­schwin­det. — stop

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academia

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india : 5.16 UTC — Was­ser­bus. Dampf­schiff­chen. Botel­lo. Vapo­ret­to. Erstaun­li­che Wör­ter. — Ein­mal notier­te Roland Bar­thes: Spra­che exis­tiert. Und damit beschäf­ti­gen wir Struk­tu­ra­lis­ten uns, wir den­ken dar­über nach. Die meis­te Zeit reden die Men­schen, ohne zu wis­sen, dass die Spra­che exis­tiert, wir reden, ohne zu wis­sen, dass wir reden. Wir wis­sen nur, dass wir Gedan­ken und Gefüh­le über­mit­teln. Aber wir reden, ohne das Gerings­te über unse­re eige­nen Wor­te zu wis­sen. — Ich höre sehr ger­ne mensch­li­che Stim­men, deren Spra­che ich nicht ver­ste­he wie Musik. Heu­te beob­ach­te­te ich Zahl­zei­chen, die Vapo­ret­tos stolz an ihrem Bug seit­wärts tra­gen. 264 oder 58 oder 182. — stop
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cimitero s. michele

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vic­tor : 22.24 UTC — Auf der Insel Giudec­ca exis­tiert an eine Brü­cke gelehnt ein Auf­zug für Men­schen, die nicht in der Lage sind, Trep­pen zu stei­gen. Der Auf­zug soll nun seit bei­na­he 3 Jah­ren außer Dienst genom­men sein. Ich hät­te davon kei­ne Kennt­nis erhal­ten, wenn ich nicht zufäl­lig hör­te, wie ein alter Mann sich wegen die­ses kran­ken Auf­zu­ges empör­te. Er saß in einem Roll­stuhl auf einem Bal­kon nur weni­ge Meter ent­fernt von der Brü­cke und warf Brot in die Luft, wel­ches von Möwen im Flug auf­ge­fan­gen wur­de. Der Mann schimpf­te in eng­li­scher, bald in fran­zö­si­scher Spra­che, als ob er ganz sicher­ge­hen woll­te, dass jene Men­schen, die die Brü­cke über­quer­ten, sei­ne Nach­richt ver­ste­hen wür­den. An die­sem Abend, da der wüten­de Mann die Admi­nis­tra­ti­on der Stadt Vene­dig ver­damm­te, wäre ich sehr ger­ne sofort in das Was­ser zu mei­nen Füßen gesprun­gen, um den Reiz der Mücken­sti­che, die ich wäh­rend eines Besu­ches des Fried­ho­fes San Miche­le hin­neh­men muss­te, durch Küh­le zu lin­dern. Es war am Nach­mit­tag gewe­sen, ich plan­te das Grab Joseph Brodsky’s zu besu­chen, muss­te aber bald vor dut­zen­den Raub­tie­ren flüch­ten, die sich auf zart schil­lern­den Flü­geln kaum hör­bar näher­ten in einer Wei­se, die mir koor­di­niert zu sein schien. Poli­zis­ten such­ten auf dem Fried­hof nach zwei Frau­en. Ich hat­te kurz zuvor beob­ach­tet, wie sie den Fried­hof betra­ten. Sie tru­gen schwar­ze Klei­der und schwar­ze Stie­fel und schwar­ze Hand­schu­he, auch ihr Haar war schwarz gefärbt und ihre Augen wie von Koh­le umran­det, sie waren voll­stän­dig in Schwarz dar­ge­stellt, aber ihre Haut war weiß gepu­dert. — Vor dem Fens­ter pfei­fen lei­se Vögel wie Spre­chen. — stop

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mercato

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echo : 22.08 UTC — Immer der Nase ent­lang spa­zier­te ich zum Markt, wo nach­mit­tags See­mö­wen stol­zier­ten über den Boden, den sie längst so gründ­lich durch­sucht hat­ten, dass Fisch gera­de noch als Erin­ne­rung feins­ter Mole­kü­le in der Luft zu fin­den war. Da lag noch etwas Eis auf dem Boden, erstaun­lich. In die­sem Augen­blick erin­ner­te ich mich an einen frü­hen Mor­gen vor vie­len Jah­ren. Ich trat damals zur Zeit der Däm­me­rung auf den Mar­kus­platz. So dicht ruh­te Nebel über der Lagu­ne, dass ich nur weni­ge Meter weit sehen konn­te. Ich ging sehr vor­sich­tig vor­an. Vor einem Kaf­fee­haus hielt ich an, setz­te mich auf einen Stuhl und war­te­te. Im Luft­was­ser­zim­mer, in dem ich Platz genom­men hat­te, hör­te ich Stim­men von Män­nern, die mit­ein­an­der spra­chen. Auch waren immer wie­der Pfif­fe zu hören, wie Rada­re oder Signal­tö­ne. Es waren Män­ner mit ver­mut­lich Rei­sig­be­sen, die den rie­si­gen Platz kraft ihrer Arme und Hän­de feg­ten. Auch Melo­dien waren zu hören gewe­sen. Ich war­te­te unge­fähr eine Stun­de und lausch­te. Nie habe ich einen die­ser Män­ner gese­hen, aber ich habe von ihnen viel­fach erzählt. Es scheint über­haupt die Zeit, da man sich in Vene­dig noch ver­lau­fen konn­te, vor­über zu sein für alle Men­schen, die über eine Schreib­ma­schi­ne mit GPS-Ver­bin­dung ver­fü­gen. Es ist, glaubt mir, ein Ver­gnü­gen, die­se Radar­schreib­ma­schi­ne aus­zu­schal­ten und los­zu­ge­hen und nach da und dort zu lau­fen, stets in dem Glau­ben, man wüss­te, wo man sich befin­det. Es bleibt dann nichts wei­ter zu tun, als nach einer hal­ben Stun­de die Schreib­ma­schi­ne her­vor­zu­ho­len und nach­zu­se­hen und sich zu wun­dern und zu freu­en. — stop
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s.alvise

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nord­pol : 15.55 UTC — Heu­te Mor­gen ist mir etwas Selt­sa­mes mit mir selbst pas­siert. Ich war näm­lich Ein­kau­fen in einem Super­markt. Eine alte Dame, sehr freund­lich, weck­te mich, in dem sie mir erklär­te, wo genau ich Plas­tik­hand­schu­he fin­den kön­ne, um Apfel­si­nen oder Melo­nen in mei­ne Hän­de neh­men zu dür­fen. Ich muss mich schla­fend nach Hand­schu­hen erkun­digt haben oder aber habe Äpfel und Bir­nen bar­hän­dig berührt. Die alte Dame war sehr für­sorg­lich und lei­se, als ob sie seit Jahr­hun­der­ten mit schla­fen­den Men­schen im Super­markt Umgang pfleg­te. Ich kauf­te für zwei Tage Obst, Krab­ben und Lin­sen, und auch etwas Was­ser und Kaf­fee, trat dann aus dem Super­markt hin­aus in die war­me, hel­le Son­ne, ein Vapo­ret­to fuhr in weni­gen Metern Ent­fer­nung an mir vor­bei, und ich sah sehr deut­lich mich selbst an Bord des Schiff­chens ste­hen, wie ich viel­leicht gera­de die Echo­lo­te einer Twit­ter­nach­richt beob­ach­te­te, wel­che ich eine Stun­de zuvor gesen­det hat­te. Eine Eidech­se flitz­te über uraltes Pflas­ter land­ein­wärts, zwei jun­ge See­mö­wen war­te­ten pfei­fend auf die Ankunft ihrer Eltern, und das Was­ser zu mei­nen Füßen blink­te, als sen­de­te es Bot­schaf­ten irgend­wo­hin. Nach­mit­tags dann war ich spa­zie­ren im Can­n­a­re­gio. Ich glau­be, ich habe ein Haus ent­deckt, das über kei­ner­lei Türen ver­fügt, oder aber viel­leicht über eine Tür auf dem Dach, eine Dach­tür. Ob viel­leicht in die­ser merk­wür­di­gen Stadt Men­schen exis­tie­ren, die zu flie­gen, in der Lage sind? — stop

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ferrovia

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alpha : 18.02 UTC — Ich kam mit dem Zug nach Vene­dig, trat auf den Vor­platz des Bahn­hofs­ge­bäu­des, hör­te, ver­traut, das Brum­men der Vapo­ret­to­mo­to­ren, bemerk­te das dun­kel­blau­graue Was­ser, und einen Geruch, auch er ver­traut, der von Wör­tern noch gefun­den wer­den muss. Und da war die Kup­pel der Chie­sa di san Simeone Pic­co­lo im Abend­licht, und es reg­ne­te leicht, kaum Tau­ben, aber Kof­fer­men­schen, hun­der­te Kof­fer­men­schen hin und her vor Ticket­schal­tern, hin­ter wel­chen gedul­di­ge städ­ti­sche Per­so­nen oder Furi­en war­te­ten, die das ein oder ande­re Dra­ma bereits erlebt hat­ten an die­sem Tag wie an jedem ande­ren ihrer Arbeits­ta­ge. Und da war mein Blick hin zur Pon­te degli Scal­zi, einem geschmei­di­gen Bau­werk lin­ker Hand, das den Canal Gran­de über­quert. Ich will das schnell erzäh­len, kurz hin­ter Vero­na war ich auf den Hin­weis gesto­ßen, es habe sich dort nahe der Brü­cke, vor den Augen hun­der­ter Beob­ach­ter aus aller Welt, ein jun­ger Mann, 22 Jah­re alt, der Gam­bier Pateh Sabal­ly, mit­tels Ertrin­kens das Leben genom­men. Ein Mensch war das gewe­sen, der auf gefähr­li­cher Rou­te das Mit­tel­meer bezwang. Nie­mand sei ihm zu Hil­fe gekom­men, ein Vapo­ret­to habe ange­hal­ten, man habe eini­ge Ret­tungs­rin­ge nach ihm gewor­fen, aber er habe nicht nach ihnen gegrif­fen, wes­halb man eine oder meh­re­re Film­auf­nah­men mach­te, indes­sen man den jun­gen Mann ermu­tig­te: Wei­ter so, geh nach Hau­se! Das war im Janu­ar gewe­sen, das Was­ser der Kanä­le kalt wie die Betrach­ter­see­len. In die­sem Augen­blick, als ich aus dem Bahn­hof in mei­nen vene­zia­ni­schen Zeit­raum trat, war kei­ne Spur der Tra­gö­die dort unter dem Him­mel ohne Tau­ben zu ent­de­cken, außer der Spur in mei­nem Kopf. — stop

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zattere

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ulys­ses : 20.32 UTC — Jenes ein­sa­me Nadel­blatt­ge­wächs in der Form der Pini­en­bäume unweit der Pon­te agli Incura­bili könn­te Joseph Brod­sky bei Regen noch beschir­men. Von dort soll der Dich­ter gern über den Kanal nach Giudec­ca geschaut haben. Ich erwar­tete eine Bank von Stein oder von Holz, vergeb­lich. Viel­leicht wird Joseph Brod­sky sich zur Beob­ach­tung des Was­sers einen klei­nen Klapp­stuhl mitge­nommen haben oder ließ die Bei­ne von der Kai­mau­er bau­meln, sie wer­den vermut­lich bald nass gewor­den sein. Wenn ich nur lan­ge genug nach Wes­ten schaue zu den Hafen­an­lagen hin, kann ich Joseph Brod­sky sit­zen sehen, wie er sich mit den Wel­len des Mee­res unter­hält, ihre Bewe­gung erforscht. Wie sich in die­sem Augen­blick, es ist kurz nach 8 Uhr, ein braun rosa­far­be­ner feuch­ter Elefan­ten­rüssel aus dem Was­ser erhebt, wie er bebend die Luft son­diert, wie er sich dem Dich­ter nähert, als wäre er noch immer dort, Fonda­menta degli Incura­bili. – stop
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zitelle

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echo : 22.05 UTC — Ich hör­te, in der Lagu­ne, in wel­cher im Wes­ten die Stadt Chiog­gia, im Osten die Stadt Vene­dig zu fin­den sind, sol­len 120 Robo­ter­fi­sche kreu­zen, ein Schwarm, der das Was­ser erkun­det, Strö­mun­gen, Plank­ton, Metal­le, die im Was­ser schwe­ben oder sich bereits mit dem Was­ser ver­bun­den haben. Wie lan­ge Zeit, dach­te ich, müss­te ich nahe der Vapo­ret­to — Sta­ti­on Zitel­le unter See­mö­wen sit­zen und ins Was­ser spä­hen, bis ich einen die­ser klei­nen Robo­ter­fi­sche mit eige­nen Augen beob­ach­tet haben wür­de. Ein selt­sa­mes Wesen wer­den jene schö­nen, gro­ßen, scheu­en Vögel viel­leicht den­ken. Es war­tet, es schaut ins Was­ser, es ist auch in der Nacht noch vor Ort, es schläft nicht, es scheint nicht gefähr­lich zu sein, es ver­speist Äpfel, wir müs­sen nur war­ten, dann bekom­men wir ein wenig von den Äpfeln vor­ge­legt. Gleich neben mir steigt das Meer eine stei­le Trep­pe hin­auf und wie­der hin­ab. — stop
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