Aus der Wörtersammlung: wasser

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beutelmenschen

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ulys­ses : 0.05 – Lan­de­te an einer Küs­te vor einer hoch auf­ra­gen­den, glä­ser­nen Wand. Auf einer Wie­se, die sich vom Was­ser her bis zur Wand hin erstreck­te, blüh­ten Leber­blüm­chen, Zwerg­mohn, Kro­kus­se. Auch hin­ter der Wand war eine Wie­se zu erken­nen, Fische spa­zier­ten her­um, Tau­send­füß­ler­fi­sche, und wie­der Leber­blüm­chen, Zwerg­mohn, Kro­kus­se. Vor der Wand in einem Abstand von weni­gen Metern zuein­an­der reih­ten sich gefal­le­ne Gar­ten­stüh­le bis zu den Hori­zon­ten. Men­schen hin­gen dort in der Luft, Hän­de gefan­gen in Fal­len, die von der Kro­ne der Wand bau­mel­ten. Das waren Schnapp­fal­len gewe­sen, höl­zer­ne Appa­ra­tu­ren. Indem ich näher­kam, baten mich eini­ge der Men­schen flüs­ternd, einen der Stüh­le unter ihren Füßen wie­der auf­zu­rich­ten. Ande­re waren zu stil­len Haut­beu­teln gewor­den, in wel­chen Amei­sen Kno­chen beweg­ten. Ich sehe mich, wie ich einen Mohn­blu­men­strauß pflück­te. Wan­der­te die Küs­te ent­lang, erzähl­te hei­te­re Geschich­ten, über­reich­te traum­wärts den Leben­den je eine müde Blu­me und schmück­te die Toten. — stop
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malta : schnüre von luft

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sier­ra : 15.08 – Heu­te Mor­gen, der Kof­fer lag bereits geöff­net auf dem Bett, konn­te ich wie­der das Was­ser hören, wies sich in nächs­ter Nähe beweg­te. Hat­te ein Ohr an eine Zim­mer­wand gelegt, da waren Stim­men, die sich mit dem Was­ser unter­hiel­ten, gedämpf­te Geräu­sche, Wör­ter, die ich noch nie zuvor ver­nom­men hat­te. War dann spa­zie­ren in den Schat­ten, habe Namen gesam­melt, Türen und ihre Far­ben, die Gestalt der Trep­pen, der Brief­käs­ten, der Fens­ter­räu­me, Men­schen­spu­ren, durch all­täg­li­che Bewe­gung der Jahr­hun­der­te in die Stein­haut der Stra­ßen ein­ge­tra­gen. Wil­de Lei­tun­gen kreuz­ten von Haus zu Haus. Ich stell­te mir vor, Schnü­re umman­tel­ter Luft, jedes Tele­fon sei mit wei­te­ren Tele­fo­nen durch je eine eige­ne Lei­tung ver­bun­den. Und da waren beleuch­te­te Chris­tus­fi­gu­ren an Häu­ser­ecken. Ein paar Jungs spiel­ten Fuß­ball gegen stärks­te Nei­gung des Bodens, mit einem Ball, der ost­wärts flüch­ten woll­te. Am Hafen hock­ten Män­ner auf leich­ten Stüh­len von Holz. Sie schau­kel­ten Ruten über kla­rem Was­ser, in dem kein Fisch zu sehen war. Lan­ge Zeit der Beob­ach­tung. Die Män­ner plau­der­ten in ihrer wei­chen mal­te­si­schen Spra­che, für einen Moment war mir gewe­sen, als ob sie durch Beschwö­rung, durch ihr Lachen, Fische erzeug­ten, die genau in dem Moment ihrer Ent­ste­hung sich in die war­ten­den Haken der Jäger ver­bis­sen, um auf der Stel­le in die Luft gezo­gen zu wer­den, Fische mit sil­ber­nen Bäu­chen, blau­en Rücken, gel­ben Augen, Erfin­dun­gen, wie Wör­ter aus dem Nichts, die sich zu Lini­en for­mie­ren und blei­ben. Dann wei­ter. — stop

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malta : operation odyssey dawn

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echo : 22.01 – Zu Fuß die Stra­ße von Mdi­na rauf zu den fel­si­gen Höhen, ihrem groß­ar­ti­gen Blick süd­wärts über das Meer. Links und rechts der asphal­tier­ten Stra­ße, Fel­der, wie in Fächer gelegt von stei­ner­nen Wäl­len umge­ben. In den Blät­tern der Kak­teen­ge­wäch­se sit­zen Schne­cken in Höh­len und schmau­sen vom fau­lig gewor­de­nen Fleisch. Was ich höre in die­sen Minu­ten des Lau­fens ist der Wind, der sich an den Wider­stän­den der wil­den Land­schaft reibt. Er scheint gegen die stei­len Fel­sen, die schon in nächs­ter Nähe sind, him­mel­wärts zu pfei­fen, ein afri­ka­ni­scher Wind an die­sem Tag ein Mal mehr, ein Wind aus einem mili­tä­ri­schen Ope­ra­ti­ons­ge­biet, das einen Namen trägt: Odys­sey Dawn. Aber vom Krieg ist nichts zu sehen an die­ser Stel­le, in die­sem Moment, da ich die Cliffs errei­che, wie mein Augen­licht sich zu einem Kame­ra­licht ver­wan­delt, wie das Land unter den Füßen weicht, wie ich für einen kur­zen Moment glau­be, abhe­ben zu kön­nen und zu flie­gen weit raus auf  him­mel­blaue Was­ser­flä­che, deren Ende nicht zu erken­nen ist. Kein Flug­zeug, kein Schiff, außer einem klei­ne­ren Boot, das auf dem Weg nach Misu­ra­ta sein könn­te, ein­ge­schlos­se­nen Men­schen Mehl und Medi­ka­men­te zu brin­gen. Tau­ben lun­gern im bereits tief über dem Hori­zont ste­hen­den Licht der Son­ne auf war­men Stei­nen, Eidech­sen, grün und blau und gol­den schim­mernd, sit­zen erho­be­nen Kop­fes und war­ten. Sie beneh­men sich, als hät­ten sie noch nie zuvor ein mensch­li­ches Wesen gese­hen. — stop

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malta : 81er bus

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echo : 22.05 – Sagen wir das so: Ich bin heu­te, an die­sem son­ni­gen Mon­tag mit dem Bus hin und her übers Land gefah­ren, mit einem 81er-Bus, mit Luca’s Bus, und zwar die Stre­cke von Val­let­ta nach Rabat bis rauf zu den Ding­li Cliffs, von wo man weit aufs Meer hin­aus süd­wärts nach Afri­ka schau­en könn­te, wenn die Erde nicht rund wäre wie wir sie vor­ge­fun­den haben. Luca ist ein Bus­fah­rer aus Lei­den­schaft. Er trägt ein blau­es Hemd, sei­ne Arme sind gebräunt wie sein Gesicht, rechts, von wo die Son­ne kommt, etwas stär­ker als von links. 47 Cent kos­tet eine ein­fa­che Fahrt nach Rabat. Jeder, der her­ein­kommt, wird begrüßt: Wel­co­me, wel­co­me! Dann 15 Kilo­me­ter ste­tig dem Him­mel zu, links und rechts der Stra­ße, Spu­ren von Wei­zen, Toma­ten, Kar­tof­feln, Inseln blü­hen­der Blu­men, Mohn und Mar­ge­ri­ten und Lini­en von Kak­teen­pflan­zen, als sei­en Mee­res­wel­len zu flei­schi­gen Blatt­kör­pern gefro­ren für alle Zeit. Da und dort ein Dorf, Büsche, Oran­gen­bäu­me, Wind­rä­der, Funk­an­ten­nen. Nach einer Stun­de kommt man dann an in Rabat oder Mdi­na, man weiß jetzt, dass man über einen Kno­chen­kör­per ver­fügt, und man ahnt, dass Luca sei­nen Weg noch fin­den wür­de, wenn er ein­mal blind gewor­den sein soll­te. Luca sam­melt Mari­en­bil­der wie ich Über­ra­schun­gen samm­le, Momen­te wie die­sen, da Luca bemerkt, dass ich nicht aus­stei­gen, dass ich wie­der mit ihm zurück­fah­ren wer­de, dass der Bus und er selbst für mich bedeu­ten­der sind, als Orte und Land­schaft, die wir durch­rei­sen. Jetzt darf ich ihn foto­gra­fie­ren und sein Arma­tu­ren­brett, Die­sel, Die­sel! Und ich darf ihm eine Fra­ge stel­len, ich woll­te näm­lich wis­sen, ob es für ihn denk­bar ist, sei­nen Bus ein­mal bis hin unter die Decke mit Was­ser zu fül­len, ob er sich vor­stel­len kön­ne, mit einem Bus voll leben­der Fische über Land zu fah­ren. Luca’s Hupe, eine Luft­trom­pe­te. — stop

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malta : lower barracca gardens

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india : 23.37 – Sams­tag. stop. Seit bald zwei Tagen kei­ne Zei­tung gele­sen. Über den wol­ken­lo­sen mal­te­si­schen Him­mel streu­nen Was­ser­flug­zeu­ge. Es ist heiß in der Son­ne, aber es weht ein ange­nehm küh­ler Wind durch die Gas­sen der alten Stadt. Habe in den Lower Bar­rac­ca Gar­dens Stun­den ver­sucht, selt­sam luf­ti­ge Wesen zu foto­gra­fie­ren, sie sind ohne Aus­nah­me, sobald ich auf den Aus­lö­ser drü­cke, Flüch­ten­de, das heißt, Abwe­sen­de, als ob sie mei­ne pla­nen­den Gedan­ken lesen könn­ten, segeln mit einem sir­ren­den Geräusch unter ver­wit­ter­ten Bäu­men davon, Gril­len viel­leicht, Gril­len­vö­gel, weil sie nicht sprin­gen, son­dern flie­gen, aber nicht von der Gestalt der Vögel, son­dern von der Gestalt der Insek­ten sind. Gold­gelb die Far­be ihres Kör­pers, wie die Stei­ne der Stadt so gold­gelb, für einen Moment dach­te ich, dass sie selbst stei­ner­ne Wesen sein könn­ten, dass sie den Wän­den der Häu­ser ent­kom­men, dass die Stadt in die­ser Wei­se in klei­nen Tei­len gegen die Abend­luft zu ent­wei­chen wünscht, eine Stadt kurz vor dem Abflug, aber noch nicht ent­schlos­sen, kehrt sie zurück, ehe die Son­ne ganz ver­schwun­den ist. Da sind Füh­ler an den flie­gen­den Stein­tie­ren befes­tigt, län­ger als ihr Haupt­kör­per sind sie, und hauch­dün­ne Segel­flü­gel, die Däm­me­rung vom Him­mel rufen. Lot­sen­schif­fe ver­las­sen den Hafen. Gegen Mit­ter­nacht wer­den sie zurück­kom­men, Tank­schif­fe, rie­si­gen gewäs­ser­ten Zep­pe­li­nen ähn­lich, im Schlepp. — stop

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agota

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sier­ra

~ : oe som
to : lou­is
sub­ject : AGOTA
date : mar 25 11 6.15 p.m.

Kurz vor sechs Uhr abends, das Was­ser ruhig. Tau­cher Noe wohl­auf in 820 Fuß Tie­fe. Er liest Ágo­ta Kris­tófs Erzäh­lung Die Analpha­be­tin nun schon zum fünf­ten Mal in Fol­ge mit einer Begeis­te­rung, die wir in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bis­her nicht wahr­ge­nom­men haben. Sei­ne Stim­me scheint hel­ler gewor­den zu sein, seit wir sei­nen Tau­cher­an­zug von Koral­len­ge­wäch­sen befrei­ten. Nach wie vor ver­wei­gert er jedes Gespräch über sei­ne eige­ne Per­son. Nie­mand kann sagen, ob Noe wirk­lich ver­steht, was er mit lau­ter Stim­me liest: Am Anfang gab es nur eine ein­zi­ge Spra­che. Die Objek­te, die Din­ge, die Gefüh­le, die Far­ben, die Träu­me, die Brie­fe, die Bücher, die Zei­tun­gen, waren die­se Spra­che. Ich konn­te mir nicht vor­stel­len, dass es noch eine ande­re Spra­che geben kön­ne, dass ein Mensch ein Wort spre­chen kön­ne, das ich nicht ver­ste­he. In der Küche mei­ner Mut­ter, in der Schu­le mei­nes Vaters, in Onkel Gez­as Kir­che, auf den Stra­ßen, in den Häu­sern des Dor­fes und auch in der Stadt mei­ner Groß­el­tern spra­chen alle die­sel­be Spra­che, und nie war die Rede von einer ande­ren. — Boo­te ver­letz­ter Men­schen pas­sie­ren unser Schiff, Scha­lup­pen, sie kom­men von Süden her, schwei­gen­de, frie­ren­de Pas­sa­gie­re. Dein OE

gesen­det am
25.03.2011
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fernsehmaschine

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tan­go : 22.08 — Bil­der von der Fern­seh­ma­schi­ne, die einem Alb­traum ent­kom­men. Das Meer reißt mensch­li­ches Leben an sich, eine gewal­ti­ge, flüs­si­ge Faust, die auf schwan­ken­des Land nie­der­geht. Ato­ma­re Höl­len­hit­ze in zer­brech­li­chen Gefä­ßen. Ein klei­ner Jun­ge steht unter Nadel­bäu­men, erho­be­ne Hän­de, vor einer erwach­se­nen Per­son, die einen Schutz­an­zug trägt. Der Astro­naut misst, ob das Kind gefähr­lich gewor­den ist. Uralte Men­schen ruhen in der kal­ten Luft auf Bah­ren in Decken gewi­ckelt dicht über dem Boden, Neu­ge­bo­re­ne in ihren letz­ten Lebens­ta­gen, die mit wild gewor­de­nen Augen den Him­mel betas­ten. Von Stun­de zu Stun­de zäh­len Kom­men­ta­to­ren in den Spra­chen die­ser Welt Geis­ter­zah­len, Tote, Ver­miss­te, Ver­letz­te. Da ist ein brau­sen­des Geräusch, schwar­zes Was­ser, das Autos, Schif­fe, Häu­ser durch enge Stra­ßen land­ein­wärts drückt, Hupen, ble­cher­nes Kra­chen, kei­ne mensch­li­chen Stim­men. Am Strand dann aber ein Mann, der zu einer Kame­ra spricht. Er sagt, er glau­be, sich in einem Hor­ror­film zu befin­den, er wis­se nicht, ob er träu­me. Mit einem fes­ten Griff reißt er an der Haut sei­nes Gesich­tes. Das Unsicht­ba­re schon anwe­send. Weit drau­ßen auf dem offe­nen Pazi­fi­schen Oze­an treibt ein wei­te­rer Mann. Er steht auf dem Dach sei­nes eige­nen Hau­ses. — stop

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luftteilchen

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romeo : 6.02 — Wie mich das begeis­tert, Details einer Geschich­te nach­zu­den­ken, feins­ten Teil­chen einer Wirk­lich­keit, die spä­ter ein­mal unsicht­bar sein wer­den in der Zei­chen­li­nie auf Papie­ren, nur für mich wahr­nehm­bar im Moment der Erfin­dung. Ein Duft. Ein Geräusch. Die Far­be der Wol­ken über einer Land­schaft. Oder eine Bewe­gung. Die Bewe­gung einer Hand, eines Mun­des, einer Schrift. Das Mur­meln einer Stim­me im Schlaf. Ges­tern habe ich dar­über nach­ge­dacht, wel­cher Art ein Geschenk sein könn­te, das ich mit mir neh­men wür­de, wenn ich ein befreun­de­tes Ehe­paar besuch­te in sei­ner wohl­ge­stal­te­ten Woh­nung, die eine mensch­li­che Woh­nung ist, aber eben voll­stän­dig mit Was­ser gefüllt. Ich dach­te, dass ich ihnen eine Schmuck­schne­cke zum Geschenk machen soll­te, ein ganz beson­de­res Exem­plar von der Grö­ße einer Hand, das nun über die Wän­de der unter­see­ischen Behau­sung glei­ten und musi­zie­ren wür­de, war­me, lei­se pfei­fen­de Geräu­sche. Die­se freund­li­che Mol­lus­ke könn­te von innen her blau beleuch­tet sein, so weit lässt sich das gut den­ken. Wie aber ver­pa­cke ich mein Geschenk, ja, wie zum Teu­fel las­sen sich 2 Pfund Süß­was­ser­schne­cke art­ge­recht ver­schnü­ren? — stop

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nachtbuch

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oli­mam­bo : 5.15 — Regel­mä­ßi­ges, stun­den­lan­ges Geräusch des Regens ver­gan­ge­ne Nacht. Auch dann noch, wäh­rend ich Duke Elling­ton hör­te für eine Stun­de, weil ich den Regen sehen konn­te im Licht der Stra­ßen­la­ter­nen und die Spur der Geräu­sche wei­ter­dach­te. Man soll­te ein­mal ein Nacht­buch notie­ren, das nur vom Regen han­delt, ein Buch der Regen­schir­me, ein Buch trie­fen­der Men­schen, ein Buch der Schlauch­boo­te, ein Buch, mit dem in der Hand man übers Was­ser lau­fen könn­te. Wenn es gelun­gen sein wird, wür­de man viel­leicht bis­wei­len den Blick von beleuch­te­ten Zei­len heben und sich wun­dern, wes­we­gen man in einem Zim­mer lesend unter einem Regen­schirm Platz genom­men hat. – stop

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