Aus der Wörtersammlung: schicht

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salzluft

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sier­ra : 6.25 — In der zen­tra­len Biblio­thek der Stadt Upp­sa­la soll eine Abtei­lung duf­ten­der Bücher exis­tie­ren. Der Beschrei­bung nach han­delt es sich bei die­ser Abtei­lung um einen küh­len, abge­dun­kel­ten Saal, in dem sich ent­lang der Wän­de glä­ser­ne Behäl­ter rei­hen, in wel­chen sich je ein Buch befin­det. Die­se Bücher sei­en min­des­tens ein­hun­dert Jah­re alt. Sie hät­ten sehr beweg­te Zei­ten hin­ter sich, sei­en zur See gefah­ren, über­dau­er­ten Jahr­hun­der­te in Kir­chen oder über­leb­ten zu Füßen vul­ka­ni­scher Ber­ge schwers­te Erup­tio­nen. Nähe­re man sich nun einem die­ser Behäl­ter, wür­de man bemer­ken, dass er über einen Vor­satz mit einem Rie­gel ver­fü­ge, den man öff­nen kön­ne, sobald man eine Nase an den Vor­satz leg­te. Unver­züg­lich wür­de man über­rascht von inten­si­ven Düf­ten, von Salz­luft­duft, zum Bei­spiel, wie er See­hä­fen eigen sei, oder von Schwe­fel­dämp­fen, von Weih­rauch- oder Myr­re­düf­ten. Lesen kön­ne man die Bücher natür­lich nicht, das sei nun über­haupt nicht vor­ge­se­hen, sie sind ja ein­ge­sperrt, und das wür­de sich nie­mals ändern, eine merk­wür­di­ge Geschich­te. Die­se merk­wür­di­ge Geschich­te wur­de mir ges­tern von einem Rei­sen­den erzählt, der nachts im Ter­mi­nal 1 des Flug­ha­fens war­te­te. Es war um kurz nach fünf Uhr, als sich eine Frau mit einem klei­nen roten Kof­fer in der Hand nähr­te. Sie erkun­digt sich nach der Uhr­zeit. Ich sag­te: Es ist genau fünf­zehn Minu­ten nach. Wor­auf­hin die Frau wei­ter frag­te: Mor­gens oder abends? — stop

ping

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malcolm lowry

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echo : 2.28 — Am 15. Janu­ar des Jah­res 2008, es war gegen 3 Uhr in der Nacht, erin­ner­te ich mich an eine Geschich­te, die von Mal­colm Lowry erzählt, genau genom­men von sei­ner Art und Wei­se zu schrei­ben, nach­drück­li­cher noch von der Metho­de zu ver­lie­ren, was gera­de eben noch notiert wor­den war. Mal­colm, so der Erzäh­ler der Geschich­te, soll Gedan­ken auf jedes Stück Papier geschrie­ben haben, das in sei­ne Reich­wei­te gekom­men war, auf Rech­nun­gen, Spei­se­kar­ten, Bil­letts bei­spiels­wei­se, sofern er in einem Café oder in einer Bar Platz genom­men hat­te, um so lan­ge notie­rend zu arbei­ten, bis er aus­rei­chend betrun­ken war, damit auf­zu­hö­ren. Wie vie­le Wör­ter und Sät­ze sind wohl vom Wind in Wüs­ten oder auf Mee­re hin­aus getra­gen wor­den, wie vie­le Bücher haben sich in Luft auf­ge­löst? Ich stel­le mir immer wie­der lei­den­schaft­lich ger­ne vor, wie Mal­colm Lowry in unse­rer Zeit sei­ne Zei­chen­ket­ten für die Welt abge­legt haben könn­te. Sagen wir so: Lowry arbei­tet nie wie­der mit einem Blei­stift. Er notiert sei­ne Gedan­ken in eine feder­leich­te, elek­tri­sche Maschi­ne, die am Gür­tel sei­ner Hose fest ver­an­kert wird. Sorg­fäl­tig von sei­ner Ehe­frau Mar­ge­rie Bon­ner pro­gram­miert, ver­bin­det Mal­colms per­sön­li­ches Notier­ge­rät unver­züg­lich Tas­ta­tur mit digi­ta­ler Sphä­re, sobald sich der Autor, gleich wel­cher geis­ti­gen Ver­fas­sung, mit der einen oder der ande­ren Hand nähert. Nun schreibt der Autor. Er arbei­tet, viel­leicht ste­hend, viel­leicht sit­zend, viel­leicht lie­gend. Und wäh­rend er so arbei­tet, wird Zei­chen für Zei­chen unver­züg­lich an einen gehei­men Ort der Spei­che­rung gesen­det. Dort, drop­zo­ne, könn­te man sit­zen und war­ten und betrach­ten, wie der Text, um den Bruch­teil einer Atom­se­kun­de in der Zeit ver­rückt, voll­zo­gen wird. — Nacht­flug­kä­fer sind in der Luft. — stop

zebra

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von zeppelinkäfern

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marim­ba : 2.28 — Für einen Moment dach­te ich heu­te Nacht an eine Geschich­te, die ich vor lan­ger Zeit ein­mal erzähl­te. Das war gegen 2 Uhr gewe­sen. Ich beob­ach­te­te aus meh­re­ren Metern Ent­fer­nung, wie ein Käfer, der einem Zep­pel­in­kä­fer ähn­lich war, sehr lang­sam durch mein Zim­mer schweb­te, um auf einer Tisch­lam­pe zu lan­den. Dort blieb er für eini­ge Minu­ten sit­zen. Sofort such­te ich nach jener Geschich­te, die von einem Zep­pel­in­kä­fer han­delt. Sobald ich sie gefun­den hat­te, segel­te der Käfer, der mich an mei­ne Notiz erin­nert hat­te, in die Dun­kel­heit davon, sodass ich ihn bei­na­he für die per­so­ni­fi­zier­te Erin­ne­rung die­ser einen Geschich­te hal­ten möch­te. Sie geht so: Ein selt­sa­mes Wesen schweb­te kurz nach 1 Uhr in der Nacht schnur­ge­ra­de eine unsicht­ba­re Linie über den höl­zer­nen Fuß­bo­den mei­nes Arbeits­zim­mers ent­lang, wur­de in der Mit­te des Zim­mers von einer Luft­strö­mung erfasst, etwas ange­ho­ben, dann wie­der zurück­ge­wor­fen, ohne aller­dings mit dem Boden in Berüh­rung zu kom­men. — Ein merk­wür­di­ger Auf­tritt. – Und die­ser groß­ar­ti­ge Bal­lon von opa­k­em Weiß! Ein Licht, das kaum noch merk­lich fla­cker­te, als ob eine offe­ne Flam­me in ihm bren­nen wür­de. Ich habe mich zunächst gefürch­tet, dann aber vor­sich­tig auf Knien genä­hert, um den Käfer von allen Sei­ten her auf das Genau­es­te zu betrach­ten. — Fol­gen­des ist nun zu sagen. Sobald man einen Zep­pel­in­kä­fer von unten her besich­tigt, wird man sofort erken­nen, dass es sich bei einem Wesen die­ser Gat­tung eigent­lich um eine fili­gra­ne, flü­gel­lo­se Käfer­ge­stalt han­delt, um eine zer­brech­li­che Per­sön­lich­keit gera­de­zu, nicht grö­ßer als ein Streich­holz­kopf, aber schlan­ker, mit acht recht lan­gen Ruder­bei­nen, gestreift, schwarz und weiß gestreift in der Art der Zebra­pfer­de. Fünf Augen in grau­blau­er Far­be, davon drei auf dem Bauch, also gegen den Erd­bo­den gerich­tet. Als ich bis auf eine Nasen­län­ge Ent­fer­nung an den Käfer her­an­ge­kom­men war, habe ich einen leich­ten Duft von Schwe­fel wahr­ge­nom­men, auch, dass der Käfer flüch­tet, sobald man ihn mit einem Fin­ger berüh­ren möch­te. Ein Wesen ohne Laut. – Guten Mor­gen! Heu­te ist Sonn­tag bei gro­ßer Hit­ze. — stop

drohne7

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vom fotografieren

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hima­la­ya : 2.28 — Ges­tern Abend mach­te ich einen Spa­zier­gang durch die Stadt. Es war schön warm gewor­den, über den Opern­platz jag­ten ein paar Hai­füss­lie­re in Kopf­hö­he unter den fla­nie­ren­den Men­schen dahin, eine wirk­lich schö­ne dun­kel­blaue Stun­de. Und wäh­rend ich so ging, tele­fo­nier­te ich schein­bar, das heißt, ich hielt mein Mobil­te­le­fon an mein rech­tes Ohr, aber anstatt einer Stim­me zuzu­hö­ren, die gar nicht aus dem Tele­fon her­aus­kom­men konn­te, weil ich mit nie­man­dem ver­bun­den war, foto­gra­fier­te ich wild her­um, ohne frei­lich sehen zu kön­nen, was mir vor die Ohr­lin­se kam. Auf der Kai­ser­stra­ße mach­te ich in die­ser Wei­se heim­lich Auf­nah­men von einem Hüt­chen­spie­ler. Ich muss­te mich dazu seit­wärts zum Gesche­hen in mei­ner Nähe posi­tio­nie­ren. Jemand könn­te in die­sem Moment viel­leicht Ver­dacht geschöpft haben, als ich wei­ter­ging, wur­de ich beob­ach­tet, zwei Her­ren, die mir nicht gefie­len, beglei­te­ten mich. Sie kamen sehr nah an mich her­an. Um mich zu ret­ten, begann ich in mein Tele­fon zu spre­chen. Ich tat so, als ob ich irgend­je­man­dem eine Geschich­te erzäh­len wür­de. Ich berich­te­te von Häu­sern, die unter rie­si­gen Bal­lo­nen schwe­ben. Indes­sen ging ich nicht schnel­ler vor­an als üblich. Zwei­mal blieb ich ste­hen, und auch die zwei Män­ner blie­ben ste­hen. Am Lon­do­ner Platz fiel mir zu Bal­lon­häu­sern nichts mehr ein, ich gab dar­um eine Wei­le vor, selbst einer Geschich­te zuzu­hö­ren, nick­te immer wie­der, lach­te, dann frag­te ich mit fes­ter Stim­me, ob ich viel­leicht die Geschich­te von den Eis­bü­chern erzäh­len soll­te. Da lie­ßen, weiß der Him­mel, war­um, bei­de Herrn von mir ab. — stop
ping

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kurz vor mitternacht

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sier­ra : 23.55 — In U‑Bahnen rei­send immer wie­der der Ein­druck, Men­schen wür­den mit­tels ihrer rascheln­den Zei­tun­gen zuein­an­der spre­chen. Eine Wei­le ist Ruhe, aber dann blät­tert jemand eine Sei­te um, und schon knis­tert der Wag­gon von Rei­he zu Rei­he wei­ter. Man möch­te in die­sen Momen­ten mei­nen, die Papie­re selbst wären am Leben und wür­den die Lesen­den bewe­gen. Ein­mal habe ich mir Zei­tungs­pa­pie­re von stoff­ar­ti­ger Sub­stanz vor­ge­stellt, Papie­re von Sei­de zum Bei­spiel, sodass kei­ner­lei Geräusch von ihnen aus­ge­hen wür­de, sobald man sie berühr­te. Eine eigen­tüm­li­che Stil­le, Geräusch­lo­sig­keit, Lee­re, ein Sog, eine Wahr­neh­mung gegen jede Erfah­rung. — Kurz vor Mit­ter­nacht. Ich habe die­se klei­ne Geschich­te soeben Schne­cke Esme­ral­da vor­ge­le­sen, um sie zu wecken. Sie war in der Abend­däm­me­rung über mei­nen Küchen­tisch gekro­chen, hat­te sich auf eine Bana­ne gesetzt und war dann ver­mut­lich ein­ge­schla­fen, wäh­rend ich eine Debat­te des grie­chi­schen Par­la­ments via Live­stream beob­ach­te­te. Dort auf dem Bild­schirm auf­ge­reg­te Men­schen, die in einer wohl­klin­gen­den Spra­che for­mu­lier­ten, die ich nicht ver­ste­he, aber sofort erken­ne, sobald ich sie ver­neh­me. Ein­mal mein­te ich, den Namen Wil­ly Brandts gehört zu haben. — stop. Wol­ken­lo­ser Him­mel. stop. Nichts wei­ter. — stop

nach­rich­ten von esmeralda »

drohne2

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siatista mittags jahre später

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echo : 5.08 — Vor Jah­ren ein­mal wur­de mir erzählt, ein sehr alter Mann habe sich aus Ver­zweif­lung über die poli­ti­sche Lage sei­nes Lan­des, ande­re mein­ten, weil er im hohen Alter noch hun­gern muss­te, an einem wun­der­schö­nen Mai­tag auf dem Markt­platz der male­ri­schen Stadt Sia­tis­ta, dem­zu­fol­ge in einer nörd­li­chen Pro­vinz Grie­chen­lands, erschos­sen. Er habe ein Sturm­ge­wehr für sei­nen letz­ten Schuss ver­wen­det, eine Waf­fe, die seit dem Jah­re 1944 im Kel­ler sei­nes Eltern­hau­ses in Ölpa­pier gewi­ckelt lager­te. Bei­na­he wäre das Gewehr, einst Stolz des jun­gen Man­nes im Kampf gegen deut­sche Faschis­ten, für immer in Ver­ges­sen­heit gera­ten. Im Detail war damals zu erfah­ren gewe­sen, die Kugel habe zunächst den Unter­kie­fer des alten Man­nes durch­schla­gen, sei von dort aus in das Gehirn vor­ge­drun­gen und habe den Kopf über das lin­ke Auge hin wie­der ver­las­sen. Bruch­tei­le einer Sekun­de spä­ter soll das Pro­jek­til eine Flie­ge getö­tet haben, die sich kurz zuvor auf den Weg süd­west­wärts gemacht hat­te, um sich zuletzt in den Ast eines Salz­bau­mes zu boh­ren. — Ist das nun eine Geschich­te oder eine Nach­richt? Ich habe noch immer kei­ne Ant­wort auf die­se Fra­ge. — stop

ping

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zebraspringspinne

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hima­la­ya : 5.02 — Ich beob­ach­te an die­sem Mor­gen auf dem Fens­ter­brett nach Süden eine Zebra­spring­spin­ne von höchs­tens 2 Gramm Gewicht. Sie spa­ziert dort unter mei­nen Augen furcht­los auf und ab. Mög­li­cher­wei­se ist sie kürz­lich erst durch die Luft geflo­gen oder aber den gan­zen Win­ter über in mei­ner Nähe gewe­sen, ohne dass ich sie bemerk­te. Für einen Moment hal­ten wir bei­de inne und schau­en in Rich­tung der Däm­me­rung. Eine Stra­ßen­bahn kommt um die Kur­ve gefah­ren, es ist die ers­te Stra­ßen­bahn die­ses Tages. Ich schlie­ße die Fens­ter. Mit die­ser ers­ten Stra­ßen­bahn kommt der Tag in die Nacht, Vögel stei­gen aus und hocken sich in Bäu­me und sin­gen, wäh­rend Flie­gen und Fal­ter aus mei­ner Woh­nung flüch­ten, um ein­zu­stei­gen und rasch davon­zu­fah­ren. Ich soll­te mor­gens ein­mal auf die Stra­ße tre­ten und zur Hal­te­stel­le gehen und war­ten, da nun die ers­te Fahrt der Linie 16 ein­tref­fen und der Fah­rer von Nacht­fal­tern bedeckt sein wird, und die Sit­ze und Lam­pen, und auch die Arbei­ter und Arbei­te­rin­nen der Früh­schicht. Dich­te, bit­te­re, stau­bi­ge Luft, ein sono­res Sum­men zehn­tau­sen­der Flü­gel. Klei­ne, har­te Käfer­kör­per stür­men durch wei­chen, flie­gen­den Fal­ter­wald, ping, pong, ping. — stop

ping

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radioteilchen

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tan­go : 6.06 — Das Radio erzählt heu­te Mor­gen wie­der gefähr­li­che Geschich­ten. Man habe näm­lich ges­tern in der Luft und am Boden nahe Fuku­shi­ma Plu­to­ni­um­teil­chen ent­deckt. Gefähr­lich für Men­schen, so berich­tet das Radio, sei­en die­se Par­tic­les nicht, weil sie bereits seit den 50er- und 60er-Jah­ren gleich­mä­ßig über die Erde ver­teilt exis­tie­ren, da man test­wei­se Inseln mit­tels Was­ser­stoff­bom­ben spreng­te. Jetzt ist das aber so, dass zwei von fünf vor­ge­fun­de­nen Teil­chen jün­ge­rer Zeit ent­stam­men, ver­mut­lich aus einem Reak­tor in nächs­ter Nähe selbst, dem­zu­fol­ge einer oder meh­re­re der Reak­to­ren undicht gewor­den sein könn­ten. — stop

ping

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violet

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echo : 0.01 — Viel­leicht ist das so, dass sich die See­le eines Ortes, etwa die See­le eines Fähr­schif­fes, auf Wör­ter über­trägt, wenn die­se Wör­ter an dem Ort, von dem sie erzäh­len, geschrie­ben wer­den wäh­rend einer län­ge­ren Zeit der Beob­ach­tung. Ich sehe, was ich nicht erfin­den kann. Oder ich erfin­de, was ich nur hier erfin­den kann. Ja, so könn­te das sein. Ein befrei­en­der Gedan­ke. — Ich träum­te von einem Mann, der kei­ne Kom­ma­zei­chen ertrug, wes­we­gen er Kom­ma­zei­chen einer­seits durch Punk­te ersetz­te, ander­seits dar­auf ach­te­te, mög­lichst kur­ze, ein­schich­ti­ge Sät­ze zu for­mu­lie­ren. — stop

violet

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morgens kurz nach fünf

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zou­lou : 6.10 — Eine Stech­mü­cke setz­te sich in der Däm­me­rung nach einer lan­gen Arbeits­nacht auf mei­nen Arm. Ich beob­ach­te­te, wie sie ihren Rüs­sel an mich leg­te, aber sie stach nicht zu, als ob sie sich mei­ner Rei­fe nicht sicher gewor­den sei. Kurz dar­auf war­te­te ich vor einer Kas­se in einer Men­schen­schlan­ge. Irgend­wo in der Fer­ne lach­te eine Kas­sie­re­rin. Plötz­lich bemerk­te ich, dass ich in mei­nem Leben noch nie eine Ohr­fei­ge bekom­men habe, oder alle Ohr­fei­gen, die ich bekom­men habe, ver­ges­sen konn­te. So ende­te mei­ne Nacht mit zwei span­nen­den Geschich­ten, ich war zufrie­den. — stop
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