Aus der Wörtersammlung: ware

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malta : eine scheeweiße frau

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tan­go : 10.18 – Kurz nach 10 Uhr mor­gens sind heu­te ein paar selt­sa­me Din­ge gesche­hen. Ich saß auf einem schma­len Bal­kon in ange­nehms­ter Luft und hör­te dem bezau­bern­den Gesang eines nicht sicht­ba­ren Vogels zu. Eine Fäh­re, viel­leicht von Sizi­li­en her, kreuz­te indes­sen den Aus­schnitt des Mee­res, den ich von mei­nem Stuhl aus wahr­neh­men konn­te. Sobald sie ver­schwun­den gewe­sen war, öff­ne­te ich die Times vom Vor­tag und las, dass noch immer nicht bekannt gewor­den sei, wo der chi­ne­si­sche Künst­ler Ai Wei­wei gefan­gen gehal­ten wird. In Japan ver­such­te man wei­ter­hin unter höchs­ter Gefahr in ver­seuch­tem Gebiet, Opfer des Tsu­na­mi zu ber­gen. In die­sem Moment öff­ne­te sich ein Fens­ter jen­seits der Stra­ße, eine Frau, deren Gesicht schnee­weiß gewe­sen war, starr­te mich für eini­ge Sekun­den an. Das war ein merk­wür­di­ger Blick, ein Blick, als ob sie mich in die­sen Sekun­den mit ihren Augen foto­gra­fie­ren wür­de. Bald zog sie ihren Kopf wie­der zurück in den Schat­ten des Rau­mes, um kurz dar­auf wie­der­zu­keh­ren, mit einem Korb in der Hand, der an einer Schnur befes­tigt war. Sie seil­te den Korb zur Stra­ße hin ab, sah mich in die­ser Bewe­gung wie­der foto­gra­fie­rend an, beob­ach­te­te dem­zu­fol­ge, wie ich ihrem Korb mit den Augen folg­te. Vor dem Haus weit unter uns war­te­te ein Brief­trä­ger. Der jun­ge Mann ent­nahm dem Korb ein Schrift­stück und leg­te statt­des­sen eine Fla­sche hin­ein. Unver­züg­lich hol­te die Frau den Korb wie­der zu sich nach oben. Kräf­ti­ge Bewe­gun­gen ihrer dür­ren Arme. Auch ihre Arme waren so strah­lend weiß, dass ich den Ein­druck hat­te, sie wären aus Licht gemacht oder von der Ein­sam­keit des Zim­mers. — stop

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malta : fallschirmregen

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nord­pol : 16.22 – Aus hei­te­rem Him­mel setzt sich vor der Natio­nal­bi­blio­thek eine uralte bri­ti­sche Lady zu mir in den Schat­ten. Hel­le, fal­ti­ge Haut, die sich mit dem See­wind über ihren dür­ren Kör­per hin­zu­be­we­gen scheint. Sie trägt einen grü­nen Son­nen­hut, gel­be Leder­san­da­len und einen lan­gen beige­far­be­nen Rock; hell­blaue Augen, Steck­na­del­pu­pil­len, die mich fixie­ren, kein Lid­schlag. Wo ich her­kom­me, will sie wis­sen, was ich da notie­re, ob ich mit dem Inter­net ver­bun­den sei. Indem sie mir zuhört, lehnt sie sich in ihren Stuhl zurück, um sich sofort wie­der zu nähern, wenn sie selbst zu spre­chen beginnt. Dass es ein Wun­der sei, wie schnell die Deut­schen nach dem Krieg wie­der wohl­ha­bend gewor­den sind. Ja, die Deut­schen, sagt sie mit ihrer hel­len Stim­me, alles, was die Deut­schen tun, machen sie gründ­lich. Ein­mal, als sie noch ein klei­nes Mäd­chen gewe­sen war, reg­ne­ten eines frü­hen Mor­gens Fall­schir­me auf die Ebe­nen Mal­tas her­ab. Sie hat­ten es nicht leicht mit der Lan­dung, da waren über­all stei­ner­ne Wäl­le zum Schutz vor dem Wind. Kurz dar­auf fie­len Bom­ben auf den klei­nen Ort Mos­ta. Wenn Sie Zeit haben, besu­chen Sie Mos­ta, das müs­sen Sie unbe­dingt tun! Eine Bom­be traf die Kir­che, dort­hin hat­ten sich hun­der­te Men­schen geflüch­tet, aber die Wän­de, das Gewöl­be waren unbe­sieg­bar gewe­sen. Eine wei­te­re Bom­be traf den Markt­platz und töte­te ein Dut­zend Hüh­ner. Die alte Frau spricht jetzt lang­sam und prä­zi­se, als erwar­te­te sie, dass ich ihre Erzäh­lung Wort für Wort im Kopf mit­schrei­ben wür­de. Eine ihrer Schwes­tern sei ver­wun­det wor­den, ein Split­ter habe den Onkel, der sich auf sie gewor­fen habe, glatt durch­schla­gen. Ihr Vater habe dann ein Zelt im Haus für die Fami­lie errich­tet, weil das Haus sein Dach ver­lo­ren hat­te durch den Luft­druck, als ein benach­bar­tes Grund­stück einen Voll­tref­fer erhielt. Es ist schon ein Wun­der, sagt sie und lächelt, es ist schon ein Wun­der. - stop
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luftgespräch

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echo : 8.18 – Ich spa­zier­te in einer Stadt selt­sa­mer Men­schen. Die­se Men­schen waren Wesen ohne Augen in ihrem Gesicht, wes­we­gen ich sie nicht begrü­ßen konn­te, was ich natür­lich schon des­halb ver­such­te, weil ich her­aus­fin­den woll­te, ob die­se Men­schen, die sich in engen Stra­ßen fort­be­weg­ten, ohne je anein­an­der­zu­sto­ßen, even­tu­ell über gehei­me Augen ver­füg­ten, sehr klei­ne Augen in den Nasen­flü­geln, sagen wir, oder ihren Wan­gen, feins­te Facet­ten. Als ich ein­mal den Him­mel über mir betrach­te­te, bemerk­te ich weg­wei­sen­de Sät­ze auf Schil­dern und Pfei­le und Spie­gel, sodass ich mich selbst betrach­ten konn­te, mei­nen in den Nacken gewor­fe­nen Kopf. In einer Bahn­hofs­hal­le ruh­ten war­ten­de Rei­sen­de auf Bän­ken. Sie lagen so zuein­an­der, dass ihre Schä­del­dä­cher sich fast berühr­ten. Man­che schlie­fen, ande­re unter­hiel­ten sich. Je ein Auge dort pro Kopf von fei­nem Haar umge­ben. Aus der Fer­ne betrach­tet sah das ganz so aus, als wür­den jene Lie­gen­den Selbst­ge­sprä­che füh­ren oder mit der Luft. Dann wach. — stop. — Mon­tag. Acht Uhr zwei­und­zwan­zig Minu­ten in Ben­ga­si, Liby­en. — stop
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agota

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sier­ra

~ : oe som
to : louis
sub­ject : AGOTA
date : mar 25 11 6.15 p.m.

Kurz vor sechs Uhr abends, das Was­ser ruhig. Tau­cher Noe wohl­auf in 820 Fuß Tie­fe. Er liest Ágo­ta Kris­tófs Erzäh­lung Die Analpha­be­tin nun schon zum fünf­ten Mal in Fol­ge mit einer Begeis­te­rung, die wir in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bis­her nicht wahr­ge­nom­men haben. Sei­ne Stim­me scheint hel­ler gewor­den zu sein, seit wir sei­nen Tau­cher­an­zug von Koral­len­ge­wäch­sen befrei­ten. Nach wie vor ver­wei­gert er jedes Gespräch über sei­ne eige­ne Per­son. Nie­mand kann sagen, ob Noe wirk­lich ver­steht, was er mit lau­ter Stim­me liest: Am Anfang gab es nur eine ein­zi­ge Spra­che. Die Objek­te, die Din­ge, die Gefüh­le, die Far­ben, die Träu­me, die Brie­fe, die Bücher, die Zei­tun­gen, waren die­se Spra­che. Ich konn­te mir nicht vor­stel­len, dass es noch eine ande­re Spra­che geben kön­ne, dass ein Mensch ein Wort spre­chen kön­ne, das ich nicht ver­ste­he. In der Küche mei­ner Mut­ter, in der Schu­le mei­nes Vaters, in Onkel Gez­as Kir­che, auf den Stra­ßen, in den Häu­sern des Dor­fes und auch in der Stadt mei­ner Groß­el­tern spra­chen alle die­sel­be Spra­che, und nie war die Rede von einer ande­ren. — Boo­te ver­letz­ter Men­schen pas­sie­ren unser Schiff, Scha­lup­pen, sie kom­men von Süden her, schwei­gen­de, frie­ren­de Pas­sa­gie­re. Dein OE

gesen­det am
25.03.2011
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oe som to louis »

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prypjat

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echo : 5.57 — Die Stadt Pryp­jat an einem son­ni­gen April­tag des Jah­res 1986. Duns­ti­ge Haut lag über far­bi­gen Bil­dern des Films, spie­len­de Kin­der vor Häu­ser­blocks, ein Karus­sell, ein Rie­sen­rad, fla­nie­ren­de Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, All­tag, Frie­den. Man­che der Men­schen tru­gen Taschen, ande­re hiel­ten ihre Söh­ne und Töch­ter an der Hand, ein Drei­rad glaub­te ich gese­hen zu haben, Bäu­me von hel­lem Grün, und den Him­mel, wol­ken­los. Aber da war noch etwas ande­res gewe­sen, etwas Unheim­li­ches, da waren Punk­te, Krei­se, hel­le Erschei­nun­gen, in Bruch­tei­len rasen­der Zeit tauch­ten sie auf und waren sofort wie­der ver­schwun­den. So rasch und so uner­war­tet tra­ten sie aus der Bewe­gung des Films her­vor, dass ein mensch­li­cher Betrach­ter nicht sicher sein konn­te, ob die Erschei­nung, die er gera­de wahr­ge­nom­men hat­te, tat­säch­lich zu sehen oder nicht ein Irr­tum sei­nes Gehirns gewe­sen war, hel­le Schir­me, pel­zig, weich. Die­ses blit­zen­de Licht, das ich vor eini­gen Jah­ren beob­ach­te­te, zeig­te Ver­let­zun­gen des bild­tra­gen­den Mate­ri­als an, Ver­hee­run­gen, die durch strah­len­de Teil­chen des bren­nen­den Gra­phit­re­ak­tors zu Tscher­no­byl ver­ur­sacht wur­den, Teil­chen­spur­licht, des­halb so unheim­lich, so tra­gisch, weil die­ses Licht in den Augen des Film­be­trach­ters von einer spä­te­ren Wirk­lich­keit aus wahr­ge­nom­men wer­den konn­te, nicht aber von jenen Men­schen, die sich in der Wirk­lich­keit der Auf­nah­me vor der Kame­ra beweg­ten durch einen lebens­ge­fähr­li­chen Tag, den sie für einen glück­li­chen Tag ihres Lebens gehal­ten haben moch­ten, weil nie­mand sie vor der unsicht­ba­ren Bedro­hung, die sich in der Atmo­sphä­re befand, warn­te. — Ich muss mei­ne Erin­ne­rung sofort über­prü­fen. — stop

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nachtfalter

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alpha : 0.03 – Tru­man Capo­tes fei­ne Geschich­te Music for Cha­me­le­ons. Das Por­trät einer Aris­to­kra­tin, die dem ame­ri­ka­ni­schen Schrift­stel­ler wäh­rend der 50er-Jah­re auf Mar­ti­ni­que Gast­ge­be­rin gewe­sen war. Ich hat­te die Geschich­te vor lan­ger Zeit bereits gele­sen und seit­her nie aus den Augen, nie aus dem Nah­ge­dächt­nis ver­lo­ren. Wie eine ele­gan­te Lady auf einem gut gestimm­ten Kla­vier eine Mozart-Sona­te spielt, und wie sich Cha­mä­le­ons, von den Geräu­schen des Instru­ments ange­zo­gen, zu ihren Füßen ver­sam­meln. Ich konn­te mich gut erin­nern an Geis­ter­we­sen, an rot­äu­gi­ge klei­ne Men­schen weiß wie Krei­de, an einen Gar­ten rie­si­ger Nacht­fal­ter, an Pfef­fer­minz­tee und Absinth, an Gau­gu­ins schwar­zen Spie­gel. Und wie die Cha­mä­le­ons in ihren Far­ben, die über ihren Kör­per blitz­ten, die Musik Mozarts impro­vi­sie­ren, davon hat­te ich begeis­tert immer und immer wie­der ein­mal erzählt. Und dann lese ich Capo­tes Geschich­te wie­der. Da waren Nacht­fal­ter und Men­schen von krei­de­wei­ßer Haut, und Pfef­fer­minz­tee und Absinth, Mozart, Gau­gu­in, aller­lei Geis­ter, eine Lady und ihr Kla­vier, und natür­lich Cha­mä­le­ons, Cha­mä­le­ons laven­del­far­ben, gelb, lind­grün, schar­lach­rot. Ich las und war­te­te, war­te­te dar­auf, dass ich bald jene Stel­le errei­chen wür­de im Text, da Far­ben impro­vi­sie­rend die Kör­per der Cha­mä­le­ons beleuch­te­ten. War­te­te ver­geb­lich. War­te­te noch, als der Text schon lan­ge Zeit zu Ende gele­sen war. — Exis­tiert viel­leicht eine gehei­me Schreib­ma­schi­ne in mei­nem Kopf, die Lek­tü­ren mei­nes Lebens geräusch­los wei­ter­schreibt? — stop

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luftpostbrief

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lima : 0.55 — Manch­mal sit­ze ich im Zug und foto­gra­fie­re mit mei­nem Kopf. Ich betrach­te eine Frau, einen Mann, ein Kind für zwei oder drei Sekun­den, und ver­su­che mir bereits in der nächs­ten Minu­te ein Licht­bild in Erin­ne­rung zu rufen. Ich den­ke: blau­er Schal, Hän­de, fei­ne Hän­de, Augen blau, Augen müde, Augen glück­lich, blau und müde, Turn­schu­he, gel­be Turn­schu­he, Zei­tung, was für eine Zei­tung, Haar­far­be, Schnee­haut, Mund, lächeln­der Mund, hör­te eine frem­de Spra­che, was für eine Spra­che könn­te das gewe­sen sein? Ich sit­ze also mit einem Bild in mei­nem Kopf im Zug und lau­sche einer Stim­me. Das Bild spricht. Das Bild lebt wei­ter. In jedem Bild, das in einem Zug auf­ge­nom­men wird, fin­det sich Bewe­gung, jene Stimm­be­we­gung viel­leicht, oder bereits die Bewe­gung der Erfin­dung. Wes­halb waren die Augen müde und ihr Aus­druck glück­lich? Eine Lie­bes­ge­schich­te? Oder war es die Zei­tung? Ja, was war das noch für eine Zei­tung? Viel­leicht ein Irr­tum, viel­leicht war die Zei­tung kei­ne Zei­tung, son­dern ein Brief gewe­sen, ein lang erwar­te­ter Brief, ein Brief, lie­be­voll von Hand geschrie­ben, ein Luft­post­brief, leicht, sehr leicht, ein Brief, noch kühl vom Flug. stop. Das Geräusch des Papiers. stop. Knis­ternd. stop. Auf­ste­hen! stop. Den Zug ver­las­sen! stop. Mit geschlos­se­nen Augen. — stop

interview
tahrir square
februar 2011
kurz vor ausbruch
staatlicher gewalt gegen
aktivisten/innen auf dem platz
source : zero silence project
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traumstempel

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alpha : 20.48 — Wie­der ein­mal von Regen­schirm­tie­ren geträumt. Es ist immer der­sel­be oder ein ähn­li­cher Traum, der in einer pen­deln­den Bewe­gung durch mein Leben streift. Sofort einen Text erin­nert, der sich nun­mehr wie ein Traum­er­zähls­tem­pel zu ver­hal­ten scheint: Die Luft im Traum war hell vom Was­ser gewe­sen, und ich wun­der­te mich, wie ich in die­ser Wei­se, bei­de Hän­de frei, durch die Stadt gehen konn­te, obwohl ich doch allein unter einem Schirm spa­zier­te. Als ich an einer Ampel war­ten muss­te, betrach­te­te ich mei­nen Regen­schirm genau­er und staun­te, weil ich nie zuvor eine Erfin­dung die­ser Art zu Gesicht bekom­men hat­te. Ich konn­te dunk­le Haut erken­nen, die zwi­schen bleich schim­mern­den Kno­chen auf­ge­spannt war, Haut, ja, Haut von der Art der Flug­haut eines Abend­seg­lers. Sie war durch­blu­tet und so dünn, dass die Rinn­sa­le des abflie­ßen­den Regens deut­lich zu sehen waren. In jener Minu­te, da ich mei­nen Schirm betrach­te­te, hat­te ich den Ein­druck, er wür­de sich mit einem wei­te­ren Schirm unter­hal­ten, der sich in nächs­ter Nähe befand. Er voll­zog leicht schau­keln­de Bewe­gun­gen in einem Rhyth­mus, der dem Rhyth­mus des Nach­bar­schirms ähnel­te. Dann wach­te ich auf. Es reg­net noch immer. – Guten Abend! — stop

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take one / 2

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echo : 3.05 — Wie­der dar­an gedacht, dass die Erfin­dung der Trom­pe­ten­kä­fer einen Pro­zess dar­stel­len könn­te, der aus zehn­tau­send Ein­zel­ge­dan­ken besteht, die sich nicht sel­ten zärt­lich wie­der­ho­len. — Kurz nach drei Uhr. Habe erneut ver­sucht, mich an den ers­ten Gedan­ken zu erin­nern, der ein Trom­pe­ten­kä­fer­ge­dan­ke gewe­sen sein könn­te, wie immer ver­geb­lich! Fan­gen wir noch ein­mal von vorn an: Da waren ein­mal mei­ne klei­nen Augen und mei­ne klei­nen Füße, eine klei­ne Nase, ein klei­ner Mund. Von Zeit zu Zeit, wenn ich aus­ru­he, wenn ich auf einem Stuhl sit­ze ohne einen Gedan­ken, der auf­ge­schrie­ben wer­den müss­te, betrach­te ich mei­ne Hän­de. Mei­ne lin­ke Hand ruht dann an der Innen­sei­te mei­ner rech­ten Hand. Sie schei­nen sich zu ken­nen. Ich ver­mag mei­ne Hän­de zu betrach­ten, als wären sie nicht mei­ne Hän­de, son­dern die Hän­de einer ande­ren Per­son. Wie wür­de ich heu­te gestal­tet sein, wenn ich eines Tages nicht auf­ge­hört haben wür­de zu wach­sen? — Vier Uhr elf in Kai­ro, Ägyp­ten. Drei Uhr zwölf in Tunis, Tuni­sia. — stop

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igoumenitsa

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MELDUNG. Fünf star­ke Ker­le, Schä­fer aus den Ber­gen über der grie­chi­schen Stadt Igo­u­me­nit­sa, haben eine Schild­krö­te von ein­hun­dert­und­fünf­zig Lebens­jah­ren in die Stadt getra­gen, wo man sie durch­such­te nach Grün­den für hohes Fie­ber unter der uralten Deckung. Fol­gen­de Ware wur­de vor­ge­fun­den : 3 Geschos­se — Nacken — und Kehl­schild [ Sturm­ge­wehr FG 42 Kali­ber 8 x 57 IS Wehr­macht ], 6 Geschos­se – zen­tra­les Bauch – und Anal­schild [ Stan­dard­ka­ra­bi­ner Enfield Kali­ber 303 Bri­tish (7,62 mm) ], 12 Geschos­se — lin­kes Schul­ter­schild [ Maschi­nen­pis­to­le Sten Kali­ber 9 mm Para ], 2 Geschos­se — zen­tra­les Wir­bel­säu­len­schild [ US Car­bi­ne Kali­ber 30 M1 (7,62 mm kurz) ]. Ein maro­die­ren­des Trüm­mer­stück im wei­chen Hals­be­reich erzeug­te Tem­pe­ra­tu­ren. — stop

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