kalkutta

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nordpol : 0.15 UTC – Es ist an diesem Abend seltsam mit meiner Schreib­ma­schine. Ich würde gern einen Text formu­lieren, der von meiner Erwar­tung der Stadt Kalkutta erzählt, aber es schreibt immer wieder etwas anderes auf den Bild­schirm: Make Europe great again! Eigent­lich will ich diesen Satz nicht notieren, weil er mich an einen Satz erin­nert, der aus dem Mund eines Mannes kommt, über den ich möglichst gar kein Wort verlieren möchte, wenn er doch nur nicht so gefähr­lich wäre, oder genauer gesagt, jene Personen gefähr­lich wären, die ihn umgeben, die ihm zuflüs­tern, wenn sie Gele­gen­heit haben, ihn doch für einige Minuten von seinem Fern­seh­welt­gerät zu lösen. Alle raten zur Gelas­sen­heit. Gelas­sen­heit ist immer gut. Auf nach Kalkutta. – stop

as-sidr

picping

MELDUNG. Tief­see­ele­fanten, 206 hupende Rüssel­rosen, kurz vor as-Sidr (Lybia) gesichtet. Man befindet sich in zirku­lie­render Bewe­gung. – stop
ping

von makis

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echo : 3.08 UTC – Gestern Abend habe ich versucht, meine Gedanken zu beob­achten. Eigent­lich wollte ich eine Liste meiner abend­li­chen Gedanken verfer­tigen, Gedanken in der Stra­ßen­bahn, Gedanken vor einer Super­markt­kasse wartend, Gedanken in der Beob­ach­tung eines Fern­seh­bild­schirmes. Ich war sehr müde gewesen, hatte lang gear­beitet, war, sagen wir, langsam mit dem Kopf, deshalb nicht ausrei­chend schnell, um sagen zu können, das war nun ein Gedanke, der gerade eben abge­schlossen wurde, nun beginnt gerade eine weiterer Gedanke, dieser Gedanke No 18 ( Herz­lich Will­kommen! ) beschäf­tigt sich mit der zentralen Frage wovon Kobold­makis sich eigent­lich ernähren? Ich habe bemerkt, dass es möglich zu sein scheint, einen Gedanken fest­zu­halten, um den Gedanken zu vergrö­ßern, ihn also schwerer ( Gravi­ta­tion ) zu machen, sagen wir, den Gedanken mit Zeit­räumen rück­wärts ( erin­nernd ) oder vorwärts ( speku­lie­rend ) zu versehen. Je länger ich an einem Gedan­ken­knoten fest­halte, desto schläf­riger werde ich. Ein Gedanke kann sich in ein Bild verwan­deln. Wenn ich in Gedanken die Augen eines Kobold­makis zur Auffüh­rung bringe, schlafe ich ein. – stop
ping

spulen

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foxtrott : 1.15 UTC – Einmal beob­achte ich ein Käst­chen voller Daten, wie es in Zeit­lupe zu Boden fällt. Kurz darauf tickt die Tast­ma­schine, die im Käst­chen steckt, deut­lich vernehmbar, als wäre sie eine Uhr. Ich ahne, dass sie blind geworden ist, irgend­etwas scheint zerbro­chen zu sein. Kurz darauf kaufe ich mir ein weiteres Käst­chen. Tage­lang denke ich darüber nach, wie ich meine Daten fest­halten könnte. Ich bemerke, dass Sicher­heit nicht wirk­lich exis­tiert. Ein anderes Mal stehe ich in der Küche. Ich habe eine Schachtel auf den Tisch gestellt. Ich öffne das Gefäß, entnehme Tonband­spulen, errichte Türme, suche Batte­rien, die das Abspiel­gerät bewegen. Es ist das selbe Gerät, mit dem ich vor zwei Jahren zuletzt arbei­tete. Ich setze das Gerät in Bewe­gung, zunächst Rauschen, dann sehr helle Stimmen, Stimmen wie von Lachgas, immerhin Stimmen, Geräu­sche, Gedanken, Fragen. Es ist eine große Freunde, diese Stimm­ge­räu­sche zu vernehmen. Wenn ich sehr kleine Hebel auf der Rück­seite des Gerätes bewege, werden die Stimmen noch heller oder sehr dunkel. Plötz­lich höre ich meine eigene Stimme. Ich erzählte vom Gedächtnis. – stop
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photon

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echo : 22.08 UTC – Es wird berichtet, dass sich mein Blick 12 Mal in Minu­ten­zeit für je 300 – 400 Milli­se­kunden verdun­keln soll, weil sich die Lider meiner Augen schliessen. Ein Zeit­raum, der so kurz ist oder klein, dass er sich vermut­lich jenseits meines Vorstel­lungs­ver­mö­gens befindet, und doch eine Zeit, die an mir selbst vorkommt. Erstaun­lich. Eine Zugfahrt nach Süden. Ich summiere Lidschlag­zeiten. Wie viel Dunkel­heit oder Dämme­rung wurde in der Zeit meines Lebens bereits durch Lidschlag verusacht? – stop

lichtzeituhr

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ulysses : 3.28 UTC – Es ist spät, ich fahr mit dem Taxi. Ein Marder beob­achtet, wie ich aus dem Wagen steige, er hockt auf dem Scha­len­sitz einer Kinder­schaukel im Park. Das Schlaf­zim­mer­fenster Mutters ist hell erleuchtet, das einzige Licht, das inmitten der Nacht noch brennt, vermut­lich ist sie mit der Zeitung in der Hand einge­schlafen. Auf dem Tisch im Wohn­zimmer ein Teller, auf dem Teller ruht ein Mohn­ku­chen, der noch warm ist. Ich lösche das Licht neben der schla­fenden alten Dame, es ist kurz nach drei Uhr. Der Schalter der Lampe leise, sehr leise, ich würde beinahe sagen, der Schalter ist ein Schalter ohne Geräusch. Aber der Licht­wechsel selbst, wenn das Licht ausgeht, scheint ein geräusch­voller, heftiger Vorgang zu sein. Und ich denke noch, morgen, wenn es wieder hell geworden sein wird, am Nach­mittag bei Kaffee und Mohn­ku­chen, werde ich Mutter eine Geschichte vorlesen, die sie nach­denk­lich stimmen könnte. Die Geschichte, die ich im Jahr 2015 notierte, geht so: Liesl, die vor wenigen Tagen 85 Jahre alt wurde, erzählte von einer Zeit­schaltuhr, die ihr Sohn gleich neben ihrem Bett anzu­bringen wünschte. Er habe, hatte ihr Sohn berichtet, nachts immer wieder einmal wahr­ge­nommen, dass Liesl einschlafen würde, ohne ihre Nacht­tisch­lampe gelöscht zu haben, er sei dann, ob des Licht­scheins, den er vom Schlaf­zimmer der Mutter her kommen sah, aufge­standen und habe sich vorsichtig an ihr Bett begeben und das Licht gelöscht. Einmal habe er über­legt, ob er nicht das Gesicht seiner schla­fenden Mutter, wie zum Beweis foto­gra­fieren sollte, ein so helles Gesicht, dass man sich kaum vorstellen konnte, das Gesicht einer tatsäch­lich Schla­fenden zu betrachten. Das war vor sechs Jahren gewesen. Damals habe sie ihrem Sohn gesagt, dass sie keine Zeit­schaltuhr neben sich wünsche, sie sei doch kein Aqua­rium, habe sie gesagt, lieber schlafe sie im strah­lenden Licht der Nacht­lampe ein, plötz­liche Dunkel­heit, um Himmels­willen, nein. Ihr Sohn reiste wieder ab. Liesl erzählte, dass sie mit ihm nie wieder über Zeit­schalt­uhren gespro­chen habe, unlängst aber, in einer Septem­ber­nacht, sei dann plötz­lich das Licht ausge­gangen um 1 Uhr, sie habe geschimpft und sei dann vorsichtig aus dem Bett gestiegen, sei auf Knien durch das stock­dunkle Zimmer gekro­chen zu einem Licht­schalter hin, der sich auf dem Flur befand, auch da war kein Licht gewesen, Donner­wetter! – stop
ping

awdijiwka

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MELDUNG. Awdi­jiwka, Komun­lana St.1, 5. Etage, stei­nernes Zimmer : Kirsche No 322 [ Marmor, Carrara : 5.02 Gramm ] voll­endet. – stop

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winterschlaf

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delta : 0.22 UTC – Ich bin nie in dem ukrai­ni­schen Stadt­chen Awdi­jiwka gewesen. Ich habe von der Exis­tenz Awdijiwka’s erfahren, weil dort der Krieg aus seinem Winter­schlaf erwachte, weil wieder Schüsse zu vernehmen sind. Ich hörte also von dieser Stadt nur aus einem Grund, weil sie gerade zerstört wird. Vor Jahren, als der Krieg noch nicht nach Awdi­jiwka gekommen war, sollen dort 34000 Menschen gelebt haben. Wie viele Menschen haben über­lebt? Wie geht es ihnen in dieser Nacht? Haben sie von Marina Bondas gehört? – stop

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von fliegerbomben

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alpha : 1.15 UTC – Gestern Abend sagte ich zu Jakob: Lieber Jakob, es ist kurz vor Mitter­nacht. Ich habe Dich zwei Monate, drei Tage und acht Stunden lang belichtet, in diesem Moment bist Du fertig geworden. Ich spazierte in der Küche auf und ab, ging für eine halbe Stunde auf der Straße spazieren, als ich zurückkam, sass Jakob noch immer still vor dem Tisch und betrach­tete seine Hände. Er schien unglück­lich zu sein, er war viel­leicht unsi­cher, wusste nicht zu sagen, was das bedeutet, belichtet oder fertig geworden zu sein. Ich fragte: Sag, mein lieber Jakob, was ist los, wie geht es Dir? Lieber Louis, antwor­tete Jakob, ich kann nicht sagen, wie ich mich fühle, weil ich nicht weiss, wie es weiter­gehen wird mit mir. Werde ich von Dir vergessen werden, oder wirst Du mich in eine Geschichte über­tragen, in der ich mich wohl­fühlen kann? Lange Zeit beob­ach­tete ich den fein­glied­rigen, zeitlos wirkenden Mann, wie er scheu zu mir aufsah, wie er versuchte, in meinen Augen zu lesen. Ich sagte: Lieber Jakob, Ich werde Dich niemals vergessen! Ich werde eine Geschichte schreiben, die nur für Dich gemacht sein wird, für einen Mann von außer­or­dent­li­chem Finger­spit­zen­ge­fühl. Ich werde für Dich sorgen, lieber Jakob, in Deiner Frei­zeit wirst Du Brief­marken sammeln, verspro­chen, ich werde für Dich eine zarte Geschichte schreiben. – stop

regenzeit

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nordpol : 18.15 UTC – Es ist früher Abend und es regnet in Strömen. Tatsäch­lich, wenn ich vor dem Fenster stehe und meinen Blick derart in die Luft richte, dass ich den Regen wahr­zu­nehmen vermag, meine ich für Sekunden, Schnüre von Wasser erkennen zu können, deren Ursprung ich nicht sehen kann. Die Beob­ach­tung der Wasser­schnüre bereitet mir Freude, ich sehe etwas, das ich nicht wirk­lich sehen, aber mir so gut vorstellen kann, das es tatsäch­lich wirk­lich zu sein scheint. – stop
ping

bbc

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alpha : 15.22 UTC – Mein Freund Samuel ist ein Freund, mit dem ich sehr gerne spreche, weil ich immer wieder beob­achte, dass Wörter oder Sätze, die ich in dem Glauben verwende, sie seien für alle mensch­li­chen Wesen glei­cher­maßen gültig, in unserer gemein­samen Welt nicht exis­tieren. Selbst die beiläu­fige Betrach­tung eines Fern­seh­bild­schirms provo­ziert Diskus­sionen. Wir sitzen, es ist später Abend, in einem Café am Flug­hafen. Die BBC zeigt Ausschnitte einer Pres­se­kon­fe­renz des 45. Präsi­denten der Verei­nigten Staaten von Amerika in einem Loop. Wieder­holt demzu­folge hören und sehen wir wie der 45. Präsi­dent eine farbige Jour­na­listin beschimpft, die ihm eine sach­liche Frage stellte. Ich sage zu meinem Freund, schau, hör zu, er beschimpft diese Frau. Nach fünf­zehn Minuten, die Szene der Beschimp­fung war dreimal wieder­ge­kehrt, sagt mein Freund mit trockener Stimme: Das ist nicht Wirk­lich­keit, das ist eine Erfin­dung des Fern­se­hens. – stop
ping

deep

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tango : 0.28 UTC – Ich habe gestern auf der Suche im Internet nach Walfisch­stimmen ein Mikrofon entdeckt, das sich im Atlantik nahe der grön­län­di­schen Küste unter der Meeres­ober­fläche befinden soll. Folgende Posi­tion war zu ermit­teln: Statoil Green­land ( Ölplatt­form ) 79.056 N / -12.538 O. Es handelt sich mögli­cher­weise tatsäch­lich um Live – Aufnahmen, die von dort gesendet werden, nicht um einen Loop, der vorgibt Geräu­sche in Echt­zeit zu über­tragen. Das atlan­ti­sche Meer, soviel kann ich nach längerer Beob­ach­tungs­zeit sagen, knat­tert und rauscht und tickt und pfeift von Zeit zu Zeit. Ich meinte tatsäch­lich Walfisch­stimmen gehört zu haben, ein berüh­render Moment. – Ich erin­nere mich, einmal gelesen zu haben, dass Buckel­wale zur Paarungs­zeit über eine Sprache verfügen, die einfa­chen mensch­li­chen Spra­chen ähnlich ist. Immer wie­der seither die Frage, was ich unter einer einfa­chen mensch­li­chen Sprache ver­ste­hen sollte. Ob eine dieser einfa­chen mensch­li­chen Spra­chen viel­leicht geeignet wäre, sich mit­tels einer Pro­ze­dur der Über­set­zung von Wal zu Mensch zu ver­stän­di­gen? Wir könnten uns vom Land und von der Tiefsee erzählen. Eine gran­diose Vorstel­lung, wie ich in der Tiefe vor einem Wal schwe­be und darauf war­te, dass er bald, nach ein wenig Denk­zeit, zu mir spre­chen wird, etwas also sagen oder sin­gen, das nur für mich bestimmt ist. Viel­leicht eine Frage: Wie heißt Du, mein Freund? Oder : Ich hörte von Bäumen! – stop

ping

8.7 milligramm

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echo : 22.58 UTC – An diesem späten Abend würde ich gern eine Geschichte erzählen. Sie handelt von einer Frau, die in der Lage ist, das Gewicht einer Ameise mittels der Zeige­fin­ger­beere ihrer rechten Hand präzise zu bestimmen. Sie sagt: Diese Ameise wiegt 8.7 Milli­gramm. Ein zier­li­ches Wesen, dachte ich, das sich im Moment des Wiegens auf der Finger­beere der fein­füh­ligen Frau nieder­setzte und sich nicht im Mindesten rührte. Eigent­lich eine selt­same Geschichte, die ich gern genauso erzählt haben würde, als wäre sie Wirk­lich­keit. Irgend­etwas muss sich verän­dert haben während der vergan­genen Monate. – stop

helena

picping

MELDUNG. Um 7 Uhr und 5 Minuten in der Früh, es ist Donnerstag, wurde Käfer­dame Helena [ 14 Gramm ] von Käfer Julian [ 18 Gramm ]  erst­mals mittels rhyth­mi­scher Lumi­nes­zenzen von roter Farbe begrüßt. Sie selbst morst in gelber oder blauer Beleuch­tung. ~ MPI für Biotech­no­logie, Unge­rerstr 12, 6. Stock : Labor IIc-8 : Level 4. – stop
ping

zur menschenfaltung

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marimba : 15.01 UTCSie haben, sagte ein Beamter von hohem Rang, vor einiger Zeit von einem falt­baren Medu­sen­zimmer erzählt. Ich würde nun gerne wissen, sind sie in der Verwirk­li­chung ihrer Vorstel­lung einen oder gar mehr­fache Schritte voran­ge­kommen? Ich frage deshalb vorsichtig an, fuhr der Beamte fort, weil ich mit dem Gedanken spiele, prüfen zu lassen, ob es nicht viel­leicht möglich sein könnte, falt­bare Menschen zu entwi­ckeln, Menschen, die nach einer Prozedur rasend schneller Trock­nung, gepresst und gefaltet, auf dem Post­wege verschickt werden und an ihrem Zielort mittels Feuch­tig­keit wieder entfaltet werden könnten. Auch eine Menschen­la­ge­rung über längere Zeit­räume wäre in dieser Art und Weise denkbar. Kurz bevor ich antworten konnte, wachte ich auf . Seit einigen Stunden denke ich nun darüber nach, ob ich träu­mend tatsäch­lich wünschte, etwas zur Anfrage zu äußern. Mögli­cher­weise erwachte ich, um eine Antwort zu verhin­dern. – stop
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basskäfer : es ist samstag

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alpha : 17.15 UTC – Ein Bass­käfer ( Coleop­tera cham­berus ) ist tatsäch­lich in etwa geformt wie ein Kontra­bass. Einen Finger lang oder hoch, vermag der Käfer zu fliegen, aber nicht zu gehen. Nähert man sich einem Bass­käfer vorsichtig, wird man sonore Töne vernehmen, die einem Gehäuse entkommen, das vorne wie hinten, oben wie unten, ähnlich beschaffen ist, eine Art Zeppe­lin­luft­schiff mit einem Kopf, das auf dem Bauch landete. Das Gehäuse glänzt als wäre es von poliertem Holz. Der Käfer scheint nun auf den zweiten Blick hin, tatsäch­lich ein Käfer­wesen zu sein, insbe­son­dere sein Kopf zeigt alle Merk­male eines Käfer­kopfes, Fühler, Augen, Mund­werk­zeuge, darüber hinaus verfügt sein zentraler Körper über Deck­flügel, welche sachte beben, darunter ruhen durch­sich­tige Schwingen, die den Käfer durch die Luft trans­por­tieren, jedoch nicht sehr dauer­haft oder weit, weil es nicht vornehme Aufgabe der Bass­käfer ist, herum­zu­fliegen, viel­mehr ist vornehme Aufgabe der Bass­käfer, Geräu­sche zu erzeugen, die von der Art der Kontra­bassin­stru­mente sind, so wie wir Menschen sie kennen, weil wir sie erfunden haben. Deshalb sind an der äußeren Gestalt der Bass­käfer keinerlei Beine oder Füße zu erkennen, weil sie sich im Inneren des Käfers befinden. Dort zupfen sie an Saiten von Chitin, stunden- gar tage­lang. Bass­käfer scheinen in dieser Weise mitein­ander zu kommu­ni­zieren. Sobald ein Bass­käfer auf einen Trom­pe­ten­käfer trifft, sind beide Käfer glück­lich. – stop

pizzo tambo

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MELDUNG. Engel, Schule zu St. Nazaire, sind am kommenden Donnerstag von 2 bis 3 bei leichter Nacht­flie­gerei über dem Pizzo Tambo [ Südflanke ] anzu­treffen. – stop

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nordpol : 18.28 UTC – Gestern war ein glück­li­cher Tag. L., der in Lissabon lebt, notierte, er werde mich in der Rettung Birdys aus unsi­cherer Flas­h­um­ge­bung unter­stützen. Vor den himmel­blauen digi­talen Bild­schirm­rei­se­kof­fern meiner Erzähl­ma­schine sitzend, plötz­lich die Erin­ne­rung an eine Foto­grafie Robert Doisneau’s, die Jacques Tati zeigt, wie er als Post­bote in einem Zustand leiser Verwun­de­rung hinter Teilen seines Dienst­fahr­rades steht, welches er vermut­lich mit eigenen Händen zerlegte. Ich stelle fest: Die Diffe­ren­zie­rung eines Gegen­standes in notwen­dige oder typi­sche Portionen könnte mögli­cher­weise bereits für sich genommen als äußerst anspruchs­volle Aufgabe zu betrachten sein. – stop

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