ulysses : 1.58 — Ich stelle mir eine handliche Box vor, nicht größer als eine Streichholzschachtel. Wenn ich diese Box öffnete, würde 1 Stunde der Stadt New York in ihr festgehalten sein, jeder Mensch und jeder seiner Atemzüge, Gedanken, Gespräche und Wünsche. Auch alle großen und kleinen Häuser, Straßen, Züge wären versammelt, das Licht und seine Schatten, Vögel und Wolken, das Wasser der Flüsse, das Meer, das Lachen der Kinder, und jede der Beckettgestalten, die mir begegnen, wohin ich auch geh. Könnte zufrieden bald in einem Park sitzen und warten, 1 Stundenzeit in der Hosentasche. Auf dem Tisch eine Traube, mein Blick ruht sich aus. Dann wieder gehen, Stunde um Stunde gehen und schlafen, schauen und zugleich nicht schauen, kurze Blicke, Sekundenbilder, Augen geschlossen, Blicke durchs transparente Lid abends auf der großen alten Brücke mit der blätternden rostigen Haut, das Vibrieren der Schritte, der Stimmen auf hölzernen Stegen von Insel zu Insel. — stop
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Aus der Wörtersammlung: ecke
tarasa shevchenko boulevard
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alpha : 3.12 — Auf Nachtbänken schlafen Menschen, ärmlich gekleidete Personen. Sie liegen mit ihrem Kopf auf Taschen, in welchen sich Ausweise und Geld befinden. Sobald Menschen schlafen, erscheinen sie in meinen Augen wie Kinder, sie wirken zerbrechlich, auch wenn sie bärenstarke Männer sind, die vor Wochen noch in Rumänien oder Bulgarien lebten. Staubig sind sie geworden, ein strenger Geruch geht von ihren Körpern aus. Wenn sie wach werden am Morgen, wenn sie im goldenen Licht der Flughafentransferräume sitzen, die Luft duftet nach frischem Gebäck und Kaffee, schauen sie mit todmüden, geröteten Augen in den Strom der Passagiere, feine, edle Gestalten dort, viele scheinen fröhlich zu sein, sie führen flache Computer mit sich und Bordzeitungen, sind in graue oder blaue Anzüge gehüllt, in Begleitung schwebender oder rollender Koffer. Es ist kurz nach sechs Uhr. Langstreckenflugzeuge sind gelandet, New York, Los Angeles, Peking, Mumbai, Buenos Aires, Ottawa. Vor einer Rolltreppe warten zwei Frauen. Die eine der Frauen erzählt eine Geschichte in deutscher Sprache mit russischem Akzent. Ich bleibe stehen, ich höre zu. Es ist eine Geschichte, die von der Stadt Kyjiw handelt. Sie sei, sagt die Frau, im Juli des Jahres 1986 nach Kyjiw gekommen, um dort zu singen, das heißt, ein Konzert zu geben. Sie erinnere sich an bleigraue Rohre, die allerorten entlang der Häuserwände in den Straßen verlegt worden seien. Wasser strömte aus diesen Rohren über Gehsteige, es war darum so gewesen, um radioaktiven Staub, der von der Luft herangetragen wurde, fort zuwaschen. Für einen Moment der Eindruck, die Frau habe bemerkt, dass ich ihrer Geschichte folge und dass sie nichts dagegen einzuwenden hat. Sie entnimmt ihrer Handtasche sieben Ausweise in weinroter Farbe, Reisepässe, ungültig gewordene Dokumente, in einem dieser Ausweise befindet sich ein Stempel, jener Stempel, der die Reise nach Kyjiw dokumentiert. Es ist eine Frage von Sekunden, bis die Frau mit ihrem rechten Zeigefinger das Papier, auf dem der Stempel seit Jahren festgehalten ist, berühren wird. — stop

ameisengeschellschaft LH — 505
MELDUNG. Ameisengesellschaft LN — 1232 [ linepithema humile ] Position 43°79’N 5°18’O nahe Mendirol / Folgende Objekte wurden von 18.00 — 18.55 Uhr MESZ über das südliche Wendelportal ins Warenhaus eingeführt : dreiunddreissig trockene Fliegentorsi mittlerer Größe [ je ohne Kopf ], siebenundsechzig Baumstämme [ à 18 Gramm ], fünf Raupen in Grün, einhundertundelf Raupen in Orange, zweiundzwanzig Insektenflügel [ vermutlich die dreier Segelfalter ], sechs Streichholzköpfe [ à ca. 1.8 Gramm ], zwölf Taubenschwänzchen der Gattung Macroglossum [ auch Karpfenschwänzchen ] in vollem Saft, sonnengetrocknete Rosenblätter [ ca. 328 Gramm aus vergangenem Jahr ], vierundzwanzig Schneckenhäuser [ je ohne Schnecke ], acht gelähmte Schnecken [ je ohne Haus ], 276 Ameisen anliegender Staaten [ betäubt oder tranchiert ], zwei Flohkäfer [ vergoldet ], fünf Aaskugeln eines Pillendrehers, wenig später der Pillendreher selbst, siebenundsiebzig Wildbienen, ein Feuerwehrhelm [ Lego city 60003 — in rot ] 2.357 Gramm. — stop

vom nachthausmuseum
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sierra : 20.14 — Mein lieber Freund, als ich Deinen nächtlichen Brief las von den Geräuschen im Haus, in dem Du wohnst, erinnerte ich mich an eine Geschichte, die ich vor zwei Jahren notierte. Ich stelle mir vor, diese Geschichte könnte Dich interessieren. Wenn Du Fragen haben solltest, wie man als Nachtmensch unter Tagmenschen sinnvoll existieren kann, melde Dich bitte unverzüglich. Dein Louis. ps. > Hier meine Geschichte: Das Museum der Nachthäuser befindet sich am Shore Boulevard nördlich der Hell Gates Bridge, die den Stadtteil Queens über den East River hinweg mit Randilis Island verbindet. Es ist ein recht kleines Haus, rote Backsteine, ein Schornstein, der an einen Fabrikschlot erinnert, ein Garten, in dem verwitterte Apfelbäume stehen, und der Fluss so nah, dass man ihn riechen kann. Während eines Spazierganges, zufällig, entdeckte ich dieses Museum, von dem ich nie zuvor gehört hatte. Es war ein später Nachmittag, ich musste etwas warten, weil, so war zu lesen, das Museum nicht vor Einbruch der Dämmerung geöffnet würde. Es ist eben ein Museum für Nachtmenschen, die in Nachthäusern wohnen, welche erfunden worden waren, um Nachtmenschen artgerechtes Wohnen zu ermöglichen. Als das Museum öffnete, war ich schon etwas müde geworden, und weil ich der einzige Besucher in dieser Nacht gewesen war, führte mich ein junger Mann herum. Er war sehr geduldig, wartete, wenn ich wie wild in mein Notizbuch notierte, weil er überaus spannende Geschichten erzählte von jenen merkwürdigen Gegenständen, die in den Vitrinen des Museums versammelt waren. Von einem dieser Gegenstände will ich kurz erzählen, von einem metallenen Wesen, das mich an eine Kreuzung zwischen einem Gecko und einer Spinne erinnerte. Das Ding war verrostet. Es hatte die Größe eines Schuhkartons. An je einer Seite des Objekts saßen Beine fest, die über Saugnäpfe verfügten, eine Kamera thronte obenauf wie ein Reiter. Der junge Mann erzählte, dass es sich bei diesem Gerät um ein Instrument der Verteidigung handele, aus einer Zeit, da Nachtmenschen mit Tagmenschen noch unter den Dächern ein und derselben Häuser wohnten. Das kleine Tier saß in der Vitrine, als würde er sich ducken, als würde es jederzeit wieder eine Wand besteigen wollen. Das war nämlich seine vornehme Aufgabe gewesen, Zimmerwände zu besteigen in der Nacht, sich an Zimmerdecken zu heften und mit kleinen oder größeren Hammerwerkzeugen Klopf,- oder Schlaggeräusche zu erzeugen, um Tagmenschen aus dem Schlaf zu holen, die ihrerseits wenige Stunden zuvor noch durch ihre harten Schritte den Erfinder der Geckomaschine, einen Nachtarbeiter, aus seinen Träumen gerissen hatten. Ja, zum Teufel, schon zum hundertsten Male war das so geschehen, obwohl man aller freundlichst um etwas Ruhe, um etwas Vorsicht gebeten hatte, nein gefleht, nein geflüstert. Es war, sagte der junge Mann, immer so gewesen damals in dieser schrecklichen Zeit, dass sich jene Tagmenschen, die über geräumigen Zimmern wohnten, sicher fühlten vor jenen Nachtmenschen, die unter ihnen wohnten und mit ihren Schritten die Zimmerdecke niemals erreichen konnten. Aus und fini! — stop

halbwesen
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echo : 0.02 — Sind Kiemenmenschen, wohnhaft im Haus Lexington Avenue Ecke E 84 St., eventuell in Gefahr, als Halbwesen betrachtet zu werden? Ich will zur Vorsicht an dieser Stelle ihre allgemeinen Menschenrechte deklarieren. Es handelt sich um Mrs. Lilly Lindenbaum, geborene Miller, sowie Mr. Jonathan Lindenbaum. Sie haben ihre geräumige Wohnung in der 12. Etage seit 82 Jahren niemals verlassen. Man berichtet, sie würden in der Art der Grönlandwale mit dem Kopf nach unten schwebend schlafen. — stop

luftposttiere
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romeo : 3.22 — Die Vorstellung der Luftposttiere in dieser Nacht, wie sie einem Briefumschlag entkommen. Noch ruhen sie flach auf dem Tisch, helle Erscheinungen, biegsam wie die Blätter der Buchen. An einer ihrer Kanten ist ein rötlicher Punkt zu erkennen, ein Auge eventuell, dort auch ein kleiner Mund, der atmet. Man vermag diesen Mund nur dann zu entdecken, wenn man über ausgezeichnete Augen verfügt, oder über eine Brille. Es lohnt sich, genau hinzusehen. Sandfarbene Lippen und eine rosafarbene Zunge, nicht größer als ein gepresstes Reiskorn. Sobald man ein Luftpostfalttier aus seinem Umschlag holt, wacht es auf, weil es im Umschlag noch zwingend schlafen musste, Schlaf und Umschlag sind Geschwister. Aber dann beginnt das Tier in den Raum zu atmen. Indem es atmet, entfaltet sich sein Körper. Es ist immer wieder bemerkenswert, welch faszinierende Gestalten erscheinen, afrikanische Luftpostfalttiere sind europäischen Luftpostfalttieren durchaus nicht ähnlich. So oder so wird man staunen und erzählen. — 3 Uhr und etwas später. Leichter Regen. — stop

bambus
marimba : 3.58 — In einem Moment der Stille beobachtete ich vor wenigen Stunden ein Bücherregal, das in meinem Arbeitszimmer steht. Ich meinte, ein Geräusch wahrgenommen zu haben, in etwa hörte sich das so an, als würde man ein Ohr an ein Bambusrohr legen, durch welches Kieselsteine fallen. Zunächst meldete sich das Geräusch links oben unter der Decke, wo sich Bücher befinden, die ich nicht gelesen habe, wartende Bücher, sagen wir, Mahnende. Kurz darauf wanderte das Geräusch in die Mitte des Regals, Christoph Ransmayr klimperte, John Berger, Janet Frame, Antonio Tabucchi. Ich hatte für einige Minuten den Eindruck, das Geräusch oder seine Ursache könnte sich vervielfältigt haben. Wenn nun folgendes geschehen wäre, dass sich die Bücher meines Regals in Funkbücher verwandelten, in Bücher, die nur vorgeben, Bücher von Papier zu sein, in Bücher also, die über Seiten verfügen, die eigentlich Bildschirme sind, die man umblättern kann. Dann wäre denkbar, dass ich jenes typische Geräusch vernommen habe, das in genau dem Moment entsteht, da der Autor eines Buches mittels Funkwellen eine erneuerte Fassung seines Werkes in die Zimmer der Welt entsendet. Ich muss darüber nachdenken, was die Möglichkeit oder die Existenz der Funkbücher bedeuten würde für das Schreiben, für das Aufhören können, für Anfang und Ende einer Geschichte. Und wenn nun Jean Pauls Komet in meinem Zimmer rascheln würde, oder Dantons Tod, Georg Büchner? – Noch zu tun: Regenwörter erfinden. — stop

nüsse. 20 gramm
olimambo : 0.15 — Als ich unlängst von einer Reise zurückkehrte, entdeckte ich Esmeralda auf dem Rahmen der Tür zum Arbeitszimmer. Die kleine Schnecke hockte genau dort, wo ich sie vor meiner Abreise zuletzt gesehen hatte. Vielleicht konnte sie das Gewicht meiner Schritte auf der Treppe spüren, ihre Fühleraugen jedenfalls waren bereits ausgefahren, als ich die Tür zur Wohnung öffnete. Esmeralda schien den heimkehrenden Mann in aller Ruhe zu betrachten. Ich überlegte, kaum hatte ich die Wohnung betreten, ob es möglich sein könnte, dass sich das Schneckenwesen in der Zeit meiner Abwesenheit nicht von der Stelle bewegt haben könnte. Geschälte Pekannüsse, die ich im Dezember noch in Küche und Diele auf den Boden legte, waren unberührt. Nun aber, da ich meinen Koffer auspackte, rührte sich Esmeralda. Sie schien an Gewicht verloren zu haben, war in ihrer Wanderung jedoch so schnell wie üblich, weshalb ich behaupten möchte, dass Esmeralda keinen Schaden genommen haben dürfte. Nach einer Weile erreichte sie das Arbeitszimmer und kletterte unverzüglich zur Decke empor, um direkt über meinem geöffneten Koffer Platz zu nehmen. Dort verweilte sie für mehrere Stunden, auch als ich meinen Koffer längst entleert und das Licht im Zimmer ausgeschaltet hatte, rührte sie sich nicht. Direkt unter ihr, auf dem Sofa, lagen ein Paar Handschuhe und ein Notizbuch. Gegen Mitternacht meldete sich L. Er berichtete, er habe einen Auftrag angenommen, nämlich in die Gegend von Narvik zu reisen, um zweihundert tiefgefrorene Seen, die noch ohne Namen sein sollen, zu bezeichnen. Als ich kurz darauf in mein Arbeitszimmer zurückkehrte, genau in dem Moment, da ich das Licht anschaltete, ließ Esmeralda sich von der Decke fallen. Sie landete weich auf meinen Handschuhen. Ein unglaublicher Anblick, es schien, als würde die Schnecke in drastischer Weise mit mir kommunizieren. Indem ich sie in die Luft hob, versuchte sie vergeblich, sich in ihr Haus zurückzuziehen. Jetzt wieder Ruhe. Nebelnacht. — stop

fenster süd
echo : 2.28 — Fünf Marienkäfer sitzen auf einem Rollo, das das Südfenster meiner Wohnung von innen her verdunkelt. Sie sind klein, ungefähr so groß wie der Glaskopf einer Stecknadel. Noch nie habe ich derart kleine Käfer gesehen. Vermutlich sind sie hier in meiner Wohnung entstanden, kennen von der Welt nichts als meine Zimmer, Diele, Bad und Küche. Ich glaube, es ist noch nicht viel Zeit vergangen, seit sie geschlüpft sind, ein oder zwei Tage vielleicht. Wenn ich mich mit einer Lupe nähere, gehen sie etwas in die Knie, legen den Panzer aufgrund, und warten ab, dass sich das große Auge, das sie betrachtet, wieder zurückzieht. Eine Weile las in einer Erzählung von Julian Barnes herum, ruhte auf dem Sofa. Von dort aus konnte ich, obwohl sie wirklich sehr klein waren, die Körper der Käfer auf dem großen Weiß erkennen. Zunächst dachte ich, sie bewegten sich nicht. Wenn ich mich aber längere Zeit auf die Sätze des Buches konzentrierte, waren ihre Körper doch weitergerückt, sobald ich zum Fenster blickte. Ich dachte, dass sie sich vielleicht nur dann bewegten, wenn ich sie nicht betrachtete, dass sie also ihrerseits mich beobachteten. Wahrscheinlicher ist, dass mein Gehirn ihre langsame Art und Weise der Bewegung nicht zu erfassen vermag, weil sein Nahzeitspeicher äußerst flüchtig zu sein scheint. Einmal stand ich auf und pflückte einen Käfer vom Rollo und warf ihn vorsichtig in die Luft. Damit hatte der Käfer nicht gerechnet. Er stürzte, ohne seine Flügel geöffnet zu haben, auf die weiche Fläche meines Sofas ab. Unverzüglich schlief der Käfer ein, weil es immerhin weit nach Mitternacht geworden war. Werde selbst bald schlafen, zuvor aber fünf kleine Marienkäfer in eine Schachtel setzen, werde den Deckel der Schachtel mehrfach mit einer Gabel perforieren, und diese Schachtel in meinen Kühlschrank legen, 6° Celsius. Bald Frühling. — stop
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eine postkarte


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zoulou : 7.15 — Gestern entdeckte ich in meinem Briefkasten eine Postkarte, die von irgendjemandem mit winzigen japanischen Zeichen beschriftet worden war. Zunächst wirkte der Text wie ein Muster, das sich erst dann zu Schriftzeichen auflöste, als ich meine Brille aus der Schublade holte. Ich konnte den Text natürlich nicht lesen. Ich nehme an, die Postkarte wurde versehentlich in meinen Briefkasten geworfen. Bei genauerer Untersuchung stellte ich jedoch fest, dass die Postkarte in jedem anderen Briefkasten vermutlich gleichwohl ein versehentliches Ereignis gewesen wäre, die Postkarte trug nämlich keine Anschrift an der dafür vorgesehenen Stelle, aber eine Briefmarke des japanischen Hoheitsgebietes. Auch auf ihrer Rückseite war kein Adressat zu erkennen. Eine Fotografie zeigt Samuel Beckett, der unter einem blühenden Kirschbaum sitzt, oder einen Mann, der Samuel Beckett ähnlich sein könnte, der Dichter im Alter von 160 Jahren, er hat sich kaum verändert. Ein sehr interessantes Bild. Auf einem Ast des Baumes sind Eichhörnchen zu erkennen, sieben oder acht Tiere, die ihre Augen geschlossen halten. Ich erinnere mich, dass ich einmal davon hörte, Menschen würden immer wieder einmal Postkarten notieren, oft sehr aufwendig ausgearbeitete Schriftstücke, um zuletzt die Adresse des Empfängers zu vergessen. Das ist tragisch oder vielleicht eine Methode, Information an die Welt zu senden, die niemanden oder irgendeinen beliebigen Menschen erreichen soll. Nun liegt diese Postkarte neben Zimtsternen, Bananen und Äpfeln auf meinem Küchentisch. Zunächst hatte ich das Wort L i e b e r in die Google – Übersetzermaschine eingegeben und in die japanische Sprache übersetzt. Zeichen, die sich auf meinem Bildschirm formierten, waren mit den ersten Zeichen auf der Postkarte identisch. Ich weiß sehr genau, was nun zu tun ist. In diesem Augenblick jedoch scheue ich noch davor zurück, meinen Namen in die Maske der Suchmaschine einzugeben. Es ist bald Morgendämmerung, ich höre Tauben auf dem Dach spazieren. — stop
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